11 leckere Restaurants in Berlin, in denen ihr futtern wie bei Muttern könnt

Das beste Mittel gegen Heimweh, Trennungsschmerz und den dicksten Katerkopf an Sonntagen ist ohne Frage richtig gutes und deftiges Essen. Mit Klöpsen, Schnitzel und Streuselkuchen kommen wir auf den Boden der Tatsachen zurück, fühlen uns wie damals als Kinder in Mamas oder Omas Küche, vergessen Stress und Kummer. Das kann im Eckladen in Charlottenburg, im Biergarten in Prenzlauer Berg oder im Brauhaus in Friedrichshain passieren. Hier sind 11 Restaurants, in denen ihr fast so lecker essen könnt wie zu Hause.

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© Daliah Hoffmann Deftige Küche wie bei Oma im 1900 Café

Richtig urig wird’s im 1900 Café, wo ihr deftigen Mittagstisch bekommt, fast wie bei Oma. Wir sagen nur Königsberger Klopse oder gefüllte Paprika. Was uns außerdem immer wieder dorthin verschlägt, sind die leckersten Blechkuchen(riesen)stücke, die perfekt zum Teilen einladen, aber bitte mit Sahne! Richtig geil sind die Dinkel-Streußelkuchen mit Rhabarber, Pflaume oder Beeren. Das kleine Café vereint genau die richtige Portion Kitsch mit Wohnzimmerflair und Antiquariat. Eine kleine Oase zum Entspannen und Genießen.

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© Dani Vincek | shutterstock Jägerschnitzel und Schweinebraten im Weltrestaurant

Das Weltrestaurant ist eine echt Legende unter Berliner Restaurants, weil Schauplatz in dem Bestseller "Herr Lehmann" von Sven Regener. Das Restaurant kann aber noch viel mehr als nur als Kulisse dienen, hier schmeckt’s auch noch richtig deftig-gut. Wenn wir deftig sagen, dann meinen wir das auch so: Schweinebraten mit Semmelknödel und Weinsauerkraut, Schnitzel "Wiener Art" mit Bratkartoffeln oder Jägerschnitzel. Gegessen wird hier an den alten, einfachen Holztischen oder an der Theke. Am Donnerstag und am Wochenende kann man dem Trubel der Streetfood- und Wochenmärkte der Markhalle zusehen, während man gedanklich in der Vergangenheit schwelgt und kulinarisch von der traditionellen deutschen Küche verwöhnt wird. Ohne viel Tamtam, aber echt lecker!

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© Daliah Hoffmann Schnitzel und deutsche Tapas in der Schnitzelei

Die wohl besten Schnitzel Berlins bekommt man in der Schnitzelei. Dazu gibt es eine große Auswahl an deutschen Tapas und obendrein ein Willkommensbierchen aufs Haus für jeden Gast. Bei schönem Wetter können die diversen Leckereien natürlich auch auf der großzügigen Terrasse genossen werden.

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© Daliah Hoffmann Gute Weine und deftiger Mittagstisch bei Klemke

Walter und Elfriede Klemke vereinen in ihrem Restaurant ihre zwei Leidenschaften: guten Wein und deftiges deutsches Essen. Der Eckladen ist seit 20 Jahren eine echte Charlottenburger, wenn nicht eine Mittagstisch-Pilgertstätte. Mittags steht man Schlange, Geschäftsmänner aus der Gegend schmeißen ihre Krawatten über die Schulter und widmen sich dem legendären Schweinekrustenbraten oder Leberkäse. Jeden Tag gibt es etwas Neues, alle Lebensmittel sind super frisch und auch der Wein ist erstklassig. Wenn ihr also noch den richtigen Tropfen für den nächsten Kochabend sucht – hier werdet ihr ganz sicher fündig.

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© Kerstin Musl Berliner Wirtshausflair im Max und Moritz

Das Max und Moritz ist eines der ältesten Wirtshäuser in Berlin und existiert seit 1902, die Atmosphäre ist dementsprechend zünftig und rustikal freundlich. Auf der Karte finden sich hier deftige Gerichte wie Berliner Eisbein mit Sauerkraut und Kartoffeln, Sauerbraten oder Matjesfilet. Wer Sehnsucht nach Essen von Oma hat ist hier genau richtig. Zum guten Essen bekommt ihr außerdem mit Liebe und Berliner Schnauze gezapftes Bier. Im Max und Moritz trifft sich außerdem immer eine lustige Mischung aus Nachbarn, Touristen und größeren Gruppen, die irgendwas aushecken oder diskutieren. Am Sonntag könnt ihr hier außerdem ab 18 Uhr Tango tanzen, wenn ihr vom super leckeren Schnitzel nicht zu müde seid.

