Urlaub in Berlin: Übernachten im Boutique Hotel i31

© Marit Blossey

Warum muss man Urlaub immer nur in einer anderen Stadt oder einem anderen Land machen? Wenn euch das Kleingeld für eine große Reise fehlt, dann macht doch einfach mal Urlaub in der eigenen Stadt! So lernt ihr nicht nur Berlin von einer ganz anderen Seite kennen, sondern könnt auch endlich mal in den vielen tollen Hotels übernachten, die Berlin zu bieten hat.

Das Hotel

Für meinen kleinen Berlin-Urlaub mache ich mich von Kreuzberg auf den Weg nach Mitte, genauer gesagt zur Haltestelle U-Bahnhof Naturkundemuseum. Das Boutique Hotel i31 befindet sich wenige Schritte entfernt in der Invalidenstraße – in der Hausnummer 31, na klar. Beim Betreten des großen Eingangsbereichs fallen mir als erstes die angenehme Musik und die hübschen Lampen über dem Check-In-Tresen auf, der eigentlich auch fast schon Teil der Hotelbar ist (aber dazu später mehr.) Die Mitarbeiter sind gut drauf, um mich herum wird Spanisch und Französisch, Englisch und Arabisch gesprochen. Ich inspiziere das Angebot des Hotels und erwäge für einen kurzen Moment, sofort einen Abstecher in den Wellnessbereich zu machen – stattdessen werfe ich aber erstmal nur kurz einen Blick in den hübsch begrünten Garten, bevor ich mit dem Lift in den dritten Stock fahre, um mein Zimmer zu begutachten.

© Marit Blossey

Das Zimmer

Für meinen zweitägigen Aufenthalt darf ich in einen der vier "Comfort Container" ziehen. Diese Zimmerkategorie ist ganz neu im Hotel i31 und stellt eine echt coole Abwechslung zum "Standard-Hotelzimmer" dar. Die Container sind mit WC und offenem Bad, Fernseher, einer Minibar (die übrigens kostenlos ist!) und natürlich mit einem großen, gemütlichen Bett ausgestattet. Wer mag, kann sich über das "Sleep à la Carte"-Angebot des Hotels das perfekte Kissen für den eigenen Schlaftyp (Bauch-, Seiten- oder Rückenschläfer) bestellen. Das größte Highlight ist aber die Tatsache, dass jeder Container seine eigene kleine Terrasse besitzt – mit direktem Zugang vom Zimmer aus. Man kann also aus dem Bett direkt in die Morgensonne stolpern, ganz in Ruhe einen Kaffee trinken und ein paar Blaubeeren von den Sträuchern pflücken, die um die Terrasse herum wachsen. So wacht man doch gerne auf!

© Marit Blossey
© Marit Blossey
© Marit Blossey
© Marit Blossey

Das Frühstück

So ein Kaffee auf der Terrasse ist schon was Feines, trotzdem haben wir nach unserer ersten Nacht im Container Lust auf ein ausgiebiges Frühstück – das gehört bei einem richtigen Hotelaufenthalt ja auch irgendwie dazu. Das Frühstücksbuffet im Hotel i31 kann sich wirklich sehen und schmecken lassen und ist seinen Preis von 17,50 Euro pro Person definitiv wert. Es gibt alles, was zu einem guten Hotelfrühstück dazugehört: Brötchen, Croissants, Rührei und eine große Aufschnitt- und Käse-Auswahl, diverse Müsli-Varianten (inklusive Soja-Joghurt – Veggie-Bonus!), jede Menge Obst und frische Säfte. Wer es zum Frühstück gerne süß mag, ist hier genau richtig, denn auf dem langen Tresen steht ein Waffeleisen bereit, mit dem sich die Hotelgäste selbst Waffeln mit leckerem Zimtteig zubereiten können. Wir können uns bei diesem Angebot kaum entscheiden und probieren uns durch fast alles durch – unter der Woche bis 10.30 Uhr, am Wochenende sogar bis 12 Uhr.

© Marit Blossey

Der Garten

Wenn ihr euch nicht gleich den Luxus eures eigenen Vorgartens im Container-Zimmer leisten wollt, ist das gar kein Problem: Das Hotel verfügt nämlich über einen hübschen Garten im Hinterhof, inklusive Mini-Wasserfall. Hier könnt ihr euch auch zum Frühstücken niederlassen, es euch mit einem guten Drink von der Hotelbar auf einer großen Terrasse gemütlich machen, oder im Liegestuhl auf der Wiese die Sonne genießen.

© Marit Blossey
© Marit Blossey

Die Umgebung

Wenn ihr wirklich "Urlaub" wie in einer fremden Stadt machen wollt, gehört ein bisschen Sightseeing ja eigentlich dazu. Und sind wir mal ehrlich – Berlin hat wirklich unzählige sehenswerte Orte, die wir uns im Alltag nie richtig anschauen. Wenn ihr schon mal hier seid, könntet ihr die Zeit also nutzen, um der Gedenkstätte Berliner Mauer an der nahegelegenen Bernauer Straße einen ausgedehnten Besuch abzustatten und euch zu vergegenwärtigen, was die Teilung eigentlich für Berlin und ganz Deutschland bedeutet hat. Oder ihr schaut im Museum für Naturkunde vorbei, betrachtet fasziniert die historischen Präparate, ekelt euch ein bisschen in der Nasssammlung und lernt unnütze Fakten über Flugsaurier! Wenn euch danach nicht der Appetit vergangen ist und euch der Hunger packt, seid ihr übrigens in der perfekten Gegend für ein gutes Abendessen: in fußläufiger Entfernung des Hotels befinden sich zum Beispiel das thailändische Two Buddhas im Nordbahnhof, die französische Brasserie La Bonne Franquette oder die Schnitzelei. Für internationale Küche muss man in Berlin eben gar nicht erst die Stadt verlassen.

© Max Müller

Du solltest im Hotel i31 übernachten, wenn: du dir mal richtig Zeit für Kultur, Museumsbesuche und Sehenswürdigkeiten in Mitte nehmen und anschließend im Garten oder in der Sauna entspannen möchtest

Wen wirst du hier treffen: Menschen aus aller Welt – sowohl Gäste als auch Mitarbeiter. Das Team des Hotel i31 besteht nämlich aus Menschen mit verschiedensten Nationalitäten!

Die beste Berlin-Lektüre für deinen Aufenthalt: "Abgehauen" von Manfred Krug – politische Hintergründe der DDR aus der Sicht eines Schauspielers und Musikers, der sich entschloss zu gehen.

Das perfekte Accessoire: Sonnenbrille fürs Entspannen im Garten oder auf der Terrasse deines Container-Zimmers.

Boutique Hotel i31 | Invalidenstraße 31, 10115 Berlin | ab 122 Euro pro Nacht | Mehr Info

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Hotel i31.

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