21 ziemlich gute Tipps für den Sommer in Berlin 2019

Wir lieben den Sommer, denn es gibt kaum eine Jahreszeit, in der man so viel unternehmen kann. Neben Freiluftkino, Wakeboarden und Rad fahren kann man sich sogar Grillkörbe befüllen lassen oder einen kleinen Ausflug mit einem gemieteten Bulli machen. Ganz vorne mit dabei ist natürlich die beste Sache des Sommers: Eis essen. Aber diese 21 Dinge vergnügen uns auch ziemlich:

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© Daliah Hoffmann Im 21 gramm wahnsinnig lecker frühstücken und Wein trinken

Die Berliner haben offensichtlich einen Faible für seltsame Orte, denn nachdem bereits in Kreuzberg ein hübsche Café in eine ehemalige Friedhofshalle gezogen ist, gibt es jetzt auch eines in Neukölln. Das 21 gramm – wer sich an Alejandro González Iñárritus gleichnamigen Film erinnert, weiß, was der Name bedeutet – ist nämlich frisch in die ehemaligen Friedhofsgemäuer eingezogen und serviert in einer unglaublich schönen Atmosphäre drinnen und auf der Terrasse leckere Frühstücksplatten, Wein und Flammkuchen.

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© Iman Azizi Kostenlosen Konzerten im Körnerpark lauschen

Im Winter lassen wir den Sonntag zugegebenermaßen am liebsten auf der Couch mit bestelltem Essen und Tatort ausklingen. Im Sommer haben wir aber einen anderen Favoriten, denn jeden Sonntag finden im Körnerpark in Neukölln um 18 Uhr kostenlose Konzerte vor der Galerie statt. Schnappt euch eure Liebsten, eine schöne Flasche Wein und was Leckeres zu essen und genießet die Musik.

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© Hans-Jörg Wilke Im Nationalpark durchs Dickicht stapfen und die Natur genießen

Dass sich ganz in der Nähe von Berlin ein Nationalpark mit vielen seltenen Pflanzen- und Tierarten befindet, wissen anscheinend die wenigsten. Anders können wir uns nämlich nicht erklären, wieso dieses wunderschöne Stück Land nicht von mehr Leuten besucht wird. Fast ungestört könnt ihr hier durchs Dickicht stapfen, Kanu fahren oder von den verschiedenen Aussichtstürmen aus Vögel beobachten. Die Landschaft bietet eigentlich alles: Gewässer, Sümpfe und Moore, Wälder und Grünland. Hier könnt ihr im Einklang mit der Natur entspannen und der einzige, der euch dabei stört ist vielleicht ein Biber, der durch den Fluss schwimmt.

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© Max Müller Am wunderschönen Wurlsee den Sonnenuntergang betrachten und übernachten

Umringt von Schilf und riesigen Bäumen, befindet sich in Lychen der Wurlsee, wo ihr nicht nur toll baden, sondern auch einen unglaublich schönen Sonnenuntergang ansehen könnt. Am besten geht das natürlich vom Ruderboot aus (Motorboote sind hier nicht erlaubt), für Freunde des Festlandes bietet das Ufer aber einen fast genauso schönen Anblick. Und wenn ihr mit Nachwuchs unterwegs seid, solltet ihr vielleicht mal beim Campingplatz Wurlsee haltmachen, da ist das Wasser nämlich besonders flach zum Reingehen.

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© Daliah Hoffmann Bunte Poké Bowls essen bei Wild & Raw

Grüner Marmor, imposanter Stuck und bunte Bowls – mit diesen drei Worten lässt sich das Wild & Raw, das neue Poké Bowl Restaurant in Mitte, wohl am besten beschreiben. An der langen Theke werden die Bowls, es gibt sechs Signature Bowls und ein DIY-Menü, frisch zubereitet. Ihr habt die Wahl zwischen rohem Lachs, Thunfisch, gekochten Gambas und Tofu. Dazu gibt es Obst, Gemüse, Salat, hausgemachten Soßen und Toppings wie  Nori Algen, Kresse und Cashews.

