11 Berliner Freibäder, in denen ihr euch im Sommer abkühlen könnt

Während die einen am liebsten an Naturbadestellen das sommerliche Wetter genießen, bevorzugen die anderen offizielle Freibäder. Das hat gute Gründe: Rettungsschwimmer*innen sorgen für die nötige Sicherheit, es gibt Umkleidekabinen, Toiletten und am obligatorischen Kiosk locken neben Wassereis auch die legendären Pommes Schranke. Die meisten Freibäder werden von den Berliner Bäder-Betrieben bespielt. Daneben gibt es aber auch verpachtete Bäder, die oftmals auch als Eventlocation fungieren. Diese 11 Freibäder mögen wir am liebsten:

Bitte beachtet, dass ihr zurzeit in den meisten Freibädern vorher Tickets für euren Schwimm-Slot buchen müsst, damit Abstand- und Hygieneregeln in den Bädern eingehalten werden können. Mehr Infos findet ihr jeweils in den hinterlegten Links.

1

© Andy Krügerke Vom 5-Meter-Sprungbrett im Sommerbad Neukölln springen

Hochgehen, kurz die Aussicht über das überfüllte Bad, den Turm der nahen Moschee und das Tempelhofer Feld genießen, runter ins blaue Becken schauen, mit den Schultern zucken, kurz an die Schulzeit denken und schnell wieder die Treppen runter steigen.

2

© Carsten Kretzschmar Am Sandstrand liegen und Pommes futtern am Orankesee

Man hat ja so seine Vorurteile. Ein Strandbad in Hohenschönhausen? "Ohje", denkt ihr vielleicht. Tatsächlich aber ist das kleine Strandbad ein richtiges Juwel. Der Sand schimmert weiß, das Wasser ist einladend sauber und das restliche Ufer im Gegenteil zum Ufer des Weißensees dicht bewachsen und deshalb nicht von hunderten Menschen belagert. Eindeutiger Pluspunkt sind die kleinen Rutschen und die knusprigen Pommes.

3

© Strandbad Lübars Im Strandbad Lübars in die Vergangenheit abtauchen

Wer im hohen Norden wohnt, hat neben dem wiedereröffneten Freibad am Tegeler See, noch eine zweite Möglichkeit schwimmen zu gehen. In Lübars besticht das örtliche Freibad mit historischem Ambiente. Die orange-getünchte Rutsche ist ein wohlbekannter Klassiker. Daneben finden zahlreiche Events statt. Nun gut, die meisten von euch können auf Schlagernächte verzichten, doch zu einer Feuerwerksnacht kann man wohl kaum nein sagen, oder?

4

© Elke A. Jung-Wolff Im Sommerbad Olympiastadion sich wie ein Spitzensportler fühlen

Auf die Plätze, fertig, los – wer zwischen den beiden Tribünen vom Startblock ins kühle Nass springt, kommt sich wie ein Spitzensportler vor. Die brutale Architektur des Olympiastadions spiegelt sich auch im anliegenden Bad wieder, das vor allem in den frühen Morgenstunden in tollem Sonnenlicht erstrahlt. Hier könnt ihr ungestört eure Bahnen ziehen und euch zumindest gedanklich von Zuschauer*innen zujubeln lassen.

5

© Pixabay Im FEZ-Badesee in Regenwasser schwimmen

Wer in Berlin aufgewachsen ist, wird das FEZ kennen. Europas größtes "Freizeit und Erholungszentrum" für Kids verfügt neben einem großen Spiel- und Spaßhaus auch über einen Badesee, der sich aus Regenwasser speist. Das Wasser wird zunächst gesammelt, dann ökologisch geklärt und anschließend in den See geleitet. Der See selbst ist nur in den Sommermonaten zugänglich und wird in dieser Zeit vor allem von Eltern mit ihren Kindern genutzt.

