11 schöne Orte im Speckgürtel Berlins

Ihr glaubt, den besten Käsekuchen gibt's nur in Berlin? Dinos kann man nur im Naturkundemuseum anschauen? Und die beste Kunst gibt's auf der Museumsinsel? Dann kennt ihr noch nicht diese 11 tollen Orte im Speckgürtel Berlins.

© Chin le Duc | Unsplash

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Käsekuchen essen in der Bäckerei Thomas Neuendorff

In der Bäckerei von Thomas Neuendorff soll es den besten Käsekuchen außerhalb von Berlin, ach wenn nicht sogar in ganz Deutschland geben. Davon überzeugen könnt ihr euch in Teltow (oder in einer der Filialen von Dreikäsehoch in Charlottenburg und Prenzlauer Berg). Nur entscheiden müsst ihr euch zwischen den 45 Sorten Käsekuchen. Darf's klassich, mit Mohn oder Marzipan, mit Baileys oder Champagner sein?

© CHICKENONSPEED

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Dinos gucken im Freizeitpark Germendorf

In nicht mal einer halben Stunde könnt ihr vom Berlin der Gegenwart in die Trias-, Jura- und Kreidezeit reisen. Im Freizeitpark Germendorf stehen Dinosaurier aller Art in Lebensgröße in der Landschaft und laden Kinder wie auch Erwachsene zum Entdecken, Staunen und Fantasieren ein. Wem der T-Rex im Naturkundemuseum nicht genug ist, sollte hier her kommen, auch wenn die Skelette nicht echt sind.

Museum Barberini © Helge Mundt

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Im Museum Barberini Kunst gucken

Wir sind ja große Fans von Potsdam: Zwischen Villen und Speedbooten ist das Leben gleich eine gefühlte Tonne leichter. Seit Januar 2017 gibt es noch einen Grund mehr in den nächsten Regio zu springen, denn da eröffnete das Museum Barberini in dem im 18. Jahrhundert erbauten Palazzo Barberini (inspiriert vom gleichnamigen Palazzo in Rom). Den Anfang machte dort eine Ausstellung mit impressionistischen Werken von Claude Monet bis Gustave Caillebotte – und auch die immer wechselnden Ausstellungen arbeiten mit ähnlich großen Künstler*innen. Eltern von Babys bis zu einem Jahr sind hier gern gesehen. Das Museum bietet einmal die Woche extra Führungen für sie an.

© Kerstin Musl

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In Karls Erlebnis-Dorf Kindheitsträume wahr werden lassen

Denken wir an Karl, denken wir schon lange nicht mehr nur an die lustigen Erdbeerstände, die sich im Frühjahr in ganz Berlin tummeln und uns mit leckeren Erdbeeren versorgen, sondern auch an den Erlebnispark in Elstal, in dem sich nicht nur Kinder austoben können. Es gibt eine Riesenschaukel, Hüpfkissen, einen Irrgarten, Rutschen, eine Kletterwelt, eine Traktorbahn, eine Schatzhöhle, eine Eiswelt, ein Maislabyrinth und neuerdings sogar eine Achterbahn. Wer hier auch als Erwachsene*r keinen Spaß hat, hat wohl generell keinen Spaß im Leben. Doch auch im Herbst ist das Erlebnis-Dorf einen Besuch wert. Rund 300 Kürbissorten kann man bewundern, im Restaurant die leckersten Gerichte probieren oder gruselige Kürbisgesichter schnitzen. Für den Besuch kann dann schon mal ein ganzer Tag eingeplant werden, der für Groß und Klein ein richtig toller Herbsttag wird.

© Hurricane Factory Schönefeld Berlin

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Bodyflying in der Hurricane Factory

Bungee Jumping ist euch zu krass und Trampolin springen zu seicht? Dann ist Bodyflying im Windkanal genau das Richtige für euch. Zusammen mit einem*r Trainer*in fliegt ihr bei 180 km/h in die Höhe, dreht so manche Pirouetten und um euch selbst. Danach ist eure Frisur auf jeden Fall nicht mehr vorhanden, eure Laune dafür um 100 Prozent gestiegen. Wanna try?

© Isabell Eberlein

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Eine Runde schwimmen im Straussee

Gefühlt einmal um Strausberg herum zieht sich der Strausee mit unzähligen kleinen Bademöglichkeiten, die in kleinen Buchten schön versteckt am See liegen. Nur alleine ist man dort meistens nicht. Die kleinen süßen Badestellen bieten nicht nur einen herrlichen Blick, sondern haben meist einen kleinen Sandstrand, einen hübschen Steg oder Bootsanlegeplatz mit dabei. Wer einen ganzen Tag am Badesee abhängen möchte, der sollte den Bötzsee gleich in der Nähe ansteuern. Der Straussee ist super mit der S5 angebunden, zum Bötzsee muss man noch ein kleines Stückchen laufen, am besten ab der Station Hegermühle.