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© Daliah Hoffmann (Veganes) Spaghettieis und andere Leckereien im Lecko Mio

Die neue Eisdiele Lecko Mio auf der Graefestraße ist ein Traum in Pastell und erinnert etwas an Wes Anderson. Hier, wo früher Anna Durkes ihr Gelato verkauft hat, hat sich Nadja ihren Traum vom eigenen Café erfüllt. In die hausgemachten Waffeln kommen leckere Sorten wie Popcorn, Grüner Apfel, Beerensorbet oder Lakritz. Das Eis stammt aus der Manufaktur ihrer Eltern. Unser Highlight: Das vegane Spaghettieis und der Eisbecher. Die Kreation wechselt wöchentlich. Auch gut und echt lecker: Espresso mit einer Kugel Vanilleeis.

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© Oltau | Wikimedia Commons CC BY 3.0 Am Bernsteinsee Sonne tanken

Die Badestelle am Bernsteinsee in Ruhlsdorf kostet zwar Eintritt, ist dafür natürlich auch schön gepflegt. Hat den Vorteil, dass es sanitäre Anlegen gibt und ihr dort nicht verhungern müsst, wenn ihr euer Notbrot zu Hause vergessen habt. Ihr findet natürlich auch in der Umgebung schöne Badestellen, die umsonst sind. Der Bernsteinsee liegt im Naturpark Barnim und ist gut mit ÖPNV zu erreichen. Alternativ könnt ihr natürlich das Badevergnügen mit einer schönen Fahrradtour dorthin verknüpfen.

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Biwakplatz Gülpe © Unterm Sternenhimmel Ins Havelland zum Sterne gucken

Wusstest du schon, dass es sowas wie einen Sternenpark gibt? Nein? Tja, im Havelland wurde der erste in Deutschland eröffnet. Ein Gebiet, frei von "Lichtverschmutzung", sodass die Sterne klar und deutlich zu erkennen sind. Der kleine Biwakplatz Grütz liegt genau an dieser Zone. Im Naturpark Westhavelland leben kaum Menschen, es gibt keine Industrie und so ist es nachts zappenduster. Du kannst dir dort auch Teleskope ausleihen und wer nicht über hobby-astronomische Skills verfügt, lädt sich am besten auch gleich eine App, wenn er denn wissen will, was er da gerade betrachtet. In weniger als einer Stunde geht es über nur 13 Kilometer von Rathenow zum Biwakplatz. Danach kannst du noch weiter ins Havelland hinein, um deinen perfekten Platz zum Sternegucken zu finden.

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© Wiebke Jann Bei "Schwitzen im Park" mit ausgebildeten Trainern sporteln

In Schöneberg im Rudoph-Wilde-Park wird bei "Schwitzen im Park" bei jedem Wetter kostenlos trainiert. Die Trainier*innen sind selbstverständlich ausgebildet und achten darauf, dass ihr – egal bei welchem Fitnesslevel – ordentlich ins Schwitzen kommt. Sonntags um 10.30 Uhr könnt ihr zum Bewegungsspiel und intensiven Zirkeltraining, dienstags um 18 Uhr und freitags um 16.30 Uhr könnt ihr dann beim HIIT-Training alles geben. Außerdem gibt es wöchentlich am Dienstag um 18 Uhr noch ein HIIT-Training im Lietzenseepark in Charlottenburg.

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© gestrandet / Strandbar und Sommergarten Mitte Nach einem Stadtbummel im Sommergarten an der Jannowitzbrücke stranden

Mitten in der Stadt könnt ihr an warmen Tagen im Sommer eine Pause vom Shopping einplanen und in den Sommergarten an der Jannowitzbrücke einkehren. Mit direktem Blick auf die Spree, könnt ihr hier an Biergarnituren sitzen, in Liegestühlen vor euch hindösen, auf Treppen ein kühles Bierchen oder eine Berliner Weiße genießen und euch einen Moment vom Großstadttrubel erholen. Abends könnt ihr von hier aus auch ganz hervorragend den Sonnenuntergang über dem Wasser beobachten. Hach....

