21 ziemlich gute Tipps für den Sommer in Berlin 2020

2020 ist alles anders. Was allerdings bleibt, sind die wunderschönen lauen Sommernächte in Berlin. Und davon haben wir – jetzt, wo wir fast alle unseren Sommer auch hier verbringen werden – dieses Jahr das All-Inclusive-Paket gebucht. Freiluftkino im Bethanien, Hausboot mieten auf der Havel, Eis schlecken bei Duo Sicilian Ice Cream, auf der Terrasse frühstücken – you name it. Für alle, die den wundervollen Sommer in der Hauptstadt verbringen, haben wir hier 21 geniale Tipps, wie der diesjährige Sommer nicht nur wegen Covid-19 unvergesslich wird.

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© Daliah Hoffmann Israelische Küche und Aperitivo Bar: Das Kitten Deli in Neukölln

Das Katies Blue Cat gehört in Neukölln zu unseren Lieblingsläden. Inhaberin Ngoc Duong wollte im März gemeinsam mit ihrem Mann genau nebenan das Kitten eröffnen, doch dann kam Corona. Die Eröffnung wurde um ein paar Wochen verschoben, seit dem 01. Mai 2020 hat das Kitten Deli nun geöffnet. Früher war hier eine Traditionsbäckerei, heute servieren Ngoc und der Küchenchef Yuval Belhans hier mediterrane, israelische Küche, Weine, Gebäck und mehr. Der Laden ist ein Mix aus Café und Aperitivo-Bar.

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© Hella Wittenberg Wandern im Naturpark Nuthe-Nieplitz

Erreicht man das Ortsschild Stangenhagen, sollte direkt das Auto stehengelassen und losgelaufen werden. Dort führt der Pfefferfließ entlang, ein Bach, in dem auch Biber entdeckt werden können. Wenn ihr dem Weg durch Wiesen, Felder und sumpfige Gebiete folgt, stoßt ihr unweigerlich auf den Aussichtsturm von Stangenhagen. Dieser bietet euch die Möglichkeit Fischadler und Störche zu beobachten. Immer dabei: Ein Sound-Gemisch aus Fröschen, Wasserrauschen und Vogelgezwitscher. Aber Achtung, hier herrscht auch überall Zeckengefahr.

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© Wiebke Jann Fantastisches, italienisches (veganes) Eis schlecken

Wenn es etwas gibt, das wir am Italienurlaub lieben, dann ist es das gespachtelte Eis und deswegen freuen wir uns riesig, dass es in Berlin auch ein paar Eisdielen gibt, die den Eiskugeln trotzen und das cremige Eis schön auf die Waffel spachteln, so wie Duo Sicilian Ice Cream in Kreuzberg. Hier ist das Eis wunderbar cremig, nicht zu süß und selbst das vegane Eis ist schon fast zu cremig, um wahr zu sein. Wählen könnt ihr nach verschiedenen Größen, wobei S eine Sorte und M zwei Sorten sind. Unsere Lieblingssorten sind Bitterschokolade und Haselnuss.

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© Wiebke Jann Mit dem Schlauchboot über den Landwehrkanal schippern

Wieso sollte man Berlin nur auf dem Land erkunden, wenn Berlin doch sogar mehr Brücken als Venedig (ja, Hamburg hat sogar noch mehr, wissen wir) und natürlich auch dementsprechend viele Wasserwege hat, auf denen wir die Stadt immer (neu)erkunden können. Wem das nötige Kleingeld zum Bootmieten fehlt, für den haben wir eine etwas günstigere Alternative in petto: mit dem Schlauchboot über den Landwehrkanal schippern. Der hat nämlich ziemlich viele Möglichkeiten, um sich gepflegt mit dem Schlauchboot ins Wasser gleiten zu lassen. Schnappt euch einfach eure Liebsten, Snacks und Drinks, vielleicht ein Buch oder Musik – und los geht's!

