11 tolle Sommerausflüge in und um Berlin
Es wird endlich Sommer in Berlin! Das Bombenwetter draußen schreit einfach nach spontanen Ausflügen – am liebsten unkompliziert, flexibel und mit ein bisschen Fahrtwind im Gesicht. Genau hier kommen Lastenräder ins Spiel: Die sind nicht nur praktisch, sondern verbinden auch Alltag und Abenteuer perfekt miteinander.
1 An der Woltersdorfer Schleuse den Tag genießen
Die Schleuse in Woltersdorf verbindet die Rüdersdorfer Gewässer mit der Spree und dem Rest der Welt. Sehr cool: Als Besucher*in kann man nicht nur von der Seite, sondern dank der Fußgänger*innenüberquerung auch direkt über den Schiffen den Schleusenvorgang beobachten – nicht nur für Kiddies ein absolutes Highlight. Direkt am kleinen, ziemlich schmucken Hafenbecken laden zudem mehrere Cafés zum Verweilen ein. Wer ein wenig Entschleunigung und Entspannung sucht, ist hier genau richtig. Wer gerne Schiffe guckt, sowieso. Idyllischer kann man einen Nachmittag kaum verbringen.
2 Auf Entdeckungsreise gehen im Natur Park Südgelände
Im Natur Park Südgelände kann man hautnah erleben, wie sich die Natur ihren Lebensraum auf einem alten Bahngelände Stück für Stück zurückerobert. Zwischen Gleisen, Lokhalle, Wasserturm und ausrangierten Dampflokomotiven geht's im heutigen Naturschutzgebiet auf Entdeckungstour – besonders toll für Kinder, denn hier kann man auch in Baumhäuser hoch- und in Rohre hineinklettern. Kunst wird hier außerdem ganz großgeschrieben: Ihr findet auf dem Südgelände nicht nur eine Graffitwand für Sprayer*innen, sondern auch riesige Stahlskulpturen der Berliner Künstler*innengruppe ODIOUS.
3 Im Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld durchs Grüne schlendern
Seit der Schließung des ehemaligen Flughafens bauen hier Berliner*innen unter freiem Himmel Kräuter und Gemüse an und wetteifern um den Status des kreativsten Beetes. Das Gelände ist frei zugänglich und wer sich benimmt, darf alles anfassen und nutzen, so lange alles so hinterlassen wird, wie es vorgefunden wurde. Für Kinder ideal zum Versteckensspielen und Entdecken.
4 Tiere streicheln auf dem Bio-Bauernhof in der Domäne Dahlem
Die Domäne Dahlem ist ein Bio-Bauernhof, ein Freilandmuseum und zugleich ein Ort zum Abschalten vom Alltagsstress. Es werden regelmäßig Workshops für Klein und Groß angeboten und es finden auch immer wieder passend zur Jahreszeit Frühlings-, Spargel- oder Kürbisfeste statt. Im Hofladen gibt es zudem erntefrisches Obst und Gemüse der Saison zum Mitnehmen. Das Museum im Herrenhaus bietet dank einer tolle Ausstellung Einblicke in die Geschichte des wundervollen Orts. Ein kultureller Leckerbissen! Ein Ausflug hierhin lohnt sich also in jedem Fall.
5 Über die Brücken von Neu-Venedig radeln
Für ein bisschen Adria-Feeling müsst ihr euch lediglich auf euren Drahtesel schwingen und hinter den Müggelsee radeln. Ein guter Startpunkt ist Köpenick. Von dort könnt ihr über den Müggeldamm, vorbei am Strandbad Müggelsee bis zur Häusersiedlung von Neu-Venedig strampeln. Entlang des Rialtorings könnt ihr die vielen Kanäle von den Brücken aus beobachten. Wer sich Neu-Venedig vom Wasser aus anschauen will, kann aufs Kanu, ein Boot oder das SUP umsteigen – da ist für alle Altersgruppen was dabei. Für eine kleine Stärkung steuert die Müggelseefischerei an. Dort bekommt ihr geräucherten Fisch direkt am Wasser. Für den Rückweg könnt ihr die Triglawbrücke überqueren und dann auf dem Radwanderweg R1 durch den Müggelheimer Forst zurückfahren.
