11 Kinofilme, die ihr im Januar 2023 unbedingt anschauen solltet

© Adrian Schulz

Wie wäre es mit dem Vorsatz, im neuen Jahr endlich wieder öfter ins Kino zu gehen? Gute Gründe dafür gibt es allemal, die bequemen Samtsessel zum Beispiel, der Duft nach Popcorn und natürlich die große Leinwand und der Sound – da kann die beste Heimkinoanlage nicht mithalten.

Im Januar könnt ihr euch besonders auf gemütliche Kino-Abende freuen, denn es erwarten euch so viele Film-Highlights aus allen Genres, dass es schwerfällt, sich zu entscheiden: wilde Hollywood-Spektakel, gefühlvolle Bio-Pics oder bewegende Dokumentationen. Vielleicht müsst ihr euch aber auch gar nicht entscheiden, sondern einfach im Kino übernachten. Besser für Stromrechnung wäre das allemal. So oder so, hier kommen 11 Kinofilme, die ihr im Januar nicht verpassen solltet.

1. Annie Ernaux – Die Super-8-Jahre (seit dem 29.12.22)

Empfohlener redaktioneller inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, mit dem wir den Artikel bereichern.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden.
Beim Laden des Inhalts akzeptierst du die Datenschutzerklärung.

Literaturfans aufgepasst: Annie Ernaux, die 2022 den Nobelpreis für Literatur gewonnen hat, hat zusammen mit ihrem Sohn einen sehr persönlichen Filmessay herausgebracht. Gezeigt werden Videoaufnahmen, die Ernaux' Familienleben von 1972 bis 1981 zeigen, aufgenommen mit einer Super-8-Kamera. Weihnachtsfeiern, Geburtstage, Urlaube. In authentischen Bildern erzählt der Film nicht nur das Leben der Schriftstellerin, sondern auch von der Stimmung in der französischen Mittelschicht der 1960er-Jahre.

2. The Banshees of Inisherin (5. Januar)

Empfohlener redaktioneller inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, mit dem wir den Artikel bereichern.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden.
Beim Laden des Inhalts akzeptierst du die Datenschutzerklärung.

Padraic und Colm, zwei alte Freunde, die auf einer irischen Insel leben, sind auf einmal keine Freunde mehr. Keiner weiß warum, auch Padraic nicht. Als dieser sich mit Colms Entscheidung nicht abfinden will und nicht locker lässt, beginnen die Dinge allmählich zu eskalieren. Der Drehbuchautor und Regisseur von "Brügge sehen... und sterben?" Martin McDonagh hat mit "The Banshees of Inisherin" einen ungewöhnlichen Film gemacht, der von vielen Kritiker*innen schon jetzt als einer der witzigsten Filme des Jahres und Oscar-Kandidat gehandelt wird. Kinostart ist der 5. Januar.

3. Unruh (5. Januar)

Empfohlener redaktioneller inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, mit dem wir den Artikel bereichern.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden.
Beim Laden des Inhalts akzeptierst du die Datenschutzerklärung.

1872, ein kleiner Ort in der Schweiz: Hier arbeitet Josephine in einer Uhrenfabrik, wo sie so schlecht bezahlt wird, dass sie sich einer anarchistischen Arbeiterbewegung der örtlichen Uhrmacher anschließt. Dort lernt sie den Russen Piotr Kropotki kennen und findet in ihm einen tiefgründigen Gesprächspartner, mit dem sie ihre Gedanken über Zeit, Geld und Staat austauschen kann. "Eine erstaunliche, sehenswerte Fabel über den Kapitalismus", sagt Le Monde und für die New York Times ist "Unruh" der "beste Film der diesjährigen Berlinale".

4. Holy Spider (12. Januar)

Empfohlener redaktioneller inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, mit dem wir den Artikel bereichern.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden.
Beim Laden des Inhalts akzeptierst du die Datenschutzerklärung.

Die Geschichte in "Holy Spider" basiert auf einem wahren Fall: Die Heilige Stadt Maschhad, die im Nordosten des Iran liegt, wird von einem Serienmörder heimgesucht. Abgesehen hat es der "Spinnenmörder", wie er im Volksmund genannt wird, auf Sexarbeiterinnen. Parallel werden die Geschichten des Mörders, der glaubt, im Sinne Gottes zu handeln, und der Journalistin Rahimi erzählt, die einen gesonderten Blick auf ein von Männern dominiertes System eröffnen.

5. House Party (12. Januar)

Empfohlener redaktioneller inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, mit dem wir den Artikel bereichern.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden.
Beim Laden des Inhalts akzeptierst du die Datenschutzerklärung.

Wer mal wieder Lust auf einen typisch amerikanischen Quatsch-Film mit guten Lachern hat, ist bei House Party genau richtig. Influencer Damon und sein bester Freund Kevin brauchen dringend Geld. Die Lösung: eine riesige Promi-Party in der Villa von Basketball-Star LeBron James, zu der sie durch einen Putz-Job Zugang haben. Eine Erlaubnis des sich im Urlaub befindenden Hausbesitzers haben sie natürlich nicht. Was kann da schon schiefgehen?

6. So Damn Easy Going (12. Januar)

Empfohlener redaktioneller inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, mit dem wir den Artikel bereichern.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden.
Beim Laden des Inhalts akzeptierst du die Datenschutzerklärung.