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© Daliah Hoffmann Im Wagner Cocktail Bistro italienische Küche und leckere Cocktails genießen

Im Umspannwerk am Paul-Lincke-Ufer ist seit einiger Zeit das Wagner Cocktail Bistro eingezogen und ist inzwischen stolzer Besitzer einer der schönsten Terrassen Berlins. Kulinarisch gibt's von Malfatti Cacio e Pepe, über Rindertartar und Jakobsmuscheln, bis hin zu Burrata alles aus der fantastischen italienische Küche. Und für die Durstigen unter euch, werden tolle Naturweine und fein abgestimmte Cocktails angeboten. Spitzenmäßig, um sich beim Date einen kleinen Mutschwips anzutrinken.

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© Kerstin Musl Umsonst und Draußen raven

Berliner lieben Spontan-Raves. Für alle, die noch nicht so genau wissen, wann und wo welche Open-Airs stattfinden, gibt es ziemlich großartige Gruppen bei Facebook, wie etwa "Freiluft Rave". Die Jungs und Mädels organisieren regelmäßig an geheimen Orten coole Raves. Tretet der Gruppe bei, ravt mit, aber bleibt fair und behandelt die Locations etc. vertraulich, sonst ist irgendwann Schluss damit.

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© Milena Zwerenz Grillkörbe befüllen lassen

Der Sommer ist die beste Zeit, um es sich auf den Wiesen und an den schönen Seen Berlins bequem zu machen, den Tag zu genießen und ihn anschließend am Grill ausklingen zu lassen. Wer keine Lust oder Zeit hat, alles selbst einzukaufen, der kann sich bei Landkorb einen leckeren Grillkorb füllen lassen. Von Fleisch über vegane und vegetarische Alternativen bis hin zu Grillsoßen, Salaten und sogar Nützliches wie Alufolie und Bambusbesteck könnt ihr dort alles für das perfekte BBQ bestellen. Übrigens sogar in Bio-Qualität und mit regionalen Produkten.

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© Pexels Im Berliner Beerengarten Früchte pflücken

Wenn man im Supermarkt Erdbeeren, Heidelbeeren oder Himbeeren kauft, kann man eigentlich davon ausgehen, dass immer ein paar Beeren schon schimmeln oder einfach nicht mehr so appetitlich aussehen. Weil das ziemlich nervig ist und weil es natürlich auch Spaß macht, selbst durch die Felder zu spazieren, könnt ihr in den Berliner Beerengärten von Mai bis August Erdbeeren, Himbeeren, Johannis- und Heidelbeeren selbst ernten und gleich verdrücken. Anschließend könnt ihr euch im hauseigenen Café noch etwas ausruhen, oder die Beeren mit nach Hause nehmen und leckeren Kuchen backen. Insgesamt gibt es sechs verschiedene Gärten rund um Berlin, die sich super für einen schönen Sommerausflug eignen.

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© Cindy Dessau Im Ökodorf Brodowin in der Molkerei zusehen und Picknick-Räder leihen

Das Ökodorf Brodowin ist, nicht zuletzt durch den ziemlich genialen Lieferdienst in Berlin, nicht unbedingt ein Geheimtipp, trotzdem aber einer der schönsten Höfe der Umgebung. In der Schaumolkerei könnt ihr zusehen, wie Käse gemacht wird, im Hofladen Lebensmittel in Demeter-Qualität einkaufen, bei einer Hofführung alle Ecken des Hofes kennenlernen und im Klostercafé entspannen. Wer's etwas aktiver mag, der kann sich auch eines der Picknick-Fahrräder leihen und mit einem vollen Bio-Picknickkorb gemütlich auf der Wiese schnabulieren.

