Käse, Kloster und kleine Orte – 11 schöne Ausflugsziele im Süd-Schwarzwald

Der Süd-Schwarzwald ist nicht unbedingt das bekannteste Ausflugsziel der Deutschen. Auch auf meiner To-Do-Liste stand der Schwarzwald nicht unbedingt ganz oben. Dabei gibt es so viel zu entdecken, wie ich auf meiner kleinen Reise, spendiert von Brune&Company, erfahren durfte. Vom Besuch in einem Kloster über Weinverkostungen bis hin zur besten Aussicht in der Umgebung – wir zeigen euch die schönsten Spots im Schwarzwald.

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© Annik Walter Die Stadt Staufen erkunden

Ich habe schon oft gesehen, dass besonders in kleinen Orten die Innenstädte wie leergefegt sind. Die jungen Leute ziehen weg, und zurück bleibt eine ausgestorbene Fußgängerzone. Doch Staufen ist eine Stadt voll blühenden Lebens. Es gibt viele Boutiquen, Restaurants und die Straßen sind voller Menschen. Die historische Innenstadt ist ein absoluter Hingucker und man genießt die positive Energie, die die farblich abgestimmten Häuser versprühen.

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© Annik Walter Schlemmen im Café Decker

Wir haben ja alle diesen guten Bäcker im Kiez, für den wir am Wochenende auch mal früher aufstehen, um noch besonders gute Brötchen zu ergattern. Doch Café Deckers übertrifft alles, was ihr zu kennen glaubt. Die Törtchen sind mit Liebe gestaltet, die Kuchen mit Hingabe angerichtet und das ganze Café riecht nach den kleinen Sünden in den Vitrinen. Ein absolutes Muss, wenn man in Staufen ist.

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© Annik Walter Traditionell im Hotel Landgasthaus zur Linde übernachten

Das urige und traditionelle Hotel "Landgasthaus zur Linde" liegt inmitten des Münstertals. Links und rechts erstrecken sich die Berge und direkt neben dem Haus fließt ein Bach. Eine Idylle, wie man sie sich sonst nur erträumt. Wer hier nicht entspannen kann, ist selbst Schuld. Die Geschichte des Hauses begann vor langer Zeit, jedoch ist das Team des Hotels und auch die Inneneinrichtung keineswegs gealtert und wenn, dann an den richtigen Stellen. Die Dielen knarren, an den Gardinen finden sich Blümchenverzierungen und die Bar besteht noch aus originalem Holz des 20. Jahrhunderts. W-Lan, veganes Essen und Sauna sind aber auch schon eingezogen.

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Mit der gelben Seilbahn auf den Belchen fahren

Der Belchen ist 1400 Meter hoch und damit die vierthöchste Erhebung des Schwarzwaldes. Deshalb gibt es auch die Seilbahn, mit der man bequem einen weiten Teil des Berges erklimmen kann. Wer sich das Wandern nicht nehmen lassen will, sollte gute vier Stunden bis zum Gipfel einplanen. Für die Sicht und das Restaurant am Berghang lohnt es sich. Je nachdem in welche Richtung man blickt und wie das Wetter mitspielt, kann man bis nach Frankreich und auf der anderen Seite bis zu den Alpen schauen. Einer der besten Nebeneffekte: die klare Luft.

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© Annik Walter Käse probieren in der Käserei Glocknerhof

Die Käserei Glocknerhof wird seit 300 Jahren familiär bewirtschaftet und diese Tradition schmeckt man. Sowohl Kuh- und Ziegenmilch werden hier zu herzhaft-würzigen Laibern verarbeitet. Die Qualität des Käses entstammt der reinen Heufütterung, Weidenhaltung und dem Verzicht auf Gentechnik.

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© Annik Walter Weinprobe im Weingut Heinemann

Neben den monokulturellen Weingütern der Pfalz oder der Toskana hat sich das Weingut Heinemann mit verschiedenen Rebsorten einen Namen gemacht. Das Weingut liegt in Familienhand seit vielen Jahren und die Erfahrung aus Generationen fließt in den veganen und ökologischen Wein mit ein. Der Wein schmeckt so gut, dass man bei einer Weinverkostung schnell versucht ist, alle Gläser in einem Zug auszutrinken.

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© Besucherbergwerk Teufelsgrund In die Tiefen des Besucherbergwerks Teufelsgrund abtauchen

Wer denkt, dass es nur im Ruhrgebiet den Bergbau gab, der irrt sich. Das Münstertal hat viele Löcher durch den Bergbau im 20. Jahrhundert. Die Touren durch das Bergwerk zeigen das Innere des Stollens und sollen die tägliche Arbeit eines Bergarbeiters näher bringen. Für Kinder und spezielle Anlässe bietet die Crew auch gesonderte Führungen an.

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© Annik Walter Frischen Kaffee genießen im Coffee and More

Das Coffee and More ist eine der kleinsten Kaffeeröstereien im Süden Deutschlands. Mit einem Café direkt nebenan versprüht das Café seinen Charme und den Duft nach frisch gemahlenen Bohnen in Staufen. Für ein Stück Kuchen und selbstverständlich einen frischen Kaffee kann man sich in die Stube nebenan setzen und dabei dem Kundenbetrieb der Rösterei lauschen.

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© Annik Walter Die heiligen Hallen des St. Trudpert bestaunen

Das Kloster St. Trudpert ist mehr als eine Kapelle auf einem Hügel. Eine wunderschöne Kirche, aufwändig restauriert und gepflegt, schließt sich an. Die Schwestern der Gemeinde führen einen eigenen Garten, aus dessen Ernte sie zu großen Teilen leben können. Wenn man Zeit, Raum und Geschwindigkeit entkommen möchte, kann man hier auch in Gasthäusern unterkommen und die Ruhe mit einem Blick aufs Münstertal genießen.

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© Annik Walter Regionales und Saisonales im Landgasthaus zur Linde essen

Das Landgasthaus zur Linde ist nicht nur ein Hotel, sondern besitzt auch ein separates Restaurant. Hier wird der Fokus auf regionale und saisonale Zutaten gelegt. Fleisch und Fisch kommen aus der Region und der Käse vom Hof im Ort. Das Restaurant legt Wert auf Geschmack und Ästhetik. Veganer kommen hier genauso wie Fleischliebhaber auf ihre Kosten.

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© Annik Walter Den neuen Eames Chair aussuchen im Vitra Design Museum

Das Vitra Design Museum steht für weit mehr als nur den Eames Chair. Viele Architekten haben sich auf diesem Gelände verewigt und Möbeldesigner präsentieren ihre Werke. Selbst eine Bushaltestelle und ein alter Caravan sind hier ein Erlebnis. Die Eames Chair stechen dennoch hervor und jeder möchte die außergewöhnliche Sammlung der vielen Werke im Schaudepot begutachten.

Vielen Dank für die Einladung an Brune & Company und den Landgasthaus zur Linde.

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