11 Tipps für einen tollen Samstag in Schöneberg

Schöneberg ist einer der buntesten und schönsten Bezirke und der hat einiges zu bieten. Denn hier gibt es nicht nur den Nollendorfplatz, sondern auch den wunderbaren Winterfeldplatz, auf dem samstags der noch viel schönere Markt stattfindet. Man kann an einem Samstag aber noch viel mehr tolle Dinge in Schöneberg machen, diese 11 zum Beispiel.

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© Dinah & Daliah Hoffmann Kaffee, Croissants und portugiesische Natas im DoubleEye

Im DoubleEye ist IMMER was los, egal zu welcher Tageszeit man an dem kleinen Stehcafé vorbeiläuft. Schon lange kein Geheimnis mehr und bei den Nachbarn und Kaffeeliebhabern Berlins sehr beliebt, kann's schon mal vorkommen, dass ihr auf euren Milchkaffee, Galao oder Cappuccino ein bisschen warten müsst. Ihr habt die Wahl zwischen Mild und Stark und könnt euch auch direkt frisch gemahlenen Kaffee mit nach Hause nehmen. Und für's süße Frühstück gibt's warme Croissants und portugiesische Natas. Ihr wisst, wo ihr uns am Samstagmorgen kaffeeschlürfend trefft.

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© Daliah Hoffmann Einkaufen auf dem Winterfeldtplatz Wochenmarkt

Klar müsst ihr euren Kiez nicht zum Einkaufen verlassen, aber den Wochenmarkt auf dem Winterfeldtplatz in Schöneberg, der größte Markt in Berlin, kann man trotzdem zum Ausflugsziel erklären. Kauft dort fürs Abendessen ein, schlendert einfach nur ein bisschen herum, futtert Churros und bestaunt den Kitsch, der verkauft wird. Hinterher noch einen Kaffee in einem der vielen Cafés am Winterfeldtplatz getrunken und euer Samstag ist geritzt.

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© House of Dotcity | Facebook Krimskams kaufen im House of Dotcity

Ihr seid gerade dabei, eure Wohnung einzurichten oder noch auf der Suche nach einem tollen Geschenk? Dann ist der Laden von Verena und Pete eure Rettung. House of Dotcity ist eine echte Krimskrams-Oase und für Menschen mit einer Schwäche für skandinavische Accessoires ganz gefährlich. Viele der Designer und Labels lernen die beiden auf ihren Reisen durch Europa kennen und bringen sie dann mit nach Berlin. Einige der Sachen werden auch in Berlin designt und produziert.

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© Kerstin Musl Chillen und Sport machen im Park am Gleisdreieck

Ein Muss bei jeder Jahreszeit, am besten mit Sonne! Der Park ist eine gigantische Erholungsanlage mit sieben Spiel-, Fitness- und Sportbereichen. Haufenweise Wiese, Sand, Beton und Gummiböden sind zu erkunden. Es gibt einen Skatebereich mit BMX-Bowl zum Mitmachen oder Staunen, Streetball-Körbe, einen Fußballkäfig, Trampoline, Wasserspiele, jede Menge befahrbare Wege und sogar einen naturbelassenen Spielgarten, um auf Bäume zu klettern. Das Beste? Es ist nirgendwo zu voll, denn all das verteilt sich auf sagenhafte 31,5 Hektar, unterteilt in drei Parkteile.

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© Galerie Hilaneh von Kories | Facebook Galeriebesuch bei Hilaneh von Kories

Die Hamburgerin Hilaneh von Kories liebt Fotografie und präsentiert in ihrer kleinen, gleichnamigen Galerie in der Belziger Straße deswegen ausschließlich die Fotografien deutscher und internationaler Fotografen. Mal hängen schwarz-weiß Aufnahmen aus dem New York der 50er Jahre, eine andere Ausstellung widmet sich Flüchtlingen in Griechenland.

