Das Projekt "Warmgefahren" will obdachlose Menschen per Rad versorgen

© Wibke Reckzeh

"Die Zahl der Obdachlosen in Deutschland steigt – speziell in Berlin", heißt es auf der Crowdfunding-Seite von Frederyk Bieseke und Elias Dege. Gemeinsam wollen sie deshalb obdachlosen Menschen helfen. Mit Lastenrädern sind sie in Berlin unterwegs und verteilen in den Wintermonaten Schlafsäcke, Isomatten und warme Kleidung an Bedürftige, reden mit ihnen und schenken ihnen Aufmerksamkeit. Dank der Räder können sie auch solche Orte gut erreichen, die für Autos nicht befahrbar sind. Sie wollen dabei nicht nur in der winterlichen Notlage selbst helfen, sondern auch herausfinden, was die Menschen, die auf der Straße leben, bewegt und was sie brauchen. Die grundlegende Frage: Wie lässt sich die Obdachlosigkeit in Zukunft zu reduzieren?

Im November 2017 startete das Projekt "Warmgefahren", das unter anderem von der Berliner Obdachlosenhilfe unterstützt wird. Zwei Fahrräder stellte ihnen damals das Lastenrad-Verleihsystem VeloGut bereit. Damit es weitergehen kann, brauchen sie jetzt jedoch eigene Transportmittel. Über Crowdfunding sammeln die Initiatoren deshalb Geld für zwei Lastenräder. Kommen noch mehr Spenden zusammen, wollen die beiden im Sommer außerdem eine mobile Suppenküche anbieten. Findet ihr gut? Solltet ihr. Noch bis Anfang April könnt ihr das Projekt hier unterstützen.

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