11 Cafés, Restaurants und Bars, in denen ihr einen tollen Ausblick habt

Bei Cappuccino und Kuchen verträumt aus dem Fenster ins Grüne schauen, Cocktails Schlürfen, während einem die Stadt zu den Füßen liegt, im Sternerestaurant zu Abend essen und die Berliner Skyline im Blick haben: In diesen Cafés, Restaurants und Bars könnt ihr nicht nur gut essen und trinken, ihr könnt auch eine tolle Aussicht – in vielen Locations auch über Berlin – genießen.

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© Milena Zwerenz Fine Dining mit genialem Ausblick im Golvet

Wo sich einst der Club 40seconds befand, können jetzt die Restaurantbesucher vom Golvet leckere Kost und einen tollen Ausblick genießen. Einmal oben, landet man in einem relativ elegant eingerichteten Restaurant mit offener Küche und großen Fenstern. Der Stil: irgendwas zwischen "Mad Men"-Retro und modernem Design. Küchenchef Björn Swanson, der schon im Sternerestaurant Relais & Châteaux Gutshaus Stolpe gekocht hat, spielt mit verschiedensten Produkten, verleiht Klassikern ein neues Gesicht und schafft ganz neue Eigenkreationen. Zudem ist das Golvet eines der wenigen Restaurants in Berlin, dass auch eine hochklassige alkoholfreie Getränkebegleitung anbietet. Hervorragend!

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© Matze Hielscher Mit Panoramablick im NENI Berlin essen

Obwohl man manchmal eine gewisse Scheu gegenüber Restaurants in Hotels pflegt, entgeht einem im Falle des NENI im 25 Hours Hotel eine ganze Menge: die Fusionküche mit persischen, marokkanischen, spanischen und israelischen Einflüssen ist erstklassig und der Hummus ein cremiges, aromatisches Gedicht. Dazu noch der Panoramablick über Berlin und man ist im Hummushimmel.

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© Dinah Hoffmann Frühstücken mit Blick auf die Museuminsel im Petit Bijou

Von der Terrasse des Petit Bijou in Mitte hat man eine einmalige Aussicht auf die Spree und das Bodemuseum. Die rosafarbene Fassade und die gelben Schirme fallen schon von der Monbijoubrücke aus auf. Genau so schön wie draußen geht es drinnen weiter. Das Café ist wirklich hübsch und, anders als der Name vermuten lässt, ziemlich groß. Auf der Karte stehen neben Eggs Benedict, Smoothies oder Avodaco-Brot auch Pancakes, belegte Brote, Porridge und Salatbowls. Im Petit Bijou könnt ihr den ganzen Tag frühstücken oder abends auf ein Glas Wein, einen Cava oder ein Bier vorbeikommen.

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© Hotel de Rome Über die historische Mitte Berlins blicken im Hotel de Rome

Klassisch und stilvoll ist alles an diesem Ort: Der Ausblick über die historische Mitte Berlins, die etwas von den ganzen Baukränen des Humboldtforums gestört wird, die selbstkreierten Cocktails,leckere Bowls und Bento-Boxen und die gediegene Ausstattung aus Leder und Holz. Jeden Donnerstag begleitet euch ein Live-DJ mit entspannter Loungemusik in den Sonnenuntergang, am Wochenende gibt's auch ein paar nette Tunes auf die Ohren und wer den Sonntag ganz entspannt begehen will, kann es sich hier bei einem BBQ gut gehen lassen.

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© Hella Wittenberg Stadtidylle im Literaturcafé

Wer keinen Bock auf das teure, touristische und spießige Reinhard’s im Kempinkski Hotel um die Ecke hat, der geht fürs obligatorische Kaffee- und Kuchen-Date mit Eltern oder Großeltern lieber ins ruhige und idyllische Literaturcafé. Hier könnt ihr im Garten sitzend dem Vogelgezwitscher lauschen, euer Lieblingsbuch lesen und bekommt dabei nichts von dem Auto-Proll-Gehabe auf dem Ku’damm mit. Ohnehin lohnt sich ein Spaziergang durch die Fasanenstraße mit ihren Prachtaltbauten, Shops und Galerien. Das schicke Berlin, hier findet man’s wieder. Und wer Montagabend zu seinem Dinner noch etwas Kultur will, dem serviert Richard Burger ein paar literarische Werke.