5

© Daliah Hoffmann Neapolitanische Pizza und Arancini bei Malafemmena in Prenzlauer Berg futtern

Malafemmena gehört definitiv zu den besten Pizzerien, die wir in Berlin haben. Seit Juni 2020 leuchtet „In bufala we trust“ jetzt auch in Prenzlauer Berg. Im zweiten Laden bekommt ihr, genauso wie schon im ersten in Friedenau, leckere neapolitanische Pizza – mit dickem, fluffigem Rand und knupsrigem Boden – auch Arancini. Belegt und zubereitet wird auch hier alles mit den besten Zutaten aus Italien und das schmeckt man auch. Besonders empfehlen können wir euch die Pizza mit Mortadella und Burrata.

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© Mari Ganesh Kumar | Unsplash Vor dem Olympiastadion im Autokino knutschen

Das Autokino erlebt 2020 ein absolutes Revival. Für diejenigen, die früher schon heimlich im Auto geknutscht haben, ist es eine schöne Art, die Erinnerung aufzufrischen und für die anderen, ist jetzt die Gelegenheit das erste Mal ins Autokino zu gehen. Auf dem großen Parkplatz vor dem Olympiastadion könnt ihr euch auf einer 50 Quadratmeter großen Leinwand alte Klassiker und neuere Blockbuster ansehen, Popcorn und Snacks futtern – oder eben doch knutschen.

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© Wiebke Jann Führungen im Spreepark machen

Der Spreepark ist Berlins berühmter verlassener Freizeitpark. Seit 2001 rottet er zwischen den Bäumen des Plänterwaldes vor sich hin: Nur noch ein paar Dinos, eine rostige Achterbahn, ein einsames Piratenschiff und ein paar Überbleibsel der Westernstadt sind übrig geblieben. Der Park wurde anlässlich des zwanzigsten Geburtstages der DDR im Jahr 1969 als “VEB Kulturpark Plänterwald” eröffnet. Mittlerweile gibt es neue Pläne für das Areal: Bis 2026 soll der Park schrittweise wieder eröffnet werden und Besucher*innen mit einer Mischung aus Kunst, Kultur und Natur anlocken. Seit Mitte Juni 2020 werden auch wieder Führungen durch den Spreepark angeboten – Tickets könnt ihr vorab online buchen.

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© Daliah Hoffmann Die besten veganen Donuts der Stadt bei Brammibal's in Friedrichshain essen

Könnten wir einen Laden in Berlin heiraten, wäre es vermutlich Brammibal's Donuts. An keinem Ort sonst in Berlin bekommt man so leckere (vegane) Donuts, die fernab der pinkfarbenen mit bunten Streusel, mit so viel Liebe kreiert werden. Egal ob Boston Cream, Chocolate Peanut Fudge oder Salted Caramel Hazelnut: Wir lieben sie alle. Und die Special-Sorten, die monatlich wechseln auch. Seit Juni 2020 gibt es die bunten Kringel jetzt auch in Friedrichshain. Wir recherchieren noch mal, ob wir Brammibal's nicht vielleicht doch heiraten können – mit Donut-Eheringen.

9

© Wiebke Jann Einmal rund um den Templiner und den Schwielowsee strampeln

Los geht's am Bahnhof in Potsdam, dann geht's raus aus der Stadt am Ufer des Templiner Sees entlang. Eurer erstes Ziel ist das kleine Dorf Caputh. Hier befand sich übrigens einst das Sommerdomizil Albert Einsteins, deshalb findet ihr hier auch das Albert-Einstein-Haus. Wer Lust hat, kann sich auch das barocke Schloss Caputh ansehen. Weiter geht's über einen Radweg, der rund um den Schwielowsee führt, von Caputh nach Ferch, einst Rückzugsort der Havelländer Malerkolonie. Von dort fahrt ihr ein Stück über dem Europaradweg R1 nach Petzow, wo ihr einen japanischen Bonsaigarten entdecken könnt. Danach tretet ihr den Rückweg über Geltow, die Havelbrücke, entlang des Petzinsees und Templiner Sees nach Potsdam an.

