11 Restaurants, die ihr auf der Torstraße ausprobieren müsst

Die Torstraße hat sich in den letzten Jahren als ein echtes Wahrzeichen für das Gemenge aus "zwischen zwei Projekten hängenden" Freelancern, emsigen Büro-Knechten, Flaschensammlern und Wochenend-Touristen etabliert. Mit der Fülle an Verschiedenartigkeit mehrte sich auch das kulinarische Portfolio rund um den Rosenthaler Platz zusehends, sodass sich der Hungrige heute durch die halbe Welt essen kann. Kurzum: Die Auswahl ist riesig – Zeit, mal etwas Ordnung reinzubringen!

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© Bandol sur Mer | Facebook Französische Küche im Bandol sur Mer & 3 Minutes sur Mer

Die heilige Zweifaltigkeit der französischen Küche. Während das (seit diesem Jahr mit einem Stern versehene) Bandol sur Mer als einer der besten und komplett unsteifen Franzosen der Stadt ziemlich extrem gute Menüs zaubert, bringt die kleine Schwester/Bruder/Nichte 3 Minutes sur Mer direkt nebenan das Bistro-Gefühl auf die Teller. Tartar, Muscheln, Creme Brûlée, dazu ehrliche Weine aus dem Nachbarland. Was. Will. Man. Mehr.

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© DUDU/Facebook Leckere Currys und Sushi im DUDU

Hip, hipper, DUDU. Ohne Reservierung (oder wahlweise: ohne genügend Stehvermögen) kommt man nur schwerlich in das schicke Lokal mit japanischem Einschlag, das gefühlt zu jeder Tages- und Nachtzeit von gutaussehenden Menschen bevölkert ist. Zum Verweilen ist es vielleicht etwas zu eng, doch die Gerichte belohnen jedes Zusammenrücken: Von der funky Crispy-Makirolle bis zum Wildkräuter-Curry und dem Matcha-Eis schmeckt hier einfach alles.

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© Rosenthaler Grill & Schlemmerbuffet Döner-Mekka beim Rosenthaler Grill und Schlemmerbuffet

Das Döner-Mekka. Eine Wohlfühloase. Das fleischgewordene (sic!) Rückfallrisiko für den Kebab-Süchtigen. Die Heilstätte für alle, die „drüber“ sind. Zugegeben: Richtig freundlich sind sie nicht. Aber die älteren Herren sind hier schon so lange im Geschäft, dass sie keinem mehr etwas beweisen müssen – schon gar nicht dir. Ey, die haben schon alles gesehen! Wahrscheinlich sogar dich. Mehrmals. Also bleib höflich, zeig Respekt, und begib dich in die warmen Hände der (mit-) besten Döner-Maker in the city.

4

© Rian Davidson Hochwertiges Fleisch und italienische Pasta im To The Bone

Auf der Torstraße gibt es einen neuen Italiener und der sieht verdammt gut aus.  In der Location erinnert nichts an das Hartweizen, das vorher hier war. Das To the Bone ist das neue kulinarische Projekt von Giacomo Mannucci, der die Schöneberger in seinem To Beef or not to Beef bereits seit 2012 mit leckerstem Rindfleisch versorgt. Das neue Restaurant wirkt erwachsener und wird neben hochwertigem Fleisch bald auch handgemachte Pasta aus Italien servieren. Wir wissen, wo wir als nächsten essen gehen.

5

© Yarok Syrische Küche im Yarok

Das schlichte Lokal bietet syrische Küche, die auch Vegetarier glücklich macht: Selten erlebt man die Falafel derart knusprig und frisch, aber auch das Schawarma aus der Pfanne transportiert das Gefühl Damaskus’ bestens auf die Zunge des Hungrigen. Frisch, freundlich – und flott!