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© Hotel Amano Trinken, tanzen und den Fernsehturm beobachten in der Amano Bar

Bei Hotelbars denken die meisten leider immer noch an langweiliges Ambiente und Anzugträger. Dabei gibt es mittlerweile so viele wirklich gute und coole Bars in Hotels, so wie die Amano Bar am Hackeschen Markt. Die Raucherbar mit separatem Eingang ist an Wochenenden immer gut besucht. Mal legt der DJ Hip Hop auf, mal House. Die Toilettenbeschriftungen XX und XY sorgen ab einem bestimmten Pegel für peinliche Bewegungen, die nach dem nächsten Drink fast schon vergessen sind. Im Sommer hat auch die Amano Rooftop Bar mit Blick auf den Fernsehturm wieder offen.

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© Zitronencafé Umgeben von gepflegtem Grün im Zitronencafé im Körnerpark frühstücken

Für ein bisschen hoheitliches Gefühl beim Frühstück empfiehlt sich das Zitronencafé im Körnerpark: Umgeben von gepflegtem, zarten Grün gibt es hier im lichtdurchfluteten Gartenhaus durchaus viel Zitroniges zu entdecken, aber auch leckere Kuchen.

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© IHG PR Sterneküche mit Blick auf den Zoo im Hugos

Im 14. Stock des Luxushotels InterContinental Berlin befindet sich das Hugos. Seit 1999 ist das Restaurant durchgängig mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet worden. Chefkoch Eberhard Lange kreiert seit Jahren Gerichte mit saisonalen und regionalen Produkten sowie mediterranen und internationalen Einflüssen. Restaurantleiter und Sommelier Manfred Welter kümmert sich um das Wohlbefinden und die Weingelüste der Gäste. Im Hugos gibt es zwei Menüs, das Hugos-Degustation (4-, 6- oder 8-Gang-Menü) und den vegetarischen Genuss (3- oder 4-Gang-Menü). Wem selbst vier Gänge zu viel sind, kann sich den Klassiker, das US Rinderfilet für zwei Personen bestellen. Neben der Sterneküche kann man hier selbstverständlich auch den hervorragenden Panoramablick über Berlin genießen.

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© Skykitchen und Skybar Berliner Küche über den Dächern der Stadt im Skykitchen genießen

Alexander Koppe ist Berlins jüngster Sternekoch und serviert im Skykitchen deutsche und Berliner Küche. Es ist bodenständig aber modern, schmeckt nach Heimat aber auch nach anderswo. Am Sonntag gibt's Hausmannskost Berliner Art von Alexanders Mutti Edeltraut. Königsberger Klopse, Buletten, Milchreis – da werden Kindheitserinnerungen wach. Das Tischmotto der Gastgeberin: "Nachschlag gibt es bei mir so oft wie möglich." Klingt vernünftig.

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© Borke Berlin Gute Aussichten auf dem Klunkerkranich

Hat man es mit dem wohl langsamsten Aufzug von ganz Berlin bis aufs Parkdeck Numero 6 der Neukölln Arkaden geschafft, freut man sich immer wieder über die eigene kleine Welt aus Gärten und Holz, die hier erschaffen wurde. Neben Konzerten, Partys oder einfach nur zum Kaffeetrinken bietet der zurecht sehr beliebte Klunkerkranich eine wunderschöne Panoramaaussicht über Neukölln und Kreuzberg bis zum Roten Rathaus und bei gutem Wetter noch weiter, während einem die Bienen des Gartens im Ohr summen.

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© Fischerhütte am Schlachtensee In der Fischerhütte am Schlachtensee mit Blick auf's Wasser schnabulieren

Wenn ihr mal raus aus der Stadt und rein ins Grüne wollt, bietet sich ein Spaziergang um den Schlachtensee mit anschließendem Mittagessen in der Fischerhütte an. Im Sommer platzt der idyllische Biergarten aus allen Nähten, aber wenn's dann kälter wird, schlürft man Süppchen und Cappuccino im gemütlichen Restaurant. Am Sonntag lädt die Villa am See dann zum Brunch und tafelt von 10 bis 14 Uhr alles auf, was das hungrige Herz begehrt.

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