  • Potsdam Hauptbahnhof
  • Potsdam Hauptbahnhof
  • Start & Ziel: Hauptbahnhof Potsdam | Strecke insgesamt: 34 Kilometer | Fahrzeit: 4 Stunden
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© Hella Wittenberg Zeit vergessen am Bohlensteg in Blankensee

Rund um den See lohnen sich ausgedehnte Fahrrad- und Lauftouren. Dazwischen solltet ihr aber unbedingt auch an diesem Steg Halt machen und die Beine für eine Weile hochlegen. Wenn das Wetter mitspielt, hat man einen top Blick auf die Umgebung – und speziell auf die Vielfalt der dort ansässigen Vogelwelt. Freunde des Gefiederten können hier auch geführte Vogelbeobachtungstouren buchen.

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© Freiluftkino Kreuzberg Freiluftkino Kreuzberg im Hinterhof des Bethaniens

Wer das Kunstquartier Bethanien kennt, weiß, dass sich der Weg dorthin allein schon wegen der tollen Location lohnt. Außerdem besticht die Filmauswahl des Freiluftkinos Kreuzberg durch ihre Weltoffenheit, denn alle Filme werden in Originalsprache und mit Untertiteln gezeigt.

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© Pexels Im Berliner Beerengarten Früchte pflücken

Wenn man im Supermarkt Erdbeeren, Heidelbeeren oder Himbeeren kauft, kann man eigentlich davon ausgehen, dass immer ein paar Beeren schon schimmeln oder einfach nicht mehr so appetitlich aussehen. Weil das ziemlich nervig ist und weil es natürlich auch Spaß macht, selbst durch die Felder zu spazieren, könnt ihr in den Berliner Beerengärten von Mai bis August Erdbeeren, Himbeeren, Johannis- und Heidelbeeren selbst ernten und gleich verdrücken. Anschließend könnt ihr euch im hauseigenen Café noch etwas ausruhen, oder die Beeren mit nach Hause nehmen und leckeren Kuchen backen. Insgesamt gibt es sechs verschiedene Gärten rund um Berlin, die sich super für einen schönen Sommerausflug eignen.

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© Hans-Jörg Wilke Im Nationalpark durchs Dickicht stapfen und die Natur genießen

Dass sich ganz in der Nähe von Berlin ein Nationalpark mit vielen seltenen Pflanzen- und Tierarten befindet, wissen anscheinend die wenigsten. Anders können wir uns nämlich nicht erklären, wieso dieses wunderschöne Stück Land nicht von mehr Leuten besucht wird. Fast ungestört könnt ihr hier durchs Dickicht stapfen, Kanu fahren oder von den verschiedenen Aussichtstürmen aus Vögel beobachten. Die Landschaft bietet eigentlich alles: Gewässer, Sümpfe und Moore, Wälder und Grünland. Hier könnt ihr im Einklang mit der Natur entspannen und der einzige, der euch dabei stört ist vielleicht ein Biber, der durch den Fluss schwimmt.

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© Max Müller Am wunderschönen Wurlsee den Sonnenuntergang betrachten und übernachten

Umringt von Schilf und riesigen Bäumen, befindet sich in Lychen der Wurlsee, wo ihr nicht nur toll baden, sondern auch einen unglaublich schönen Sonnenuntergang ansehen könnt. Am besten geht das natürlich vom Ruderboot aus (Motorboote sind hier nicht erlaubt), für Freunde des Festlandes bietet das Ufer aber einen fast genauso schönen Anblick. Und wenn ihr mit Nachwuchs unterwegs seid, solltet ihr vielleicht mal beim Campingplatz Wurlsee haltmachen, da ist das Wasser nämlich besonders flach zum Reingehen.

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© Wiebke Jann Bei "Schwitzen im Park" mit ausgebildeten Trainern sporteln

In Schöneberg im Rudoph-Wilde-Park wird bei "Schwitzen im Park" bei jedem Wetter kostenlos trainiert. Die Trainier*innen sind selbstverständlich ausgebildet und achten darauf, dass ihr – egal bei welchem Fitnesslevel – ordentlich ins Schwitzen kommt. Sonntags um 10.30 Uhr könnt ihr zum Bewegungsspiel und intensiven Zirkeltraining, dienstags um 18 Uhr und freitags um 16.30 Uhr könnt ihr dann beim HIIT-Training alles geben. Außerdem gibt es wöchentlich am Dienstag um 18 Uhr noch ein HIIT-Training im Lietzenseepark in Charlottenburg.

