11 Orte, an denen Berlin aussieht wie bei Harry Potter

Butterbier trinken im Honigtopf, bei Ollivander Zauberstäbe kaufen, sich auf den Hunderten von beweglichen Treppen verlaufen oder Quidditch spielen: Wir sind sicher nicht die einzigen, die als Kinder davon geträumt haben, dass endlich ein Brief aus Hogwarts von einer Eule zu uns gebracht wird, damit wir aus der Muggel-Welt entfliehen und uns in Hogsmeade, der Winkelgasse und Hogwarts umtreiben können. Für alle, die immer noch auf ihren Brief warten, haben wir gute Neuigkeiten: Es gibt auch in Berlin Orte, die mit ein bisschen Fantasie wie das magische Harry-Potter-Universum wirken.

1. Der verbotene Wald | Grunewald

© Warner Bros. | © Nora Tabel

Der verbotene Wald wird eigentlich nie richtig hell, ist der Lebensraum eigentlich aller gruseligen magischen Wesen und der perfekte Ort, um irgendetwas (einen Halbriesen zum Beispiel) zu verstecken. Statt Thestralen, Hagrids Halbbruder Gwarp oder Zentauren begegnen wir im Grunewald tagsüber zwar eher Ausflüglern und vielleicht einem Reh. Aber wenn die Dunkelheit einbricht, wird es auch im Grunewald ziemlich gruselig, versprochen.

2. Schloß Hogwarts | Bethanien

© Pixabay, manseok | © Wiebke Jann

Hogwarts ist the place to be, schon klar. Klar ist natürlich auch, dass wir in Berlin, wo es hier ohnehin nicht sonderlich hügelig, geschweige denn bergig ist, kein Schloss hoch oben auf einem Berg haben. Dafür haben wir aber das ehemalige Diakonissenkrankenhaus Bethanien in Kreuzberg. Inzwischen dient es als Ausstellungsort und traumhafte Kulisse fürs Openair-Kino und mit etwas Phantasie könnten die spitzen Türme auch die von Hogwarts sein.

3. Friedhof Little Hangleton | Friedhof Weißensee

© Warner Bros. | © Wiebke Jann

Auf diesem Friedhof liegen nicht nur die Gräber von Tom Riddle aka You-know-who, aka. The Dark Lord, hier findet auch der große Showdown des vierten Teils statt. Der schöne Cedric Diggory stirbt und Harry leistet sich einen spannenden Kampf zwischen alten bewachsenen Marmorgräbern gegen Voldemort. Solche verwunschenen, überwucherten Gräber, die dicht aneinander gedrängt im Grün stehen, findet ihr in Berlin auf dem Friedhof Weißensee.

4. Zaubereiministerium | U-Bahnhof Rathaus Spandau

© Warner Bros. | © Ingolf | flickr CC BY-SA 2.0

Tausende von Schornsteinen, schwarz-grün geflieste Wände und goldene Akzente: Das Zaubereiministerium sieht schon ziemlich mächtig aus. In Berlin haben wir, zumindest soweit wir wissen, zwar kein eigenes Zaubereiministerium, dafür aber den U-Bahnhof Rathaus Spandau, der mit den riesigen schwarz gefliesten Säulen und den goldenen Akzenten dem ziemlich nahe kommt.

5. Kräutergewächshaus | Botanischer Garten

© Warner Bros. | © Annik Walter

Der Unterricht im Kräutergewächshaus bei Professor Sprout ist wohl der einzige, vor dem Neville keine Angst hat, denn im Gegensatz zu Zaubertränke, liegt ihm Kräuterkunde tatsächlich. Im Botanischen Garten findet ihr verschiedene Gewächshäuser, in denen ihr euch mit ein bisschen Phantasie in die Unterrichtsstunden hineindenken könnt und wer weiß, vielleicht versteckt sich ja irgendwo doch noch die ein oder andere Alraune?

6. Quidditsch-Laden | Kisch & Co.

© Pixabay, HeikoAL | © Marit Blossey

Am Schaufenster des Quidditch-Ladens hat sich schon der ein oder andere Hogwarts-Schüler in der Winkelgasse die Nase platt gedrückt, während er den Nimbus 2000 oder den Feuerblitz bestaunt und davon geträumt hat, wie es ist, mit so einem Besen durch die Lüfte zu fliegen. Bei Kisch & Co. in der Wiener Straße gibt's Bücher statt Besen, die Schaufenster laden aber genauso sehr zum Staunen ein.

7. Winkelgasse | Nikolaiviertel

© Pixabay, rdunative | © Daliah Hoffmann

Einmal durch die Winkelgasse laufen, bei Ollivander einen Zauberstab kaufen, bei Flourish und Blotts Schulbücher erstehen und im Tropfenden Kessel übernachten – davon hat unser 10-jähriges-Ich sehnlichst geträumt. Wem die "echte" Winkelgasse in London zu weit ist, der kann einfach durch das Nikolaiviertel in Berlin spazieren, durch die kleinen alten Häuser sieht es hier nämlich zumindest ein bisschen aus wie bei Harry Potter.

8. Raum der Prophezeiungen | Naturkundemuseum

© Warner Bros. | © Carola Radlke, Museum für Naturkunde

Im Department of Mysteries lagern zahlreiche Prophezeiungen, unter anderem die, die das Band zwischen Harry und Voldemort erst geknüpft hat. Auf der verzweifelten Suche nach dem vermeintlich verletzten Sirius Black begeben sich Harry und seine Freunde in die dunklen Gänge des Raums der Prophezeiungen und treffen, Überraschung, auf Voldemort und seine Anhänger. Die begegnen euch im Naturkundemuseum sicherlich nicht, gruselig sind die meterhohen gläsernen Regale in der Nass-Sammlung aber allemal.

9. Die große Halle | Friedrichswerdersche Kirche

© Pixabay, waldomiguez |  © a2 d2flickr CC BY-NC-ND 2.0

Ach, die große Halle. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt in Hogwarts. Hier wird jedes Jahr das neue Schuljahr begrüßt, hier wurden im vierten Band die fremden Schüler empfangen, hier fand die Auslosung des Trimagischen Turniers und jedes Jahr die schönen Weihnachtsessen statt. Zwar hat die Friedrichswerdersche Kirche in Mitte keine magische Decke, die den Himmel widerspiegelt, mit ein bisschen Phantasie hören wir aber auch hier die unfassbar geniale Filmmusik von John Williams.

10. Gringotts | Grosz

© Warner Bros. | © Grosz

Irren wir uns oder sieht das ehrwürdige Grosz auf dem Ku'damm genauso aus wie die Zaubererbank Gringotts? Überall Marmor, große Kronleuchter. Gut, die Kobolde fehlen und von Verliesen im Keller des Grosz haben wir bisher auch noch nichts gelesen, aber wer weiß schon, ob sich nicht vielleicht doch ein Verlies mit jeder Menge Galleonen da unten befindet?

11. Hogwarts innen | Amtsgericht Mitte

© Warner Bros. | © Jean-Pierre Dalbéra | flickr CC BY 2.0

Wie genial sind bitte die sich selbst bewegenden Treppen in Hogwarts? Egal, ob gerade jemand auf ihnen läuft oder nicht, ändern sie kurzerhand ihre Richtung, bringen die Schüler statt ins zweite ins dritte Stockwerk und statt in den West- in den Ostflügel. Und auch wenn sich die Treppen im Amtsgericht Mitte nicht wirklich bewegen, so verwirrend wie die Treppen sind, könnte man fast meinen, dass sie ein Eigenleben haben.

Weiterlesen in Stadt
Sags deinen Freunden: