So pflanzt ihr zu Hause euren eigenen Ingwer an

© Dominik Martin | Unsplash

Der Herbst ist da, der Winter lässt auch nicht mehr lange auf sich warten und mit dem kühlen Duo schleichen sich auch die laufenden Nasen, verkühlten Blasen und gereizten Rachen wieder in unser Leben. Wer jetzt auf Nummer sicher gehen will und sich fleißig mit Arzneimittelchen versorgt, dem sei gesagt: Es gibt auch einige Heilmittel, die ganz natürlich sind und nicht erst durch den Pharmawolf gedreht wurden. Ingwer beispielsweise ist ein wahrer Alleskönner der Natur, denn die Wirkstoffe der Knolle helfen nicht nur gegen Übelkeit und Verdauungsprobleme, sondern dienen auch der Schmerzlinderung und wirken entzündungshemmend und Erkältungen und den damit einhergehenden Symptomen wie Kopfschmerzen und Husten entgegen.

Klug ist, wer sich diese Wunderknolle also nicht jedes Mal im Supermarkt kauft, sondern direkt zu Hause zieht – und das ist gar nicht so schwer. Lediglich den Grundstein legt eine kleine Knolle aus dem Supermarkt, die ihr dann für einen Tag in Wasser einlegt. So lösen sich nämlich die Wachstumshemmer, die eigentlich dafür sorgen sollen, dass der Ingwer nicht zu früh keimt und unappetitlich aussieht. Da Ingwer nicht in die Tiefe wächst, braucht man anschließend einen flachen Topf, wo man die Knolle mit den sogenannten Vegetationspunkten nach oben in die Erde setzt. An einem hellen und relativ warmen Ort wächst der Inger dann fast von ganz alleine.

Wer tatsächlich seinen eigenen Ingwer anbauen will, braucht allerdings etwas Geduld, denn das erste Mal ernten kann man erst nach etwas 250 Tagen. Aber naja, dann wird's zumindest in der nächsten Erkältungssaison was mit dem hauseigenen Ingwertee.

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Vattenfall.

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