21 Berliner Bars, in denen ihr stilvoll trinken könnt

Pünktlich zum Wochenende geht wieder die Suche nach der perfekten Abendbeschäftigung los. Wo kann man am besten feiern, trinken und die Welt vergessen. Wenn ihr mal wieder stilvoll ein paar Cocktails und Longdrinks zur Einstimmung süppeln wollt, dann seid ihr in diesen 21 Bars wirklich gut aufgehoben (neben den anderen unzähligen, guten Bars, die wir hier nicht berücksichtigen konnten).

Charlottenburg

1

© Galander Feine Drinks im Galander Charlottenburg

Im Galander wird das Mixen feiner Drinks zur Kunst erhoben. Sowohl Klassiker als auch ausgefallene Cocktail-Kreationen werden hier nur mit besten Spirituosen gezaubert. Und wer partout nicht weiß, wofür er sich entscheiden soll, der kann jederzeit eine persönliche, hochkompetente Cocktail-Beratung durch das sympathische Galander-Team in Anspruch nehmen – Genuss ohne Reue garantiert!

2

© Dinah & Daliah Hoffmann Stilvoll trinken in der Bar im Hotel am Steinplatz

Viele von euch werden bei dem Wort “Hotelbar” eher zurückschrecken und auf den abgerockten Sohlen eurer Sneakers kehrtmachen. Nicht aber bei der Bar am Steinplatz. Allein schon die aufwendig gestaltete Tür, der wahrscheinlich schönste Bareingang Berlins, lockt an. Drinnen sorgen die Bartender und das goldene Licht für Wohlfühl-Atmosphäre. 08/15-Cocktails und schnöseliges Publikum? Fehlanzeige! In der von den Mixology-Bar-Awards gekürten “Hotelbar des Jahres” gibt’s erstklassige Drinks und Sneaker sind auch erlaubt.

Friedrichshain

3

© Booze Bar/Facebook Hochwertige Drinks in der Booze Bar

In der Booze Bar ist der Name Programm, auch wenn man Cocktails weniger saufen, als genießen sollte. Seit 2011 kann man in der Bar derart gute (auch alkoholfreie) Drinks zu sich nehmen, dass sie mit dem Mixology Award 2015 ausgezeichnet wurde. Und nebenbei hat der Simon-Dach-Kiez, der ja lange zur trashigen Partymeile verkommen war, wieder etwas Stil zurückbekommen.

4

© Jigger, Beaker & Glass Bacon Washed Gin und andere spannende Drinks im Jigger, Beaker and Glass

Der alte Barchef des im letzten Jahr geschlossenen The Antlered Bunny, Tony Galea, betreibt seit diesem Jahr zusammen mit Yannick Marty das Jigger, Beaker and Glass. Wer auf der Suche nach Standarddrinks ist, ist hier aber falsch. “Bacon Washed Gin, Smoked Porter, Maple Syrup, Orange Bitters” – noch Fragen?

5

© Kantine Kohlmann | Foto: Chirus Guder Deutsche Küche und leckere Cocktails in der Kantine Kohlmann

Die Kantine Kohlmann ist tatsächlich eine Kantine, in der seit 2013 gutes deutsches Essen serviert wird, das von Blutwurst über Schnitzel bis hin zu Wildschweinrücken herrlich deftig ist. Ein Abstecher in die Kantine lohnt sich also, bevor ihr euch in der angrenzenden Bar niederlässt. Hier könnt ihr euch in gemütlichem 70er-Jahre-Ambiente auf den grünen Sofas niederlassen und Longdrinks süppeln, zum Beispiel den Espresso Martini.

Kreuzberg

6

Täglich wechselnde Drinks in der Schwarzen Traube

Die Schwarze Traube ist eine der besten Bars in Kreuzberg und wurde nicht umsonst schon mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. Die Bar wurde 2012 von Atalay Aktas und Yalcin Celik eröffnet und serviert seitdem fast täglich wechselnde Drinks, je nachdem, was es gerade an frischen Zutaten in der Markthalle Neun gibt. Hier ist es so gemütlich, dass alle Sitze auch fast immer besetzt sind. Ihr solltet also vorher reservieren.