6

© Strandbad Jungfernheide Urlaubs-Feeling tanken im Strandbad Jungfernheide

Das Strandbad Jungfernheide ist ein Stück Karibik mitten in Charlottenburg. Wer im Sommer nicht aus Berlin rauskommt, kann einfach hier am Strand chillen, Wasser- oder Volleyball spielen und natürlich schwimmen. So lässt sich der Urlaub auf Balkonien gut aushalten.

7

© Max Müller Planschen und die Sonne im Strandbad Weißensee genießen

Weißensee mag zwar weder über eine S- noch über eine U-Bahnstatiom verfügen, doch die Straßenbahn tuckelt schon durch den pittoresken Bezirk – und hält dabei auch direkt am Strandbad Weißensee. Das Areal wurde von den Berliner Bäder-Betrieben verpachtet. Der Besitzer hat viel Zeit und Muße investiert, um das Beste aus dem historischen Bad herauszuholen. Es gibt einen schönen Strand, Spielmöglichkeiten für Kids und die Überseebar. Alljährlicher Höhepunkt ist das By the Lake Festival, das selbst die Hipster aus der City anlockt.

8

© Mit Vergnügen Im Sommerbad Humboldthain planschen

Der Humboldthain ist ein wunderlicher, aber zugleich typisch Berlinerischer Volkspark. Hier kann man im Rosengarten gediegen flanieren oder mit seinen Freunden ein Bier auf den zwei Aussichtsflagtürmen trinken, die immer ganz schön runtergerockt aussehen. Und dann gibt es noch das Freibad, das im Sommer aus allen Nähten platzt und alle Bevölkerungsgruppen Berlins vereint.

9
Strandbad Wannsee-Unorthodox Drehorte

© Daliah Hoffmann Baden im Strandbad Wannsee

Zum schönen Strandbad Wannsee kommt man vom S-Bahnhof Nikolassee tatsächlich schneller als vom S-Bahnhof Wannsee und dazu ist die S-Bahnstation auch noch hübscher und als solche auch ziemlich imposant im Vergleich zu den sonst recht einfachen Betonhaltestellen Berlins. Der Wannsee selbst ist zu Recht einer der beliebtesten Seen in Berlin, wenn auch im Sommer ganz schön überfüllt. Freund*innen des Nacktbadens kommen hier auch auf ihre Kosten. Und alle, die die Serie "Unorthodox" genauso gerne geschaut haben wie wir, werden sich an die Szene erinnern, in der Esty mit ihren neuen Freund*innen Robert und Co. dort schwimmen geht – und sich endgültig von ihrer Perücke verabschiedet. Ab diesem Wochenende hat das Strandbad auch wieder geöffnet, rein dürft ihr mit einem tagesaktuellen, negativen Corona-Test und einem vorher gebuchten Zeitfenster-Ticket. Wer ist so mutig und traut sich schon ins Wasser?

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© Strandbad Grünau Im Strandbad Grünau baden

Das Strandbad Grünau liegt richtig schön im Grünen, direkt an der Dahme. Der Eintrittspreis ist mit acht Euro nicht gerade billig, dafür bietet der lange Sandstrand mit Strandkörben ganz schön viel Ostseefeeling. Einen FKK-Bereich findet man auf der rechts vom Eingang gelegenen Liegewiese.

11

© Axel Mauruszat | CC BY 3.0 DE Am Strand liegen, Boote mieten und FKK baden am Plötzensee

Wer an die "Plötze" denkt, hat entweder den Knast oder den See vor Augen. Dass es rund um das kleine Gewässer ziemlich wuselig zugeht, liegt daran, dass sich Weddinger und Prenzlauer Berger gleichsam nach Feierabend in dem klaren Wasser amüsieren. Euch erwarten ein gepflegtes Strandbad, ein Bootsverleih und sogar ein FKK-Liegesteg. Der See ist übrigens auch bei Angler*innen beliebt, finden sich hier doch Hechte, Zander, Welse, Flussbarsche und Aale.

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