11 Läden, in denen es erfrischendes Essen für heiße Tage gibt

Wir lieben Essengehen. Das haben wir in den letzten Jahren, aber auch in den letzten Wochen wirklich mehr als deutlich gemacht. Draußen auf der Terrasse eines Restaurants zu sitzen macht aber auch einfach Spaß. Ein klitzekleines Problem gibt es im Sommer allerdings. Die Hitze! Bei über 30 Grad können wir uns nicht mit Burgern, Pizza und heißen Currys voll futtern. Weil zu heiß. Zu deftig. Achso und, ja, zu heiß! Gut, dass es auch Restaurants gibt, in denen es etwas leichteres Essen gibt, das einem bei den heißen Temperaturen nicht nur satt und glücklich macht, sondern auch noch angenehm erfrischend ist. Diese 11 Läden sind darin wirklich besonders gut!

1

© Wiebke Jann Scharfe hausgemachte Nudeln bei Chungking Noodles

Es hat sich sicher schon rumgesprochen: Fans der beliebten chinesischen und vor allem scharfen Nudeln von Ash müssen nicht mehr aufs nächste Pop-up warten, um in den Genuss zu kommen. Wer mag, kann jetzt so viel er oder sie will in Kreuzberg Nudeln schlürfen. Zumindest dienstags bis samstags. Hier wird mit viel Leidenschaft gearbeitet und so sind die Nudeln, wie aber auch natürlich alles andere hausgemacht. Die Karte ist überschaubar klein und dennoch ist für jede*n was dabei. Das Summer Special mit kalten Nudeln sollte man sich nicht entgehen lassen. Wem das zu speziell ist, der*die kann ansonsten zwischen drei weiteren Varianten wählen. Besonders die vegane Version mit Shiitake und Tofu hat es uns angetan. Wer dann doch überraschenderweise mit der Schärfe zu kämpfen hat, löscht das Chilifeuer am besten mit einem Glas des ebenfalls hausgemachten Milchtees.

2

© Hella Wittenberg Leckere Sandwiches, erfrischende Bowls und fantastischer Kuchen im Tischendorf

Cafés gibt es in Neukölln ja wie Sand am Meer, aber nirgends bekommt man zum Cappuccino so gutes Bananenbrot gereicht wie im Tischendorf. Das Café von Jutta, die für einige Jahre in Australien gelebt hat, hat eine feste Frühstückskarte mit australischem Touch. Bircher Müsli, Rührei mit geröstetem Gemüse oder Lachs sowie Omelette und diverse Sandwiches finden sich ebenfalls auf der Karte. Neben dem verdammt leckeren Banana Bread solltet ihr hier unbedingt den French Toast aus Sauerteigbrot mit süßem Ricotta, Obst und Nüssen bestellen. Aber auch zum Lunch lohnt sich ein Besuch im Tischendorf, da bekommt ihr beispielsweise ein Goat Cheese Sandwich mit gegrilltem Gemüse, Rote-Bete-Hummus und Ziegenkäse oder wechselnde Bowls mit frischem Gemüse.

3

© Daliah Hoffmann Vegan schmausen in Berlins erstem Zero Waste Restaurant FREA

Das FREA in Mitte ist Berlins erstes veganes Zero Waste Restaurant. Hinter dem Restaurant steht der Berliner Foodblogger David aka Johnny & the Food, der hier gemeinsam mit dem norwegischen Chefkoch Halfdan Kluften nachhaltig, saisonal und regional kocht. Im FREA wird alles hausgemacht, vom Sauerteigbrot und Dips über die Pasta bis zum Kefir. Die Karte ist überschaubar, drei Vorspeisen, drei Hauptspeisen und drei Nachspeisen. Alle Gerichte sind 100 % pflanzenbasiert. Jede Menge Zimmerpflanzen gibt's im Restaurant auch, unsere Lieblingsecke ist der kleine Urban Jungle rechts neben der offenen Küche. Besonders cool: die eigene Kompostiermaschine.

4

© Josef Niermann | © Wiebke Jann Moderne persische Küche und Brunch im Rocket & Basil

Wir haben Sophie und Xenia von Rocket & Basil 2017 im Rahmen unserer Serie Kitchen Story besucht. Damals träumten sie noch vom eigenen Café. Seit März 2019 sind sie nun endlich stolze Besitzerinnern ihres ersten eigenen Ladens um die Ecke von der Potsdamer Straße. Das Rocket & Basil ist ein Traum in Türkis, dazu ein heller Terrazzo-Tresen, handbemalte Fliesen mit Obstmotiven und bunte Kissen. Auf der Karte finden sich Brunch- und Lunchgerichte, die wir schon von den Das Brunch Pop-ups kennen und lieben. Hier bekommt ihr moderne persische Küche gepaart mit australisch-asiatischen Einflüssen.