Die 18-jährige Joanna hat ADHS und ist auf ihre Medikamente angewiesen – kann sie sich aber seit einigen Tagen nicht mehr leisten. Also muss sie irgendwie an Geld kommen. Und als hätte sie damit nicht schon genug zu tun, taucht nun auch noch eine neue Mitschülerin namens Audrey auf und stellt Joannas Leben endgültig auf den Kopf. Eine berührende Coming-of-Age-Geschichte des schwedischen Regisseurs Christoffer Sandler.

7. Auf der Suche nach Fritz Kann (12. Januar)

Empfohlener redaktioneller inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, mit dem wir den Artikel bereichern.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden.
Beim Laden des Inhalts akzeptierst du die Datenschutzerklärung.

Der erste Mann der Großmutter von Marcel Kolvenbach wurde 1942 deportiert und wenig später in Izbica ermordet. Genau neun Monate wurde Kolvenbachs Vater geboren. Kolvenbach, der als Filmemacher arbeitet, folgt in dieser besonderen Dokumentation den Spuren eines Mannes, von dem er nicht weiß: War Fritz Kann sein Großvater oder nicht? Er spricht mit Zeitzeug*innen, Nachkommen und Historiker*innen und trifft schließlich auf Nachfahren des Ermordeten. Aufgebrochen wird der erzählerische Stil durch eine Choreografie der israelischen Tänzerin Reut Shemesh, die Lücken in der Familiengeschichte tänzerisch interpretiert.

8. Babylon (19. Januar)

Empfohlener redaktioneller inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, mit dem wir den Artikel bereichern.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden.
Beim Laden des Inhalts akzeptierst du die Datenschutzerklärung.

Wenn ein Film den Untertitel "Rausch der Ektase" trägt, schürt das natürlich hohe Erwartungen beim Publikum. Die Chancen stehen gut, dass diese erfüllt werden: Damien Chazelle, der für "La La Land" den Oscar für die beste Regie gewonnen hat, erzählt diesmal die Geschichte Hollywoods in der Zeit des Übergangs vom Stumm- zum Tonfilm. Zu sehen bekommt ihr ausufernde Partys und Drogenexzesse, sehr viele sehr schöne und sehr reiche Menschen – und einen Elefanten. Natürlich gehört zu einer solchen Produktion eine absolute Starbesetzung, die unter anderem aus Brad Pitt, Margot Robbie und Diego Calva besteht. "Babylon" startet am 19. Januar in den Kinos.

9. Rache auf Texanisch (19. Januar)

Empfohlener redaktioneller inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, mit dem wir den Artikel bereichern.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden.
Beim Laden des Inhalts akzeptierst du die Datenschutzerklärung.

Zwei Gründe für diesen Film: Erstens, endlich hat es Ashton Kutcher wieder auf die große Leinwand geschafft. Und zweitens: die Story. Es geht um eine junge Frau, die angeblich an einer Überdosis gestorben ist. Weil ihr Ex-Lover, der erfolglose Podcaster Ben, unbedingt eine Story braucht, hängt er sich an die These des Bruders der Toten, dass es Mord war. Es gibt zwar keine Beweise, eigentlich auch keine Indizien, aber so schnell gibt Ben nicht auf. Eine überraschend witzig erzählte Geschichte über einen Mann, der alles gibt, um unser Lieblings-Genre zu bespielen: True-Crime.

10. Maria träumt – oder: Die Kunst des Neuanfangs (19. Januar)

Empfohlener redaktioneller inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, mit dem wir den Artikel bereichern.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden.
Beim Laden des Inhalts akzeptierst du die Datenschutzerklärung.

Gott sei Dank, endlich mal wieder eine französische Komödie! Leichtfüßig und liebevoll wird die Geschichte von Maria erzählt, die einen Job als Putzkraft bei der renommierten Pariser Kunstschule Académie des Beaux-Arts annimmt. Die Welt der Künste und die Menschen, die in ihr verkehren, eröffnen Maria eine Perspektive auf das eigene Leben, von der sie nicht gewagt hatte, zu träumen. Eine wirklich schöne Feel-Good-Romcom aus Frankreich, die mit Karin Viard eine ganz wundervolle Hauptdarstellerin gefunden hat.

11. Das Hamlet-Syndrom (19. Januar)

Empfohlener redaktioneller inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, mit dem wir den Artikel bereichern.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden.
Beim Laden des Inhalts akzeptierst du die Datenschutzerklärung.

Inmitten des Krieges begibt sich eine junge ukrainische Theaterregisseurin auf die Suche nach dem modernen Hamlet. Die Dokumentation zeigt eindrücklich das Lebensgefühl, die Angst und die Wut junger Ukrainer*innen. Die Theaterbühne wird zu einem Ort der Trauerbewältigung, zu dem Ort, an dem die berühmte Hamlet'sche Frage "Sein oder nicht sein?" im Kontext des Krieges noch einmal ganz neu gedacht und diskutiert wird.

Mehr Film-Tipps gibt's hier

Filme, die besser als die Vorlage sind
Es sind nicht viele, aber es gibt sie: Filme, die (fast) besser sind, als ihre literarische Vorlage. Wir haben 11 davon für euch gesammelt.
Weiterlesen
Literarischer Jahresrückblick 2022
2022 sind einige wirklich lesenswerte Bücher erschienen. Wenn "mehr lesen" auf eurer Bucket List für's neue Jahr steht, seid ihr hier richtig.
Weiterlesen
Zurück zur Startseite