6 Mit Berlins einziger Natur-Bobbahn durch Marzahn düsen
Mit 40 km/h auf Berlins einziger Natur-Bobbahn brettern – das muss sowas von auf eure Berlin-Bucketlist! Mit der Rodelbahn düst ihr ganzjährig mitten durch den Kienbergpark in Marzahn. Und wer glaubt, das sei nur Kinderkram – nope, fühlt sich so an, als haut es einen gleich aus der Kurve. Drei Minuten dauert die Fahrt und macht einfach unfassbar viel Spaß, also anschnallen und Gas geben! Mit der Seilbahn könnt ihr auch direkt zur Bob-Station hochfahren. Und wenn ihr schon hier seid, klettert nebendran noch auf den 140 Meter hohen Wolkenhain für Berlin-View oder tankt Urlaubsvibes in den Gärten der Welt.
7 Eine Kuchenpause im versteckten Garten des Café Pedales einlegen
Einen Ausflug nach Potsdam oder zur Pfaueninsel könnt ihr perfekt mit einem Stopp im Café Pedales verbinden. Das Café versteckt sich im großen Garten der Villa Schöningen, direkt an der Glienicker Brücke und ist wie gemacht für eine Kaffeepause in der Sonne. Mitten im Grünen schmecken die hausgemachten Kuchen, Eis und Quiche besonders gut. Ihr könnt euch übrigens vor Ort auch kostenlos Picknickdecken leihen und im Landschaftspark der Villa ausbreiten – da hat auch gleich eine ganze Familienbande Platz.
Nicht barrierefrei (Stufen am Eingang)
8 Einen Ausflug ans Wasser nach Caputh machen
Südwestlich von Potsdam findet ihr die kleine Dorfidylle von Caputh. Eingebettet vom Templiner See, dem Schwielowsee und dem Caputher See ist man hier nie weit weg vom Wasser. Schon Albert Einstein war so verzaubert vom Örtchen, dass er sich hier sein Sommerhäuschen bauen ließ – das Einsteinhaus könnt ihr auch heute noch besichtigen, ebenso wie das Caputher Lustschlösschen oder das Heimathaus, eines der ältesten Gebäude im Dorf. Am schönsten ist es aber einfach an der endlosen Uferpromenade zu spazieren und die Boote zu beobachten. Mit der historischen Seilfähre könnt ihr euch übrigens als Fußgänger*in oder mit dem Rad auf die andere Uferseite nach Geltow ziehen lassen – absolutes Must-Do!
9 Natur erleben im FEZ
Die Wuhlheide allein ist bei jedem Wetter einen Ausflug wert. Es gibt bei Sonne oder Schnee viel von der regionalen Tierwelt zu beobachten – oder man baut eine Hütte aus abgefallenen Ästen inmitten des Waldes. Neben den ganzen Bäumen kann man dort das Haus der Natur und Umwelt, den Modellpark oder die noch fahrende Parkeisenbahn besuchen. Das FEZ hat zudem ein umfassendes Programm, Outdoor- und Indoor-Spielplätze und Schwimmbäder inmitten der grünen Oase im Angebot. Unser Highlight: das Orbital im FEZ, ein hochmodernes Raumfahrtzentrum für Kinder ab acht Jahren!
10 Den Uckermärkischen Radrundweg abradeln
Zugegeben, in Lychen hat man recht schnell alles gesehen. Dafür gibt es in der Umgebung umso mehr zu entdecken – am besten auf zwei Rädern. Der südliche Teil des Uckermärkischen Radrundweges ist sehr gut ausgebaut und führt zum Beispiel zur historischen Altstadt von Templin. Auf der insgesamt 290 Kilometer langen Strecke kommt ihr aber auch durch den Naturpark Uckermärkische Seen, das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und den Nationalpark Unteres Odertal. Ein toller Ausflug für die ganze Familie – Naturliebhaber*innen werden es besonders lieben.
11 Chillen und Sport machen im Park am Gleisdreieck
Ein Muss bei jeder Jahreszeit, am besten mit Sonne! Der Park ist eine gigantische Erholungsanlage mit sieben Spiel-, Fitness- und Sportbereichen. Haufenweise Wiese, Sand, Beton und Gummiböden sind zu erkunden. Es gibt einen Skatebereich mit BMX-Bowl zum Mitmachen oder Staunen, Streetball-Körbe, einen Fußballkäfig, Trampoline, Wasserspiele, jede Menge befahrbare Wege und sogar einen naturbelassenen Spielgarten, um auf Bäume zu klettern. Das Beste? Es ist nirgendwo zu voll, denn all das verteilt sich auf sagenhafte 31,5 Hektar, unterteilt in drei Parkteile.
Redaktion