11 Restaurants in Berlin, in denen ihr richtig gut Japanisch essen könnt

Das Interesse an japanischer Küche ist riesig. Wir haben uns deshalb in Berlin auf die Suche nach japanischen Restaurants gemacht, die nicht nur Sushi servieren, sondern auch mal einen anderen kulinarischen Pfad beschreiten. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass Japan eine echte Tapas-Kultur hat, weil man dort Alkohol selten ohne Essen konsumiert? Oder dass Matcha auch in Tiramisu-Form funktioniert und Zuki-Bohnen-Buns vielleicht sogar die besseren Franzbrötchen sind?

© Daliah Hoffmann-Konieczka

1
Hausgemachte chewy Udon Noodles schlürfen im Shōdo Udon Lab in Friedrichshain

Wer japanisches Essen und Udon mag, wird das neu eröffnete Shōdo Udon Lab im Simon-Dach-Kiez lieben. In dem japanischen Restaurant bekommt ihr hausgemachte, extra chewy Sanuki Udon Noodles, die nicht nur dicker als herkömmliche Udon sind, sondern auch eine besondere Konsistenz haben. Die langen, dicken Nudeln werden in hausgemachter warmer oder kalter Brühe, Currysuppe oder Bukkake-Eigelb-Soße serviert. Neben den kalten und warmen Udon-Gerichten gibt es auch Vorspeisen wie Karaage, frittierte Hähnchenschenkel mit Mayo und Zitrone, eingelegte Gurke oder Takuan Cream Cheese mit eingelegtem Rettich und Frischkäse.

2
Japanisch brunchen mit Fried Sandos im Café Yohaku

Außen knusprig, innen fluffig und gefüllt mit Crème brûlée oder Matcha-Creme: Allein für die Fried Sandos im Café Yohaku lohnt sich der Abstecher in den Prenzlauer Berg schon. Auf der japanisch inspirierten Brunch-Karte warten außerdem fluffige Pancakes mit leicht nussiger Maronencreme, Katsu Benedict – das sind Eggs Benedict getoppt mit knusprigem Hähnchen –  oder Süßkartoffeln mit knackiger Karamellkruste. Schmeckt genauso lecker, wie's klingt, also unbedingt austesten!

*nicht barrierefrei (Stufe zum Eingang)

© Tinanya Mendy

3
Tori Katsu schlemmen in Berlins ältestem Japan-Imbiss

Seit 1968 werden bei Tori Katsu in Schöneberg japanische Schnitzel serviert – und die Preise sind immer noch ziemlich unschlagbar. Das Hähnchenschnitzel (japanisch: Tori Katsu) kommt hauchdünn paniert und schön knusprig auf den Teller, am besten mit Reis, würziger Bratensauce und dem selbstgemachten, knackigem Krautsalat. Wer mag, kann sich noch Currysauce, Käse, Frühlingsrollen oder andere Extras dazu bestellen. Viel Tamtam gibt’s hier nicht, dafür ehrliches Comfort Food und ordentlich Kultfaktor.

*barrierefreier Eingang

© Rea Mahrous

4
Deftige Wohlfühl-Ramen schlürfen bei Hage Ramen

Wenn ihr an kalten Tagen etwas braucht, das euch sofort wärmt, solltet ihr bei Hage Ramen in Wilmersdorf vorbeischauen. Die Brühen köcheln hier bis zu zehn Stunden lang, was man bei jedem Löffel schmeckt – ob cremige Miso-, würzige Shoyu- oder die reichhaltige Tori-Paitan-Variante. Dazu kommen original Ramen-Nudeln aus Hokkaido und frische Toppings wie Pak Choi, Ei, Chicken-Chashu oder knusprige Ente. Auch Veganer*innen bekommen hier mit plant-based Tantan-Men, Miso- oder Shoyu-Ramen richtig gute Optionen. Serviert wird in einem gemütlichen, unaufgeregten Laden, der so unauffällig ist, dass ihr ihn schnell übersehen könnt. Der perfekte Spot für eine schnelle Mittagspause oder ein entspanntes Dinner: Wer authentische, ehrliche Ramen sucht, kommt an Hage nicht vorbei.

 

*nicht barrierefrei

© Pexels

5
Traditionelle japanische Küche kosten im Udagawa

Der japanische Laden ist ein echtes Berliner Urgestein, das seit 1985 traditionelle japanische Küche auf die Teller, Schüsseln und in sauber aufgeteilte Bento-Boxen zaubert. Die gibt es übrigens auch als Lunch-Angebot. Auf der großen Karte von Udagawa stehen ansonsten Klassiker wie Miso Suppe und Kara-age, lecker mariniertes Hühnchen, das mit Bratensauce oder Sojasauce daherkommt über Udon-Nudeln bis hin zu Sushi in allen Farben und Formen. Heimlicher Star ist das Katsu-Sandwich. Allein für die panierte Hühnerbrust mit Kohlsalat zwischen zwei Toast Scheiben, lohnt sich der Abstecher in die Kantstraße, die bekannteste Pilgerstätte für Fans asiatischen Essens in Berlin.