© Stocksnap

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Durch Schlamm, Stroh und Wiese im Barfußpark Beelitz

Der 3,1 Kilometer lange Pfad führt durch 15 Hektar Mischwald vorbei an zahlreichen Erlebnisstationen, die auch für Kinder spannend sind. Eure Füße begegnen dabei zum Beispiel Stroh, Bucheckern, Schlamm, Sand und ganz viel kühlem Waldboden. So können auch asphaltgewöhnte Stadtgänger mal wieder in was anderes Weiches treten als nur Hundehaufen.

Kürbisse auf einem Hof
© Joseph Gonzalez | Unsplash

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Obst pflücken und Kürbisse kaufen auf dem Obsthof Lindicke

Der Obsthof Lindicke in Werder ist ein echter Familienbetrieb, der auf Qualität statt Quantität setzt. So könnt ihr euch die Kirschen, Äpfel oder Birnen ohne Bedenken direkt vom Baum in den Mund schieben. Wem der Sinn mehr nach Beeren steht, der wird hier aber auch glücklich, denn im Hofladen warten die verschiedensten Erdbeer-Sorten auf euch, die auch aus eigenem Anbau stammen. Aber auch regionales Gemüse findet sich im Hofladen, wie zur Herbstsaison beispielsweise Kürbisse. Daneben findet ihr noch andere Spezialitäten wie etwa Kürbiskernöl aus Beelitz oder Sanddornprodukte aus Werder. Abgesehen vom Hofladen verkauft die Familie das fruchtige Glück auch auf zwei Wochenmärkten in Berlin.

© Milena Zwerenz

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Einen Ausflug ins Briesetal unternehmen

Was passiert eigentlich, wenn man mit der S8 bis zur Endstation fährt? Wir können es euch sagen: In Birkenwerder (das ist schon Brandenburg!) könnt ihr einen wundervollen Spaziergang machen oder zu einer kleinen Radtour starten. Das Briesetal hätte auch Kulisse bei "Der Herr der Ringe" sein können, ist aber einfach nur ein schönes Fleckchen mit Wald, Sträuchern und Feuchtbiotop. Ideal auch, um im Herbst Pilze oder verschiedene Kräuter zu sammeln, die hier wachsen. Wenn ihr euch nicht weit von Birkenwerder wegbewegt, solltet ihr es euch nach dem Spaziergang auf der Seeterrasse am Boddensee gemütlich machen. Wer bis nach Zühlsdorf unterwegs ist, kann einen Stop im Alten Forsthaus Wensickendorf einplanen.

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Ihr erntet was sie säen im Bauerngarten in Schönefeld

Beim bauerngarten übernehmt ihr eine Saison ein Stück Ernteland, das bereits vom bauerngarten-Team mit Biogemüse bepflanzt und eingesät ist. Wöchentlich solltet ihr für die Pflege eures Beetes etwa 1-3 Stunden einplanen und seid dann den ganzen Sommer bestens mit frischen Kräutern und knackigem Gemüse versorgt. Im bauerngarten in Mette am südlichen Stadtrand von Berlin sind für dieses Jahr sogar noch ein paar Plätze frei. Mit dem Fahrrad vom Hermannplatz oder aus Friedrichshain-Kreuzberg ist man in 40 Minuten flux am Beet.
Die anderen beiden Stadtorte in Pankow und Havelmathen haben Wartelisten, in die ihr euch eintragen könnt. Alternativ zum bauerngarten bietet meine ernte ähnliche Konzepte in Wartenberg und Rudow, und auch hier gibt's noch freie Plätze.

© Marie Therese Freise

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Auf dem 66-Seen-Wanderweg von Rüdersdorf bis nach Hangelsberg wandern

Wer es etwas gemächlicher mag, sollte mal wieder eine Runde wandern gehen – eine Sache, die man ja gern mit anstrengenden Aufstiegen in bergigen Gegenden verbindet. Aber auch die schönen, meist flachen Landschaften in Brandenburg eignen sich dafür ganz hervorragend. Diese knapp 20 Kilometer lange Route ist eine Etappe (9) des 66-Seen-Wanderwegs, der euch von Rüdersdorf über Woltersdorf, vorbei an Erkner bis nach Hangelsberg führt und zu den schönsten in ganz Deutschland zählt. Mehr Infos zur Route, Zwischenstopps und Bahnhöfen, an denen ihr zu- oder einsteigen könnt, findet ihr hier.

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