5

© Daliah Hoffmann Frische, gesunde Bowls in stylischem Ambiente bei The Klub Kitchen

Klub Kitchen in Mitte ist der absolute Hotspot, wenn es ums "Sehen und Gesehen-werden" geht. Hier kommt es durchaus vor, dass der Hauptstadttrainer, Jochen Schropp oder auch Janina Uhse neben einem lunchen. Der Grund dafür ist nicht nur die spitzenmäßige Lage in Mitte, sondern auch die fantastischen Bowls. Wiebke isst am liebsten die Greenbowl mit Quinoa, Brokkoli, Spinat und Edamame, Daliah schwört auf das Ginger-Soy Salmon Filet, das mit weißem Reis, Avocado und Gurke serviert wird. Marina bestellt im Winter die Spinatknödel mit Parmesan. Weil wir nicht die einzigen sind, die diese frischen Bowls lieben, eröffnen die Menschen von Klub Kitchen jetzt eine zweite Filiale im Westen der Stadt. Die Karte bleibt gleich und auch die Location ist mit der Glasfassade mindestens genauso fancy wie die in Mitte.

6

© Daliah Hoffmann Frische Bowls auf Fine-Dining-Niveau im Schüsseldienst im Akazienkiez

The bigger the better: Nachdem Koch Felix Mielke sich vor drei Jahren selbstständig gemacht und den Imbiss Schüsseldienst im Akazienkiez eröffnet hat, wird es jetzt eine Stufe größer – zumindest der Laden. Denn seit dem Mai 2021 ist der Schüsseldienst, in dem ihr Bowls auf Fine-Dining-Niveau bekommt, umgezogen. In größerem und etwas schönerem Ambiente, mausert sich der Imbiss nun zu einem wirklich tollen Lunch-Spot. Wer mittags gern warm isst, kann die Bowl mit Pulled Chicken, Rinderrippchen mit Süßkartoffelpüree oder Portobello mit Möhre bestellen. Auch lecker: Die belegten Brote wie die Blumenkohlstulle mit Leinsaat-Crackern.

7

© Daliah Hoffmann Japanischen Tee trinken und Onigiris essen bei Oukan Tea

Das Wundermittel gegen Japan-Fernweh? Ein Besuch bei Oukan Tea, dem kleinen Teehaus in Mitte. Hier könnt ihr euch mit japanischem Tee eindecken, hausgemachte Onigiri und Umami Wraps zum Lunch essen, Mochi und Matcha Cookies naschen oder Matcha Latte schlürfen. Das japanische Design sorgt für eine Zen-Atmosphäre und der Service der Mitarbeiter*innen ist ungewöhnlich freundlich für Berlin.

8

© Wiebke Jann Vegane Ente und andere Leckereien bei mom's schnabulieren

Einer unserer Lieblingsvietnamesen hat eine kleine Schwester bekommen, denn die Besitzer*innen des mom's in Treptow haben im Juni 2018 einen zweiten Laden in Friedrichshain eröffnet. Anders als die große Schwester gibt's hier zwar kein Sushi, dafür aber unfassbar leckere vegane Ente, die kross gebacken und im Sesam-Mantel daherkommt! An wärmeren Tagen lohnt es sich aber auch, auf die Ente zu verzichten und stattdessen den lauwarmen Reisnudelsalat zu bestellen. Der kommt mit lecker gewürztem Tofu und Seitan, frischem, knackigen Gemüse und natürlich Salat. Kleiner Tipp: Für einen Euro mehr bekommt ihr die meisten Gerichte auch mit Udon-Nudeln, we like!

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© Daliah Hoffmann Salatbowls und pochierte Eier im Fechtner

Wer es leicht und schnell liebt, der könnte sich bei Fechtner mehr als wohlfühlen. Das Menü folgt dem Credo "Gut und einfach" – das Frühstücksangebot umfasst pochiertes oder Rührei mit Toppings wie Ziegenkäse oder Avocado, dazu köstliches Brot von Zeit für Brot. Oder lieber hausgemachtes Birchermüsli? Grün, gesund und knackig sind die Salate, Bowls und Mittagsgerichte, die zu jeder Tageszeit satt und glücklich machen.

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© Daliah Hoffmann Bowls und Wraps essen bei Holy Flat in Prenzlauer Berg

Inspiriert von europäischen, orientalischen und zentral- sowie südamerikanischen Aromen hat sich das Holy Flat auf gefüllte Fladenbrote aus Bio-Dinkel sowie Bowls mit Salatgrundlage und fancy Toppings wie Acarajé- und Vatapa-Soße spezialisiert. Nach dem ersten Laden in Neukölln haben die Brüder Mathias und Benedikt nun den zweiten "Holy Flat" in Prenzlauer Berg eröffnet und bringen ihre vegetarischen und veganen Gerichte auf die Eberswalder. Eine tolle Adresse für den gesunden Lunch!

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© Wiebke Jann Bunte Poké Bowls essen bei Wild & Raw

Grüner Marmor, imposanter Stuck und bunte Bowls – mit diesen drei Worten lässt sich das Wild & Raw, das neue Poké-Bowl-Restaurant in Mitte, wohl am besten beschreiben. An der langen Theke werden die Bowls, es gibt sechs Signature Bowls und ein DIY-Menü, frisch zubereitet. Ihr habt die Wahl zwischen rohem Lachs, Thunfisch, gekochten Gambas und Tofu. Dazu gibt es Obst, Gemüse, Salat, hausgemachten Soßen und Toppings wie  Nori Algen, Kresse und Cashews.

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