© Wiebke Jann

6
Japanisch und buddhistisch inspirierte, vegane Küche im Restaurant Oukan

Gründer und Kreativdirektor Huy Thong Tran Mai (er steckt auch hinter dem Ryong und Con Tho) hat im Oukan eine japanisch inspirierte, vegane Fine Dining Experience geschaffen. Serviert werden Gänge-Menüs, zu denen ihr wahlweise Wein- oder Teebegleitung ergänzen könnt. Das 7-Gänge-Menü könnt ihr euch für 79 Euro gönnen. Wir empfehlen euch, eure*n Liebste*n ins Oukan zu entführen. Das Essen, die schöne Location – mitten im Laden steht ein riesiger Bonsai – und die intime Atmosphäre schreien geradezu nach einer fancy Date Night!

© Marina Beuerle

7
Japanisch lunchen in einer alten Metzgerei im Flatto

Wer in Mitte in aller Ruhe lunchen möchte hat es nicht einfach. Ein Stopp im Flatto fühlt sich aber wie eine kleine Pausentaste an. Der kleine Laden war früher eine Metzgerei, daran erinnern heute aber nur noch die fast hundert Jahre alten Fliesen. Serviert werden hier wechselnde Lunch-Kombis mit Klassikern wie Karaage, japanischem Curry oder Tonkatsu. Dazu gibt's Miso-Suppe und ein Schälchen mit knackigen eingelegten Veggies. Zum Mitnehmen bekommt ihr bunt gefüllte Bento Boxen. Lecker!

Nicht barrierefrei

 

© Daliah Hoffmann-Konieczka

8
Das momiji bringt Takoyaki nach Charlottenburg

Takoyaki ist ein japanischer Streetfood-Klassiker und in Berlin sonst nur sehr selten auf der Speisekarte. Wie gut, dass das momiji sich auf die kleinen Oktopus-Teigbällchen spezialisiert hat. Neben den leckeren (nicht vegetarisch-veganen) Bällchen gibt es viele andere japanische Spezialitäten, aber auch vegane Gerichte, leckeren Tee in hübschen Glaskännchen und einen wirklich freundlichen Service.

© Hella Wittenberg

9
Japanische Patisserie und herzhafte Snacks probieren bei Kame

Das Kame ist eine der Berliner Streetfood-Erfolgsgeschichten. Angefangen haben die Betreiber*innen auf dem Winterfeldtmarkt und in der Markthalle Neun, bis sie dann in Charlottenburg ihren ersten Laden eröffnet haben. Für dieses Café lohnt sich auf jeden Fall die Reise in den tiefen Westen, denn hier backen zwei japanische Bäckermeisterinnen jeden Tag frische Teigwaren und feinste japanische Patisserie für euch. Dazu gibt es eine sehr feine und große Teeauswahl und natürlich den beliebten Matcha Latte. Wer Hunger auf etwas Herzhaftes hat, bekommt außerdem leckere Onigirazu oder Pies.

Im Vordergrund ein Teller mit Udon Carbonara, dahinter ein Teller mit Tuhnfisch-Sushi
© Daliah Hoffmann

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Japanische Küche mit westlichen Einflüssen schmecken im Little Long

Im Little Long in Kreuzberg treffen zwei Welten aufeinander: die kulinarische Welt Asiens auf Hip Hop Legenden der westlichen Musikwelt. Wer es klassisch mag, kann Sushi und Ramen bestellen. Wer gern mixt und teilt, dem empfehlen wir die Izakaya. Feurig wird's beim Konro Grill (im Sommer) und Shabu Shabu (im Winter). Mittags gibt's ein extra Lunch-Menü. Unser Tipp: Die Udon Carbonara, für alle die es ausgefallen mögen.

© Daliah Hoffmann-Konieczka

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Sharing is Caring im 893 Ryōtei

Zu keinem anderen Restaurant auf der Kantstraße passt der Satz "Außen pfui, innen hui" besser als zum 893 Ryōtei. Wo früher eine Schlecker-Filiale war, wird heute bei schummrigem Licht vor der offenen Küche gegessen. Fleisch und Fisch vom Feinsten, das Interieur top durchgestylt und die Atmosphäre gelassen cool. Der Sashimi-Salat hat eine 1+ mit Sternchen verdient und die Portionen sind perfekt zum Teilen. Also auch hier gilt: Sharing is caring. Hinter dem schicken Schuppen steckt übrigens der Gastrogott Duc Ngo, der euch unter anderem schon das Kuchi, Madame Ngo (beide nur einen Katzensprung entfernt) und das Cocolo Ramen in Kreuzberg geschenkt hat.

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