Wie in Muttis Garten – So könnt ihr eure Lieblingsbeeren zu Hause pflanzen

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Am besten schmeckten Kirschen, Johannis- und Erdbeeren doch immer zu Hause bei Mutti aus dem eigenen Garten. Blöd nur, wenn der elterliche Garten nicht unbedingt um die Ecke, sondern am anderen Ende Deutschlands ist. Wer aber trotzdem nicht auf die leckeren Naschbeeren verzichten will, der kann sich ganz einfach ein paar Ableger des Lieblingsstrauches mitnehmen und so aus dem Steckling seinen eigenen Strauch wachsen lassen.

Bei der Aronia, die auch als Apfelbeere bekannt ist und viele Vitamine hat, funktioniert die Vermehrung am besten durch sogenannte Absenker. Nehmt euch einfach einen besonders bodennahen Trieb, ritzt an der Unterseite etwas die Rinde ab, sodass sich dort neue Wurzeln bilden können, setzt diesen Punkt auf den Boden und befestigt das Ganze mit einem Hering, damit der Trieb im Boden bleibt. Wenn man jetzt ein wenig Erde darüber gibt, den Trieb aufrichtet und angießt, wachsen neue Wurzeln nach und man kann den Setzling von der Hauptpflanze trennen. Am besten macht man das im Herbst, denn dann kann man schon im nächsten Jahr fleißig Beeren naschen.

Bei den Johannisbeersträuchen geht das Ganze etwas anders. Nehmt euch eine Rosenschere zur Hand und sucht euch am Strauch einen Trieb, der noch grün und etwa 20 bis 30cm lang ist. Schneidet diesen kurz unter einem Auge – also einer Anlage eines neuen Sprosses – ab und macht etwa die Hälfte der Blätter ab. Denn da der Setzling noch gar keine Wurzeln hat, könnte er noch nicht alle Blätter mit ausreichend Wasser versorgen. Jetzt könnt ihr den Trieb bis zu den obersten drei Augen in die Erde stecken und angießen und schon im nächsten Jahr die leckeren Johannisbeeren aus dem eigenen Garten futtern.

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Vattenfall.

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