7

© The Bar Marqués Hochwertig und Hochprozentig im The Bar Marqués

Eine kleine, versteckte Perle befindet sich unterhalb des Restaurant Marqués in der Graefestraße. Neben einem kleinen Schild mit der Aufschrift “The Bar” findet ihr den Eingang zu dem kleinen, urgemütlichen Antik-Universum voller Samtsofas und alten Holzmöbeln. Wer Hochwertiges trinken will, ist hier richtig, denn Fusel sucht man hier vergebens und auch so mancher Syrup wird hier selbst hergestellt.

Mitte

8

© Milena Zwerenz Gin Tonic schlürfen in der G & T Bar

I’m feeling supersonic, give me gin and tonic! Eigentlich eröffnete die Gin & Tonic Bar 2013 als Pop-Up-Bar an der Friedrichstraße, um dem König aller Longdrinks ein Denkmal zu setzen. Da Gin Tonic aber wohl der meist getrunkenste Longdrink nicht nur in Berlin ist, gibt es die Bar immer. Hier gibt es fast ausschließlich verschiedenste Tonic-Limonaden von Thomas Henry und Ginsorten von Tanqueray, die übrigens auch am Konzept der Bar mitgearbeitet haben. Wer auf hochwertigen Mitteschick steht, ist hier genau richtig.

9

© Adam Jaime | Unsplash Edles Ambiente und erstklassige Drinks in der Buck & Breck Bar

Von außen ziemlich unscheinbar, versteckt sich hinter der einfachen Tür und dem Schaufenster ein echtes Juwel in der Berliner Barszene. Bartender Goncalo de Sousa Monteiro und Holger Groll haben sich auf der Brunnenstraße ihr ganz eigenes und sehr stylisches Speakeasy geschaffen, in dem hochwertige Cocktails mit klangvollen Namen serviert werden. Wer rein will, muss erstmal klingeln und dem strengen Blick des Türstehers standhalten. Wenn man dann erstmal drin ist und einen der 20 Plätze an der Bar gefunden hat, will man eigentlich gar nicht mehr gehen. Kein Wunder, dass das Buck & Breck zu den 50 besten Bars der Welt gehört, hier stimmt einfach alles.

10

© Bar Milano Aperitivo in der Bar Milano

Im November 2014 eröffnete die italienisch inspirierte Bar Milano auf der Brunnenstraße, um der Berliner Barlandschaft neue Impulse zu geben. Die italienisch inspirierte Bar auf der Brunnenstraße hat sich vollkommen dem Aperitivo, also dem appetitanregenden Drink vor dem Essen, verschrieben. Hier gibt es zu jedem Drink kleine Häppchen wie Bruschetta oder Antipasti dazu. Probiert mal den Negroni und fühlt euch ein bisschen italienisch.

Moabit

11

© Rhianon Lassila | Unsplash Gehobene Trinkkultur im George R

Im 2014 eröffneten George R dreht sich alles um gehobenere Trinkkultur. In dem gemütlichen, reduziert eingerichteten Laden könnt ihr zusammen mit einem jungen Moabiter Publikum entspannt bei Kerzenschein eure Kehle ölen. Auch wenn die Karte etwas zu voll ist, sind die Drinks immer genau richtig gemixt.

Neukölln

12

© Matthias Piket Feine Drinks in schummrigen Licht im TiER

Wohl die bekannteste Bar in Neukölln ist das TiER an der Ecke Weserstraße/Fuldastraße, das meistens immer pickepackevoll von szenigem Publikum bevölkert wird. Nicht zu unrecht, denn die Drinks sind super und die Musik irgendwo zwischen David Bowie und Johnny Cash. Wer es ein bisschen ruhiger und preiswerter mag, der geht einfach über die Straße rüber ins Ä.

13

© Thelonius Bar Cocktails genau so bestellen, wie man will in der Thelonious Bar

In der Thelonious Bar geht es weniger aufgeregt, wenn auch nicht unhip zu. Ihrem Namensgeber, Thelonious Monk, hält die abendliche Playlist Treue und Betreiberin Laura Maria Marsueschke den Shaker in der Hand. Es gibt keine Karte und das ist gut so. Denn aus ihrem Shaker kommt ziemlich genau das, was man sich gewünscht hat. Zwischen 7,00€ und 10€ kostet ein Drink, die schönsten Plätze sind die am Fenster zur Weserstraße.