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© Sophia Derda Im Filmrauschpalast kostenlos Open-Air-Kino genießen

Wir lieben Freiluftkino! Und das Schöne am Open-Air-Kino ist nicht nur, dass es draußen ist, sondern auch, dass man den ein oder anderen Film sehen kann, der im normalen Kinoprogramm nicht mehr zu sehen ist. Das Beste am Filmrauschpalast ist allerdings, dass ihr jeden Freitag und Samstag die Filme auch noch kostenlos sehen könnt. Von recht aktuellen Filmen gibt es auch Klassiker zu sehen. Und für Unentschlossene gibt es auch noch einen Überraschungsfilm. Also spaziert vorbei und genießt den Film.

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© Strandhaus Spreewald Richtig runterfahren im Strandhaus Spreewald

Der Spreewald ist an und für sich immer ein gutes Ziel (und vor allem von Berlin aus schnell erreichbar), wenn man mal kurz Ruhe, grüne Landschaft und frische Luft braucht. Im Strandhaus Spreewald hat jedes Zimmer einen Balkon oder Terrasse, der Spa-Bereich lohnt sich das ganze Jahr. Das Hotel achtet außerdem ganz bewusst darauf, so wenig Müll wie möglich entstehen zu lassen und serviert im Restaurant regionale Kost. Schön!

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© Charlott Tornow Mit dem Boot in den Sonnenaufgang schippern

Wir alle kennen die riesigen Boote, die auf dem Landwehrkanal und entlang der Museumsinsel vollbeladen mit Touristen entlang schippern. Und wir alle denken uns wohl jedes Mal, dass wir so eine Bootstour nie machen würden. Insgeheim würden wir ja aber alle gerne mal Berlin vom Wasser aus durchstreifen, nur eben ohne Touri-Boot. Genau das kann man jetzt bei Berlin Liquide, denn hier mietet man gleich das ganze Boot samt Skipper und kann so private, kleine Touren mit bis zu 15 Personen fahren. Man kann zwischen verschiedenen Touren wählen, ein besonderes Highlight ist die Early-Bird-Tour, bei der man Berlin in den frühen Morgenstunden erkundet, wenn alles noch schläft – oder tanzt.

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© GRACE Bar Auf dem Hotel Zoo bei einem leckeren Cocktail den Panoramablick über West-Berlin genießen

Auf dem Hotel Zoo in Charlottenburg trohnt eine der schönsten Rooftop-Bars überhaupt, denn sie liegt nicht nur zeimlich weit oben, sondern ist auch komplett verglast, was einem einen atemberaubenden 270-Grad Panoramablick über den Westen ermöglicht. Dazu kann man sich in den gemütlichen Loungemöbeln einen, zugegeben, nicht ganz günstigen Cocktail gönnen und an den Wochenenden der Loungemusik lauschen. Bei einigen Events wird auch ein leckeres BBQ kredenzt.

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Uwe Koch | flickr CC BY-NC-ND 2.0 Entlang des Poetensteigs um Buckow wandern

13 Kilometer Land, Wald, Wiesen, Seen, kleine Städtchen und leckere Gaststuben: Wer einigermaßen gut zu Fuß ist, sollte unbedingt den Poetensteig in der Märkischen Schweiz wandern. Gestartet wird in Buckow auf dem Marktplatz, durch den Schlosspark, entlang des Schermützel-, dem Großen- und Kleinen Tornowsee, vorbei an der Pritzhagener Mühle (traditionelle Hausmannskost) und dem Großen Klobichsee und über den Dachsberg zurück nach Buckow. Insgesamt braucht ihr dafür gute drei Stunden, plant aber etwas mehr Zeit ein, um die gute Aussicht und die tolle Luft zu genießen. Und natürlich, um in möglichst vielen Gaststuben einzukehren.

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© Rummels Bucht | facebook Livemusik, Open-Grill und Bar vereint in der Rummels Bucht

Die Atmosphäre in der Rummels Bucht am Paul-und-Paula-Ufer am Rummelsburger See bewegt sich irgendwo zwischen Piratenkaschemme und Großstadtdschungel und ist einer der schönsten Orte, um sich im Sommer zu entspannen. Auf dem Programm steht hier tolle Livemusik, Leckeres vom Grill und feine Drinks von der Bar, we like.

Titelbild: © Kerstin Musl

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