11 Läden, in denen ihr leckere Sharing Plates bekommt

Es gibt zwei Sorten Menschen. Die, die ihr Essen gerne teilen und die, die einen beim Versuch etwas vom Teller zu probieren mit einem Todesblick strafen. Wir gehören zu ersteren und freuen uns immer, wenn wir "sharing plates" auf der Karte lesen und uns erklärt wird, dass das Restaurant das Menü nach dem Sharing-Konzept aufgebaut hat. Gerichte miteinander teilen macht aus dem Restaurantbesuch ein geselliges Happening – außerdem kann man viel mehr probieren und sich durch die Speisekarte futtert. Von Mezze über Tapas bis hin zu kleinen und großen Plates, in diesen 11 Restaurants macht das Essenteilen besonders viel Spaß.

© Xenia Beitz

1
Israelisch schlemmen im Yafo at Zarqa in Mitte

Unser geliebtes Yafo ist wieder in Mitte! Keine Angst, das Restaurant in Kreuzberg bleibt natürlich geöffnet. Nach einem kulinarischen Flirt aka Pop-up-Dinner im Zarqa auf der Alten Schönhauser/Ecke Torstraße haben sich die beiden israelisch-arabischen Restaurants zusammengetan und sich als Yafo at Zarqa neu erfunden. Auf der Karte stehen Lieblingsgerichte wie cremiger Hummus, gerösteter Blumenkohl, hausgemachte Challah und Pita, Shrimp Ceviche sowie Lamm und Hähnchen. Wir fühlen uns hier direkt wohl und widmen uns einer kleinen Schlemmerei.

© Gebhart de Koekkoek

2
Tolle Weine, wechselnde Kunst und leckeres Barfood in der Bar Normal

Dort, wo sich die Oderberger Straße und die Kastanienallee kreuzen, ist die Bar Normal eingezogen. Euch erwarten dort tolle erlesene Weine aus Deutschland und Frankreich, Kunstwerke wechselnder Künstler*innen und raffinierte kleinere Bites, die euch entspannt durch die Getränkeauswahl begleiten. Wir können euch vor allem die Potato Tortilla mit Chili-Mayo und für Süßmäuler das Churro-Sandwich mit Eis empfehlen. Wer nach dem ein oder anderen Wein den Abend mit etwas Stärkerem beenden möchte, dem*der können wir den Mezcal Tonic oder einen klassischen Negroni ans Herz legen.

© Daliah Hoffmann-Konieczka

3
Sharing is Caring im 893 Ryōtei

Zu keinem anderen Restaurant auf der Kantstraße passt der Satz "Außen pfui, innen hui" besser als zum 893 Ryōtei. Wo früher eine Schlecker-Filiale war, wird heute bei schummrigem Licht vor der offenen Küche gegessen. Fleisch und Fisch vom Feinsten, das Interieur top durchgestylt und die Atmosphäre gelassen cool. Der Sashimi-Salat hat eine 1+ mit Sternchen verdient und die Portionen sind perfekt zum Teilen. Also auch hier gilt: Sharing is caring. Hinter dem schicken Schuppen steckt übrigens der Gastrogott Duc Ngo, der euch unter anderem schon das Kuchi, Madame Ngo (beide nur einen Katzensprung entfernt) und das Cocolo Ramen in Kreuzberg geschenkt hat.

© Daliah Hoffmann-Konieczka

4
Sharing Plates, Pizza, Brunch und gute Drinks im Estelle Dining

In Estelle Dining stehen zwei Dinge im Fokus: richtig gute Pizza und Sharing Plates. Gut die Hälfte der Karte ist vegetarisch. Mit dem Restaurant haben sich Küchenchef Jared Bassoff und seine Frau Rebecca selbstständig gemacht. Einige von euch kennen Jared vielleicht noch aus seiner Zeit als Head Chef im The Store Kitchen. Wer da früher also gern gegessen hat, wird es im Estelle mindestens genauso mögen – wenn nicht sogar mehr! Am Wochenende könnt ihr hier außerdem fantastisch brunchen. Unsere Favoriten waren der French Toast und das Breakfast Sandwich. Direkt neben dem Restaurant ist übrigens ein Spielplatz und auch im Restaurant gibt's für die Kleinen ein paar Spielsachen und Kinderstühle.

Mezze von Osmans Töchter
© Daliah Hoffmann-Konieczka

5
Die moderne Küche Istanbuls im Osmans Töchter entdecken

Wir alle lieben den schnellen Döner auf die Hand, aber für dieses türkische Highlight lohnt es, sich Zeit zu nehmen und auch vorausschauend zu reservieren. Osmans Töchter tafeln in der Pappelallee die moderne Küche Istanbuls auf ihre Tische. Anatolische Tradition trifft hier auf internationale Einflüsse, garniert mit Herz und Seele. Mit Speisen wie Manti mit roter Beete, Käsefüllung und Paprikabutter oder in Rotwein geschmortem Oktopus kann man seinen Gaumen verwöhnen. Das Restaurant in Charlottenburg hat leider wieder geschlossen.

