11 Tipps zu einer positiveren Haut

© James Resly | Unsplash

Ja, du hast richtig gelesen: positivere Haut! Nicht bessere, reinere oder ebenmäßigere Haut. Diese Tipps können dir zu alle dem helfen, aber vor allem sollen sie dich dabei unterstützen, mit deiner Haut so, wie sie ist, glücklicher zu werden. Die Tipps werden kein Wundermittel sein, keine Pille, die über Nacht deine Haut verbessert und auch keine Creme, die dir eine neue Haut schenkt. Mein Verständnis davon, mit einem Zustand glücklich zu werden, beginnt dabei ihn zu verstehen, zu hinterfragen und zu akzeptieren. Um zu einer positiveren Haut zu kommen musst du dich mit positiven Einflüssen umgeben, verstehen, was genau in deiner Haut passiert und wie du mit der jetzigen Situation besser umgehen kannst. Die folgenden 11 Tipps können dir dabei helfen:

1. Bringe Skinpositivity in deine Social-Feeds

Die täglichen Reize, die auf uns einströmen, besonders auf Instagram, haben eine große Auswirkung darauf, wie wir uns selbst sehen – das ist nichts Neues. Wieso also das Ganze nicht positiv nutzen und Hashtags wie #skinpositivity oder Influencer*innen, die sich mit ihrer Haut natürlich zeigen und Fotograf*innen, die sich dem Thema widmen, folgen, um die Sicht auf deine eigene Haut zu verändern. Den Anfang könntest du bei peterdevito machen, der eine ganze Reihe mit Fotos gestartet hat, in denen nicht nur Pickel sondern sämtliche vermeintliche Makel der Haut gezeigt werden.

2. Suche mit Facemapping nach den inneren Gründen

Facemapping ist eine Methode aus der traditionellen chinesischen Medizin. Dabei wird das Gesicht in verschiedene Zonen unterteilt, die jeweils Organe und deren Gesundheit repräsentieren. Zu verstehen, woher die Probleme kommen kann den Umgang und das Verständnis mit deiner Haut schärfen.

3. Lass auch andere Gedanken zu

…klingt einfacher als es ist. Unsere Gedanken kreisen meistens sehr um die negativen Dinge im Leben. Wenn du das aber einmal durchbrochen hast, wird sich dein ganzes Mindset in eine positivere Richtung entwickeln. Damit nimmst du automatisch den Druck raus und lässt die positiven Gedanken über dich selbst zu. Kleiner Sidefact: Durch Druck und Stress, den wir uns selbst machen, entstehen Stresshormone im Körper, die dafür sorgen, dass die Haut noch unregelmäßiger und aufgewühlter wird. Fazit: relax!

4. Meditiere

Du hast bisher nur Meditationen gegen den Altagsstress gemacht oder bist noch gar nicht in Berührung mit Meditation gekommen? Kein Problem. Es gibt auch geführte Sessions für ein positiveres Denken über den eigenen Körper und die Haut. Dabei geht es erneut darum, Druck zu vermindern und die Akzeptanz zu schärfen. 

5. Löse dich von deinem Spiegelbild

Wie Narziss sind wir manchmal davon besessen, in den Spiegel zu gucken. Wieso also nicht einfach mal eine Woche lang alle Spiegel in der Wohnung abhängen? Kleiner Spoiler: weil es nicht funktioniert. Für unsere eigene Wahrnehmung brauchen wir das Spiegelbild. Umso wichtiger ist es jedoch, dass wir nicht bei jedem Vorbeigehen im Schaufenster schauen, ob der Pickel sich nun schon vergrößert hat.

6. Informier dich mithilfe von Büchern und Videos

Ein großer Teil der Akzeptanz deiner Haut ist das Verstehen. Wie funktioniert deine Haut? Und aus welchen Gründen ist sie, wie sie ist? Sie ist immerhin das größte Organ, das wir besitzen! Mit Wissen kannst du noch jeden negativen Gedanken aus dieser Welt schaffen. Empfehlen kann ich dir das Buch „Hautklar“ und den Youtube Kanal „My Pale Skin“.

7. Schluss mit den Selfies 

Leichter gesagt, als getan, wenn unser Gesicht solch eine Relevanz hat, dass wir damit sogar unser Smartphone entsperren können. Täglich dein Gesicht in die Kamera zu halten, lenkt den Fokus vor allem auf die alltäglichen Veränderungen. Ist diese Stelle schon abgeheilt? Ist hier etwas ein neuer Pickel? Was macht denn die Falte da? Wenn du jedoch nur aller par Monate ein Selfie machst fällt dir das Ganzheitliche auf. Die Veränderung wird greifbarer sein. Denn auch wenn uns Werbungen glauben lassen wollen, dass die eine Creme, die Maske oder jenes Serum über Nacht alles ändern kann, braucht die Haut viel länger, um sich zu regenerieren. Die Zeit solltest du nicht an Selfies messen. 

8. Macht einander mehr Komplimente und tauscht euch aus

Lars Eidinger erzählte vor kurzem in einem Interview von der Idee, dass sich Freund*innen, bevor sie zur Party losziehen, in einen Kreis setzen und sich gegenseitig Komplimente machen. Das ist eine ziemlich süße Idee. Du musst dazu aber nicht zwingend auf Partys gehen, teile einfach gemeinsam mit deinen Freund*innen deine Sorgen um deine Haut und ermutigt euch anschließend dazu, etwas Positives über einander zu sagen.

9. Manchmal hilft es, zu schweigen

So wie wir positive Bestärkung brauchen, kann es ebenso helfen, über die negativen Aspekte nicht ausführlich zu reden. Wenn du jeden Tag schlecht über deine Haut redest, über die Pickel nörgelst oder über deine Falten herziehst, können sich deine Gedanken nicht in eine positive Richtung entwickeln. Hör einfach auf schlecht über deine Haut zu reden: Am Anfang wird es sich anfühlen wie ein Verkneifen – irgendwann ist es selbstverständlich. 

10. Tracke deine Gefühle in einem Bullett Journal

Für alle die es nicht kennen: Ein Bullett Journal ist grob gesagt ein personalisierter Kalender. Dahinter steckt jedoch viel mehr: Dahinter steckt der Gedanke, einen Kalender nach deinen Bedürfnissen und nicht nur nach deiner Zeit und Leistung aufzuteilen, wie es gewöhnliche Kalender tun. Du kannst in deinem Bullett Journal also auch einen Tracker einführen, für die oben genannten Tipps. Für deine Gedanken, die Zeit ohne Selfie oder vielleicht die Woche ohne Spiegel. Hast du dir etwas davon vorgenommen? Dann kannst du es hier verfolgen und damit besser einhalten oder deine Gefühle festhalten. Als Inspiration empfehle ich Jasmin von Teaandtwigs. 

11. Akzeptiere es!

Es ist nicht leicht, das weiß ich selbst. Doch der Weg zur Besserung fängt bei der Akzeptanz des Ist-Zustands an. Habe nicht immer die Veränderung, die Verbesserung oder irgendeine andere „Optimierung” im Kopf. Akzeptiere, das deine Haut jetzt gerade so ist, wie sie ist und lasse auch damit den Druck von dir abfallen.

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