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© Milena Magerl Am Bernsteinsee Sonne tanken

Die Badestelle am Bernsteinsee in Ruhlsdorf kostet zwar Eintritt, ist dafür natürlich auch schön gepflegt. Hat den Vorteil, dass es sanitäre Anlagen gibt und ihr dort nicht verhungern müsst, wenn ihr euer Notbrot zu Hause vergessen habt. Ihr findet natürlich auch in der Umgebung schöne Badestellen, die umsonst sind. Der Bernsteinsee liegt im Naturpark Barnim und ist gut mit ÖPNV zu erreichen. Alternativ könnt ihr natürlich das Badevergnügen mit einer schönen Fahrradtour dorthin verknüpfen.

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© Daliah Hoffmann Im Wagner Cocktail Bistro italienische Küche und leckere Cocktails genießen

Im Umspannwerk am Paul-Lincke-Ufer ist seit einiger Zeit das Wagner Cocktail Bistro eingezogen und inzwischen stolzer Besitzer einer der schönsten Terrassen Berlins. Kulinarisch gibt's von Malfatti Cacio e Pepe über Rindertartar und Jakobsmuscheln bis hin zu Burrata alles aus der fantastischen italienische Küche. Und für die Durstigen unter euch, werden tolle Naturweine und fein abgestimmte Cocktails angeboten. Spitzenmäßig, um sich beim Date oder in geselliger Runde einen kleinen Mutschwips anzutrinken.

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© Milena Zwerenz Grillkörbe befüllen lassen

Der Sommer ist die beste Zeit, um es sich auf den Wiesen und an den schönen Seen Berlins bequem zu machen, den Tag zu genießen und ihn anschließend am Grill ausklingen zu lassen. Wer keine Lust oder Zeit hat, alles selbst einzukaufen, der kann sich bei Landkorb einen leckeren Grillkorb füllen lassen. Von Fleisch über vegane und vegetarische Alternativen bis hin zu Grillsoßen, Salaten und sogar Nützliches wie Bambusbesteck könnt ihr dort alles für das perfekte BBQ bestellen. Übrigens sogar in Bio-Qualität und mit regionalen Produkten.

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© Strandhaus Spreewald Richtig runterfahren im Strandhaus Spreewald

Der Spreewald ist an und für sich immer ein gutes Ziel (und vor allem von Berlin aus schnell erreichbar), wenn man mal kurz Ruhe, grüne Landschaft und frische Luft braucht. Im Strandhaus Spreewald hat jedes Zimmer einen Balkon oder Terrasse, der Spa-Bereich lohnt sich das ganze Jahr. Das Hotel achtet außerdem ganz bewusst darauf, so wenig Müll wie möglich entstehen zu lassen und serviert im Restaurant regionale Kost. Schön!

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© GRACE Bar Auf dem Hotel Zoo bei einem leckeren Cocktail den Panoramablick über West-Berlin genießen

Auf dem Hotel Zoo in Charlottenburg trohnt eine der schönsten Rooftop-Bars überhaupt, denn sie liegt nicht nur zeimlich weit oben, sondern ist auch komplett verglast, was einem einen atemberaubenden 270-Grad Panoramablick über den Westen ermöglicht. Dazu kann man sich in den gemütlichen Loungemöbeln einen, zugegeben, nicht ganz günstigen Cocktail gönnen und an den Wochenenden der Loungemusik lauschen. Bei einigen Events wird auch ein leckeres BBQ kredenzt.

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Rummels Bucht

© Marit Blossey Livemusik, Open-Grill und Bar vereint in der Rummels Bucht

Die Atmosphäre in der Rummels Bucht am Paul-und-Paula-Ufer am Rummelsburger See bewegt sich irgendwo zwischen Piratenkaschemme und Großstadtdschungel und ist einer der schönsten Orte, um sich im Sommer zu entspannen. Auf dem Programm steht hier leckere Pizza von Ragazzi, gezapftes Bier und feine Drinks von der Bar, we like.

Titelbild: © Wiebke Jann

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