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© Dinah & Daliah Hoffmann Eis und Cookies bei Jones Ice Cream

Für Berliner Schleckermäuler sind die Eis-Keks-Kreationen von Jones nichts Neues – der babyblaue Food-Truck steht regelmäßig beim Bite Club und Street Food Thursday. Seit 2017 gibt es Sorten wie "Salted Butter Caramel" und "Grapefruit & Earl Grey" nun auch endlich im kunterbunten Akazienkiez. Passend zur kalten Jahreszeit bieten Gabrielle und Jan nun auch cremige heiße Schokolade (Achtung: Suchtpotential!!!) und leckere Waffeln an. Mit Sahne, Schokosoße, Puderzucker oder einer Kugel Eis schmecken sie sogar noch ein bisschen besser.

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© Kerstin Jana Kater Bouldern unter Glas im Bright Site

Die Boulderhalle mit dem besonderen Clou, denn in ihr stehen alle Boulderwände als Objekte im Raum. Da die Halle rundum verglast ist, kannst Du den ganzen Tag bei Tageslicht bouldern. Ein weiteres Highlight ist der Garten, in dem es einen tollen Außenbereich zum Bouldern und einen Biergarten gibt.

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Emilio

© Emilio | FlickrCC BY-NC 2.0 Flohmarkt am Rathaus Schöneberg

Mit dem historischen Rathaus Schöneberg im Hintergrund ist der Flohmarkt auf dem John-F.-Kennedy-Platz schon etwas Besonderes. Wo einst Geschichte geschrieben wurde, handelt man sich heute um 50 Cent runter. Schnäppchenjäger und Antiquitätenliebhaber gehen am Wochenende nie mit leeren Händen nach Hause. Langschläfer sollten aber nicht zu lange warten – pünktlich um 16 Uhr wird abgebaut.

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© Sultan Hamam In Türkischen Bädern warme Gedanken bekommen

Klare Sache: Gegen Kälte hilft Wärme. Im Hamam des Frauenzentrums Schokoladenfabrik e.V., einem tollen, türkischen Bad, bekommen Frauen davon ganz viel. Im Sultan Hamam, eine Mischung aus orientalischem Badehaus und modernem Spa, kann jeder entspannen. Separate Männer- und Frauentage gibt es hier aber auch.

  • Sultan Hamam
  • Bülowstraße 57, 10783 Berlin
  • Damen: Dienstag/ Donnerstag: 09:30–22 Uhr, Mittwoch: 09:30–16:30 Uhr, Freitag/ Samstag: 09:30–23 Uhr, Herren: Montag: 14–23 Uhr, Mittwoch: 17–23 Uhr, Gemischt: Sonntag: 11–22 Uhrr
  • 3 Std. für 19 Euro
  • Mehr Info
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© Daliah Hoffmann Mittags zum Lunch und abends zum Aperitivo ins LOK6

Mit dem LOK6 ist eines der schönsten Restaurants nach Schöneberg gezogen, denn genauso rot und geradlinig wie das Lokdepot ist auch der Laden, in dem viel Wert auf Regionalität und Abwechslung gelegt wird. Jede Woche wechselt die Mittagskarte, die mit Gerichten wie Salat mit Erdbeeren und Avocado verwöhnt. Ab 17 Uhr beginnt der Aperitivo, bei dem ihr euch mit einem hübschen Glas Rosé und ein paar Snacks auf die Fensterbank setzen und das bunte Treiben beobachten könnt.

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© Dinah & Daliah Hoffmann Alkoholische Evergreens in der Salut! Bar

In der Salut! Bar wird auf Klassiker der Cocktailgeschichte gesetzt, so wie sie in den 20er und 30er Jahren über den Tresen gegangen sind. Neben den alkoholischen Evergreens besteht die kleine Karte außerdem aus eigenen Kreationen, die für Geschmacksexplosionen und gute Laune sorgen. Die tiefen Chesterfield-Sofas im hinteren Teil der Bar sind häufig von Pärchen belegt. Draußen locken bunte Art-Déco- und Jugendstilfliesen, die in die sonst schwarze Fassade eingearbeitet sind. Die Fenster sind zugehangen, wer reingucken oder -kommen will, der muss klopfen. Es lohnt sich, die Drinks sind erstklassig.

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