11 Dinge, die man in Friedrichshain immer machen kann

Friedrichshain hat nicht den besten Ruf. Jungesellenabschiede, Schulklassenausflüge und Messerstechereien haben dem Stadtteil wahrlich nicht gut getan. Aber man muss nur ein paar Straßen (Simon-Dach) meiden, im Späti eine Mate kaufen und sich treiben lassen. In kleinen Vintage-Läden, Bars und manchmal auch an einer Straßenecke wird man feststellen, dass es hier eigentlich ganz schön ist.

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© Brae Talon Musik hören auf der Warschauer Brücke

Wir wissen nicht, wie es die Musiker schaffen, nicht alle gleichzeitig auf der Main Stage Warschauer Brücke zu stehen. Denn im Prinzip gibt dort 24/7 jemand sein musikalisches Können zum Besten. Im Winter rennt man jedoch nur durchgefroren daran vorbei und lacht die Touris aus, die “bei so viel Großstadt” stehenbleiben. Dabei sollte man das selbst ruhig mal häufiger machen. Am besten jetzt. Im Sommer.

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© Milena Zwerenz 30 verschiedene Vodkas probieren in der Vodkabar

Eine Gin & Tonic Bar hat Berlin schon, mit Craft Beer kann man eigentlich auch niemanden mehr beeindrucken und Weinkenner steuern ebenfalls gezielt ihre Stammlokale an. Aber was ist mit Vodka, mag der aufmerksame Trinker jetzt fragen? Darauf gibt es eine Antwort. Die Vodkabar redet mit ihrem Namen nicht lange um den heißen Trinkbrei herum: Im Angebot sind ca. 30 verschiedene Sorten, natürlich viele aus Russland, natürlich alle mindestens 40% Alkoholgehalt. Perfekt für einen Absacker oder zum Warmtrinken vor dem Feiern.

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© Alice Epp Im Michelberger wie bei guten Freunden essen und trinken

Im Michelberger fühlt es sich immer an, als wäre man bei guten Freunden zu Gast. Sei es zum Mittagessen (lecker, regional und sehr vielfältig) oder Dinner im Restaurant oder einfach nur auf einen von den Barkeepern selbst kreierten Drink an der Bar. Im Sommer sitzt es sich wunderbar im Hof. Ob mit oder ohne hauseignem Kokoswasser, sei euch überlassen.

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© Kerstin Musl Kaffee und Kuchen im Café Sibylle Geschlossen

Eröffnet wurde das Café Sibylle 1953, im Jahr von Stalins Tod. Neben Kaffee und Kuchen gibt es eine Daueraustellung über die Geschichte des Cafés und seiner Nachbarschaft. Den minimalistischen Einrichtungsstil haben die Betreiber bis heute beibehalten, allerdings gibt es inzwischen W-LAN. Anschließend lohnt sich ein Spaziergang entlang der Karl-Marx-Alle, um die beeindruckenden sowjetischen Zuckerbäcker-Bauten zwischen Alex und Frankfurter Tor zu bewundern und sich ein bisschen wie in Moskau zu fühlen.

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© Hanna Skoog Zwischendurch bei Aunt Benny Geschlossen

Im Aunt Benny kommen nicht nur die Kaffee- und Apple-Crisp-Pie-Liebhaber auf ihre Kosten. In dem gemütlichen Café wurde auch an die Allergiker gedacht, so dass man hier einige Zeit verbringen kann.

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© Loveco Fairtrade Mode bei Loveco

Loveco ist Berlins größter Concept-Store für Fair-Trade-Kleidung und vegane Mode. Mit einer beachtlichen Auswahl an schönen Jeans und vielen stilvollen Basics ist der Laden ein Paradies für Kombinierkünstler. Außerdem engagiert sich das Team von Loveco für die Umwelt: Der Strom ist aus erneuerbaren Energien, das Versenden von Waren klimaneutral und die Einrichtung Second Hand – Chapeau!

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© Big Robot Popkultur in Ladenform bei Big Brobot

Big Brobot ist Popkultur in Ladenform. Neben aktueller Streetwear bietet das Geschäft auch ein ständig wechselndes Angebot an Designer-Spielzeugen, Sammlerstücken und reichlich Lesestoff zu allem, was gerade angesagt ist.

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© Pexels Fahrradliebe im Zum goldenen Lenker

Von Kiezgurke bis Vollcarbonrad – die Mitarbeiter von Zum goldenen Lenker sind sich für keine Reparatur zu schade und bewahren eure Fahrradliebe auf jeden Fall vorm Schlappmachen. Wer die noch nicht gefunden hat, kann ruhig trotzdem mal vorbeischauen, vielleicht erwischt es euch ja bei einem der praktischen, aber dennoch stilvollen Modelle im Laden. Oder ihr lasst euch gleich ein neues Zweirad mit formschönen Stahlrahmen nach Wunsch anfertigen – maßgeschmiedet, sozusagen.

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© Rembrandt Burger/facebook Smokey Dutchman und Old Amsterdam bei Rembrandt Burger

So heißen die schönen Burger: Old Amsterdam Burger, Burger Van Hel, Smokey Dutchman Burger, Veggie Steak Burger
Das macht sie so schön: Buletten aus frischem Neuland-Rindfleisch, Brötchen aus dem Kiez (wahlweise Weizen oder Vollkorn) und natürlich der Cheddar-Cheese! Wahlweise aber auch fancy mit Rotweinzwiebeln, Walnüssen und Ziegenkäse.
Das kosten sie: 7,50-9,50 Euro
Warum hierher? Holländische Fritten.
Das sagen die gut gelaunten Gäste im Internet: “Keine große Karte, dafür große Burger. […] Bier ist billig.”

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© Jigger, Beaker & Glass Bacon Washed Gin und andere spannende Drinks im Jigger, Beaker and Glass

Der alte Barchef des im letzten Jahr geschlossenen The Antlered Bunny, Tony Galea, betreibt seit diesem Jahr zusammen mit Yannick Marty das Jigger, Beaker and Glass. Wer auf der Suche nach Standarddrinks ist, ist hier aber falsch. “Bacon Washed Gin, Smoked Porter, Maple Syrup, Orange Bitters” – noch Fragen?

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© Kristen Murray | FlickrCC BY-NC-ND 2.0 Auf dem Forckenbeckplatz mit Wasser berieseln lassen

Im Sommer kann man sich hier, neben all den anderen Parkgewohnheiten, von einem wohlwollenden Steinelefanten-Paar mit kalten Wasser berieseln lassen. Abgesehen davon, gibt es einen Spielplatz mit Half-Pipe, eine Steinrampe zum Klettern und ein Wasserspiel zum Flüße stauen.

Wenn ihr mit Friedrichshain durch seid, schaut doch mal in Neukölln vorbei. Dort ist es auch schön und wir haben 11 ziemlich nette Tipps für euch.

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