Prenzlauer Berg

14

Gentlemen's Club à la Prenzlauer Berg in Becketts Kopf

Becketts Kopf ist fast schon sowas wie eine alte Institution im Prenzlauer Berg. 2004 eröffnete Oliver Ebert mit seiner Frau die Bar, die sich als Gentlemen’s Club versteht und erst Eintritt gewährt, wenn man die Klingel betätigt hat. In Becketts Kopf gibt es übrigens fast ausschließlich Oldschool-Drinks aus Zeiten der 20er und 30er Jahre, denn am liebsten bringt sich Ebert und seiner Mannschaft das Mixen der Drinks, die er in Cocktailbüchern aus eben jener Zeit findet.

15

© Immertreu | Facebook Whiskey trinken in der Bar Immertreu

Nicht mehr gerade ein Geheimtipp, als Erwähnung aber absolut Pflicht. Unter geschmackssicherer Leitung von Ricardo Albrecht finden in der Bar Immertreu an dem 14 Meter langen Tresen etwa 20 Personen Platz, in den weichen Ledersessel drum herum noch ein paar mehr. Auf ihre Kosten kommen vor allem Whiskyfans mit Fokus auf Raritäten. Kostet ein bisschen, lohnt sich aber und ist ein guter Ort für Verabredungen sowie Ausflüge in die 20er Jahre.

Schöneberg

16

Die wirklich lange Cocktailkarte im Green Door rauf und runter bestellen

Für die Green Door Bar in Schöneberg lohnt auch mal eine etwas weitere Anreise. Denn die Bar ist ein Klassiker im wohl queersten Kiez von Berlin, nicht nur aufgrund seiner langen, aber sehr guten Cocktailliste. Von außen recht unscheinbar, betritt man ein kleines, grünes Universum voller großartiger, typischer Schöneberger Persönlichkeiten, mit denen man schon mal ordentlich versacken kann.

17

© Stagger Lee Shots und Zigaretten im Stagger Lee

Im Stagger Lee werden Shots schon mal mit Zigarette gereicht. Die 2009 von Maureen Reichel eröffnete Bar nimmt ihren Namen eben ernst. Der ist nämlich dem Kriminellen Stagger Lee Shelton aus St. Louis gewidmet, der 1895 seinen Kumpel erschoss. Und so erinnert in der Bar auch nichts an die Moderne, sondern alles an alte, amerikanische Saloons aus dem 19. Jahrhundert. Auf der Karte stehen viele Whiskey- und Tequila-Drinks, man sollte also nicht zuviel Chichi erwarten.

Wedding

18

© Sarah Liewehr Günstiges Bier in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre im Freya Fuchs

Nicht gerade bekannt für die freundlichsten Bedienungen der Wedding-Welt, gibt es hier aber allerhand an Cocktail-Variationen und ein erstaunlich dunkles Raucherzimmer. Freya Fuchs ist die kleine Schwester des in Friedrichshain beheimateten Fitchers Vogel und folgt einem ähnlichen Prinzip: gemütliche Wohnzimmerbar mit günstigen Preisen und nicht zu viel Schnickschnack.

19

© The Forsberg Kunst gucken und Cocktails schlürfen im The Forsberg

Die beste Adresse im Wedding: Das kleine The Forsberg in der Gerichtstraße kann man schon mal übersehen, so unscheinbar wie es im Souterrain gegenüber des alten Stattbades liegt. Erst 2013 eröffnete der Künstler Charles Forsberg hier seine Bar, die gleichzeitig Ausstellungsraum seiner Arbeiten ist. Dass er Künstler ist, merkt man auch seinen Drinks an, die regelmäßig wechseln und von ihm selbst kreiert sind – gern auch mit selbst hergestellten Syrups und Säften.

Wilmersdorf

20

© Adam Jaime | Unsplash Im Rum Trader, der ältesten Bar Berlins, trinken

Oldie but Goldie: Rum Trader ist die älteste Bar in Berlin, 1976 von Hans Schröder eröffnet. Wer hierherkommt, erlebt das alte West-Berlin mit den dazugehörigen exzentrischen Personen. Gregor Scholl zum Beispiel, der vorher die Paris Bar leitete und seit vielen Jahren im Rum Trader eine Heimat gefunden hat. Scholl ist übrigens auch Autor bei der Zeitschrift “Mixology” und Juryvorsitzender der “Mixology Bar Awards” – dementsprechend gut und ausgefallen sind die Cocktails, die natürlich hauptsächlich mit Rum gemixt werden.

21

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