Diese Berliner Clubs machen Wahlkampf gegen die AfD

© Marcela Laskoski / Unsplash

Am 18. September wird in Berlin ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Während die Parteien bunten, großplakatierten Wahlkampf auf den Straßen Berlins machen und dabei auch gern mal ins Werbeklo greifen, springen jetzt auch die hiesigen Clubs auf den Zug auf.

Ihnen geht's aber vor allem darum, gegen die rechte, ausländerfeindliche Partei Alternative für Deutschland (AfD) Stimmung zu machen. Initiiert von "Zug der Liebe"-Gründer Jens Schwan, haben sie Plakate gestaltet, auf denen sie sich für Toleranz und Offenheit und gegen Abgrenzung und Hetze in Berlin einsetzen und die Menschen auffordern, nicht die AfD zu wählen. Gegenüber Bento sagt Schwan:

"Wir wollen zeigen, dass Berlins wichtigstes Aushängeschild, die Berliner Clubkultur, nichts von Abgrenzung und Hetze hält. (...) An der Tür, hinter der Bar und am DJ-Pult arbeiten in den Clubs dieser Stadt locker hundert verschiedene Nationen."

So sehen die Plakate aus, die derzeit überall in der Stadt hängen:

© Schwuz / Goldengate
© Burg Schnabel / maze

Die Aktion begleiten derzeit unter anderem Yaam, Goldengate, Burg Schnabel oder das SchwuZ. Weitere sollen folgen. Zu den Clubplakaten gibt es rote, auf denen allgemeine Forderungen der AfD stünden, so Schwan. Besonders im Hinblick auf die Wahlergebnisse in Mecklenburg-Vorpommern, wo die AfD am 4. September mit knapp 21 Prozent in den Landtag eingezogen ist, wird das Wahlergebnis in Berlin mit Spannung und Sorge erwartet.

Also, Augen auf und Kopf an im Wahlkampf!

© Zug der Liebe
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