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© Wiebke Jann Feine österreichische Küche im Jolesch

Wenn es euch so geht wie uns und die österreichische Küche euch irgendwie ein Gefühl von Gemütlichkeit und Wohlbefinden vermittelt, dann probiert doch mal das Jolesch aus. Ein bisschen Österreich-Feeling mitten in Kreuzberg. Auf der Karte gibt es Klassiker und moderne Kreationen. In dem mit dunkelgrünen Wänden und viel Holz versehenen Raum kann man bei gedimmten Licht ungestört über (unglaublich gutes) Wiener Schnitzel, Tafelspitz, Knödel und natürlich Kaiserschmarrn herfallen. Wenn es kälter wird, sitzt man drinnen und lauscht dem Knistern des Kamins, bei den sommerlichen Temperaturen ist es auf der Straßenterrasse unschlagbar schön.

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Dicke Wirtin, 40 Days of Eating, Berlin, Restaurant

© Carolin Weinkopf Bei der Dicken Wirtin so viel essen, bis man platzt

Gut möglich, dass ihr nach einem Besuch in der Dicken Wirtin mit offenem Hosenknopf aus dem Restaurant rollt. Der Name ist Programm: Riesenportionen, unendlich viele Kalorien und viel Fett auf weißen Tellern. Die Dicke Wirtin ist teils Kneipe, teils Restaurant und eine echte Berliner Institution. Besonders bei Touristen mittleren Alters ist der Laden am Savignyplatz sehr beliebt. Wer auf bodenständige Hausmannskost steht, egal ob Zuzo oder Echt-Berliner, der wird glücklich und mehr als satt. In dem Restaurant mit vertäfelten Wänden und viel Schnickschnack werden Erinnerungen an Mamas und Omas Essen wach, dazu gibt’s eine Prise Berliner Schnauze.

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© Kerstin Musl Hausmannskost und selbst gebrautes Bier in der Schalander Hausbrauerei

Im Schalander könnt ihr nicht nur gute Hausmannkost schlemmen und leckeres Bier trinken, ihr könnt sogar sehen, wo es gebraut wird. Quasi ein Erlebnisrestaurant für Bier-Liebhaber – Wahnsinn. Der Familienbetrieb bietet, neben saisonalen Bieren, Wein und Likören, drei eigene Biere an: ein Helles, ein Dunkles und ein traditionelles Weizen. Ist also für jeden was dabei. Gegessen wird hier badisch-französisch. Schnitzel und Schwarzbiergulasch vom Rind treffen auf Flammkuchen und Kräutercrêpe. Für Veggies gibt es leckeres Kohlrabi-Schnitzel. Auch im Schalander ist jeden Montag Schnitzeltag, dann bekommt ihr Schnitzel, vom Kalb oder Schwein, Flammkuchen und leckere Kleinigkeiten wie Speckbrot, Vesperbrett und Elsässer Wurstsalat.

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© Milena Zwerenz Üppige Portionen und deftiges Essen bei Lebensmittel in Mitte

Für ein richtiges gutes Mittagessen lohnt sich das Lebensmittel in Mitte immer. In dem rustikalen Restaurant bekommt ihr leckere Hausmannskost, die Speisekarte wechselt täglich. Echt gemütlich und echt lecker. Das ganze fancy-schmanzy und Hipster-Gehabe von Mitte ist beim Betreten und allerspätestens bei der ersten Gabel Käsespätzle vollkommen vergessen. Viel Holz, üppige Portionen und Lebensmittel kann man hier auch kaufen. Wiener Schnitzel, weißer Spargel, Blutwurst und Sauerkraut werden hier mit saisonalen Zutaten frisch zubereitet, dazu gibt es eine große Weinauswahl und gutes Bier. Nach einem Lunch im Lebensmittel in Mitte brauchen wir dann aber erstmal einen kleinen Spaziergang oder Mittagsschlaf, wir sagen nur: Foodkoma!

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© Brauhaus Rixdorf Frisch gebrautes Bier im Brauhaus Rixdorf

Im tiefsten Neukölln steht eine Villa, in der die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Im Brauhaus Rixdorf erinnern das Interieur und die Speisekarte an die 70er: deftige, solide Hausmannskost, dazu selbstgebraute Biere. Im Inneren ist es zwar etwas überladen, zu viel Firlefanz, im Garten sitzt man ruhiger und angenehmer, es gibt sogar einen kleinen Teich – da vergessen wir glatt, dass wir in Neukölln sind. Unter einer mit Wein bewachsenen Pergola schmecken Gulasch, Kartoffelpuffer und Flammkuchen noch besser.

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© valakirka | FlickrCC BY-SA 2.0 Bayrische Küche im Prater

Im Prater, ganzjährige Gaststätte und im Sommer auch großer Biergarten, wird Berliner Küche serviert, dazu bayrische Klassiker wie Weißwürschte, Schnitzel, lecker Spargel und zur Weihnachtszeit 'ne dicke, fette Gans. Ganz oben auf der "Solltet-ihr-unbedingt-essen"-Liste stehen auch die Senfeier mit Quetschkartoffeln – das ist eine kulinarische Reise zurück in die Vergangenheit. Im Speiseraum sorgen viel Holz und indirektes Licht für eine warme Atmosphäre. Trotz der Einfachheit und Weitläufigkeit des Raumes wirkt dieser nicht kalt. An warmen Sommerabenden, wenn man draußen im Biergarten oder auf der Terrasse sitzt, tauchen die Lichterketten und Laternen den Hof in ein angenehmes Licht.

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