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© Daliah Hoffmann Hausgemachte Mandus, Bowls und Ramyun im Coréen

Mit dem Coréen in Mitte hat Anfang 2019 ein Ableger des Hanok – das koreanische Restaurant am Ku'damm ist eine Berliner Institution – eröffnet. In dem Restaurant mit Blick auf die Torstraße bekommt ihr koreanische Klassiker wie Mandu, Bibimbap, Ramyun und Starters wie Chicken Wings, koreanische Pfannkuchen und Kimchi. Das Coréen ist minimalistisch eingerichtet. Durch die großen Fenster ist es schön hell im Inneren, Lampions und Holz sorgen für ein warmes Ambiente, der grüne Neonschriftzug und der weißgeflieste Tresen für zwei Hingucker.

7

© Matze Hielscher Vegetarische Küche und israelische Weine im Shiloh

Israel schmeckt! Koschere, vegetarische und vegane Gerichte auf einer kleinen Karte, dazu spannende Getränke-Kreationen wie der Limetten-Minz-Shake, der jedes noch so müde Ächzen verstummen lässt. Frisches Gemüse, Linsen, toller Hummus (für den selbstbewussten Knoblauch-Hauch), Kuchen und Cookies, Frittiertes aus Pfanne und Öl, dazu eine interessante Auswahl an israelischen Weinen – hier kann man sich gut und gerne für eine Weile mästen lassen!

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© Hermann's Essen, arbeiten und netzwerken bei HERMANN'S

Das Hermann's ist vieles: Restaurant, Netzwerk, Event-Location und Plattform. In dem Haus auf der Torstraße, gleich neben dem Sankt Oberholz, dreht sich alles um das gesunde Essen der Zukunft, um Food-Innovationen und die Veränderung und Beeinflussung der Industrie. In dem gleichnamigen Restaurant könnt ihr euch von morgens bis abends an süßen und herzhaften hausgemachten Leckereien sattessen und euch nebenbei mit anderen Food-Begeisterten unterhalten.

9

© Toca Rouge/Facebook Chinesische Fusionküche im Toca Rouge

Wer die Gerichte seiner Karte „Bruce Lee“, „Deep Throat Avocado“ und „Red Black Honey Girl“ nennt, MUSS in diese Liste. Und wenn dann noch „gepahlt“ anstatt „gepaart“ zu lesen ist, wissen wir alle, wohin diese humorvolle kulinarische Reise geht: in das fusionierte China! Guanfeng „Afon“ Guan, einer der Macher von der Long March Canteen, Yumcha Heroes und zuletzt Roy & Pris, hat mit dem Toca Rouge ein schwarzgestrichenes Manifest authentischer, moderner China-Küche etabliert, bei dem einfach alles stimmt. Selbst erleben!

10

© Noto Facebook Kulinarische Weltreise im noto

noto ist eine Komposition aus „North of Torstraße“. Ähnlich kreativ wie stylish geht es im Innenraum des von New York inspirierten Restaurants zu, das sich scheinbar keine Grenzen setzt; wie auch in der Metropole an der Ostküste liegt auf den Speisen ein Schmelztiegel aus unterschiedlichsten Produkten aus der ganzen Welt. Von Nordseekrabben mit Avocado bis über saftige Spare Ribs und Senfeier fliegt man hier kreuz, quer und lecker über den saisonalen Erdball. Kein Wunder, dass sich hier viele Künstler, Musiker und Filmemacher aus Amerika um den Tresen der offenen Küche tummeln. Lässig!

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© La Pausa Sich durch die Pizzatheke im La Pausa futtern

Wenn’s mal schnell gehen muss, der eigene Anspruch aber über die Ristorante Funghi von Dr. Oetker hinausgeht (die schmeckt gar nicht schlecht, ehrlich!), dann ab ins La Pausa! Nach einem Facelifting vor ein paar Jahren sieht der Laden zwar etwas abschreckend-touristisch aus, aber an der schnellen und verdammt guten Pizza und Pasta hat sich nichts verändert. Gut so! Das Angebot ist weiterhin vielfältig und geprägt von frischen Zutaten und stetiger Pizza-Fluktuation. Am besten ein paar Stücke querbeet bestellen – es lohnt sich!

Ihr seid eher im Westen unterwegs? Die Kantstraße hat kulinarisch auch eine ganze Menge zu bieten.

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