© Daliah Hoffmann

6
Hochwertige Gerichte ohne viel Schnickschnack im Barra Berlin

Barra, das sind die beiden Köche Daniel Remers und Neil Paterson sowie Kerry Westhead, die sich hier nicht nur um die Gäste, sondern auch auch um die Weine kümmern. "Unsere Gerichte sind zum Teilen gedacht", erklärt Kerry das Menü, "wir empfehlen zwei Snacks und dann zwei Hauptspeisen pro Person." Bei unserem Besuch bekommen wir Rosmarin-Focaccia, Taggiasche-Oliven und Langoustines mit Aioli, Kabeljau, Porree und Sauce Tartare serviert. Am liebsten sitzen wir am Tresen mit Blick in die Küche. Im hinteren Raum gibt es noch eine lange Tafel, ideal für größere Gruppen.

© Marina Beuerle

7
Saisonale und regionale Küche sowie selbst gebrautes Bier im Marktlokal genießen

Das Marktlokal in der Markthalle Neun in Kreuzberg hat eine über 100 Jahre alte Tradition. Das junge Team haucht den geschichtsträchtigen Räumen mit hohen Decken und einem Gewölbekeller, der schon einiges erlebt hat, neues Leben ein. Das frische Gemüse der Markthalle landet in saisonalen und bunten Kreationen auf den Tellern und kommt mit selbst gebrautem Heidenpeter's Bier auf die einladenden Tische. Zum Absacker geht's dann in die Bar unter dem Restaurant, wie praktisch. Das Marktlokal verspricht gesellige Abende in lockerer Atmosphäre.

© vsl | Shutterstock

8
Herzhafte Hausmannskost und kantonesische Küche bei Good Friends

Das Good Friends gibt es schon eine halbe Ewigkeit. Hier bekommt ihr kantonesische Küche und Hausmannskost sowie chinesische Klassiker wie Hongkong-Ente, die schon im Fenster zur Kantstraße hängen und nur darauf warten verspeist zu werden. Doch auch für die, nicht so auf Ente stehen, gibt es eine große Auswahl: Zu unseren Favoriten zählen die Nudelsuppen (Schlürfen ist Pflicht) und der Salz-und-Pfeffer-Tofu.

© Marina Beuerle

9
Deutsche Tapas, coole Drinks und beste Laune in der Klinke

Tapas, but make it german: In der Klinke ist das kein Problem. Hier wandern Currywurst, Backhendl, Leberkässemmel, Gulasch und Maultaschen – alles aus Bio-Fleisch – ebenso in die Tapas-Schalen wie vegetarische Hauptspeisen wie etwa Kaspressknödel, Käsespätzle und bunte Beete. Unter der Woche wird hier übrigens auch ein wechselndes Lunch-Menü angeboten. Auch die Beilagen lassen mit Gurkensalat, Kartoffelsalat und Kartoffelbrei keine Wünsche offen – die Karte wird dabei saisonal behutsam angepasst. Samstags gibt es zudem Brunch aus den Zutaten, die unter der Woche nicht ganz aufgebraucht wurden. Rührei mit Pfifferlingen zum Beispiel. Unsere Highlights auf der Karte: das Gulasch, die vegetarischen Kroketten, die Käsespätzle und der Kaiserschmarrn.

essen tapas asiatisch bowls
© Nora Tabel

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Viele kleine Tapas-Bowls im 1990 Vegan Living genießen

Für alle Vietnam-Liebhaber*innen bietet das 1990 Vegan Living das perfekte Ambiente für einen Kurzurlaub und ermöglicht das Abtauchen in diese fremde Kultur. Man wählt seine Tapas-Bowls aus 20 verschiedenen Variationen aus oder bestellt sich einfach eine große Bowl. Es bietet sich auch wunderbar an, mit seinem*r Dinnerpartner*in einen Bowlmix gemeinsam zu bestellen, um eine noch größere Auswahl an Gerichten zu bekommen. Die verwendeten Produkte sind vorwiegend bio, saisonal und regional, das Wasser in der Küche wird durch Himalaya-Salz gefiltert. Wer also einen kleinen kulinarischen Kulturkurzurlaub sucht und Lust auf leckeres veganes Essen hat, wird hier glücklich!

Lalibela äthiopisches Restaurant Kreuzberg
© Instagram | Lalibela

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Den Geschmack Äthiopiens entdecken im Lalibela

Im Mai 2022 eröffnete zwischen Paul-Lincke-Ufer und Görlitzer Park das äthiopische Restaurant Lalibela. Im Vergleich zum ersten Laden in Neukölln (Herrfurthstraße 32, 12049 Berlin) gibt es hier mehr Sitzplätze, eine große Terrasse und sogar Palmen. Wer sich für eine kurze Zeit wie in Äthiopien fühlen will, i(s)st hier genau richtig. Die äthiopische Küche ist eine gesellige Küche, bei der geteilt und mit den Händen gegessen wird. Freund*innen und Familie essen vom Gebeta, einem großen runden Tablett. Darauf liegt der Injera, ein weiches Sauerteig-Fladenbrot mit verschiedenen Gemüse- und Fleischspeisen. Es gibt auch viele vegetarische und vegane Optionen.

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