Gibt es nun doch kein Büro für Google im Umspannwerk in Kreuzberg?

Ende 2016 wurde bekannt, dass Google im Rahmen seiner weltweiten "Google for Entrepreneurs" in Berlin einen eigenen Campus für Startups bauen will. Als Standort wurde das ehemalige Umspannwerk in der Ohlauer Straße in Kreuzberg gewählt. Angezogen von der lebendigen Gründerszene waren sowohl die Vertreter von Google als auch Bürgermeister Michael Müller damals voller Begeisterung für das Projekt.

Nun stößt das Vorhaben auf die erste Hürde. Laut Julian Schwarze, Fraktionssprecher der Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung in Friedrichshain-Kreuzberg, hat das Bauamt die Umbaupläne Googles für das Umspannwerk abgelehnt, wie die Morgenpost heute berichtete. Zum einen, weil eine geplante Zwischenetage baurechtlich nicht zulässig ist, zum anderen weil das Bezirksamt zusätzliche Belastungen für die Nachbarschaft befürchtet, zum Beispiel durch Lärm. Google kann nun seinen Antrag nachbessern, aber Schwarze findet, es sei auch eine gute Gelegenheit, um mit Bezirk und Nachbarn über das Projekt offen zu diskutieren. Es bleibt also abzuwarten, ob der Suchmaschinenriese wirklich bald nach Kreuzberg zieht.

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