11 tolle Bars im Wedding, die ihr kennen solltet

Der Wedding hat es uns angetan und wir kommen gerne zum ausgiebigen Sonntagsbrunch, Mittagessen und Kiez erkunden hier her. Auch abends lockt uns der Bezirk mit seinen Bars, Kultkneipen und Restaurants, in denen wir gerne mal ein Glas Wein oder Ouzo zu viel trinken. Von der Dschungeltapete über die Eckkneipe bis zum Gay-Pride-Rollladen – im Wedding ist wirklich für jeden etwas dabei. Hier sind 11 Bars, die ihr kennen und am Wochenende direkt mal besuchen solltet.

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© Mastul Kunst, Kultur und Gin im Mastul

Das Mastul treibt jedem Studenten, der sich kein eigenes Wohnzimmer leisten kann, Pipi in die Augen, denn hier könnt ihr gemütlichen Sesseln wie zu Hause mit euren Freunden zu ehrlichen Preisen trinken und über Gott und die Welt philosophieren. Unser Lieblingsplatz ist aber direkt an der Bar, denn da könnt ihr nicht nur miteinander, sondern auch mit den wirklich sympathischen Barkeepern quatschen. Ursprünglich war der kleine Laden eine Fleischerei, bis sich der Kunst- und Kulturverein Mastul seiner angenommen und diese zauberhafte kleine Bar eröffnet hat. Regelmäßig finden hier Kleinkünstler die Möglichkeit ihr Können zu zeigen. Das heimliche Highlight des Ladens sind aber die unfassbar hübschen Fließen, die die Wände zieren. Ob die vielleicht doch noch aus Fleischerei-Zeiten sind?

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© Pixabay Mit Freunden Bier schlürfen in der Kneipe Gedeih & Verderb

In den Räumen des ehemaligen Prinzinger hat Natalie von der ebenfalls im Wedding beheimateten Oh! Calcutta-Bar in zwei Monaten Arbeit eine neue Kneipe aufgezogen. Das Gedeih & Verderb soll beides sein: Stammkneipe und Cockatil-Bar, die vor allem die Herzen von Gin-Liebhabern höher schlagen lässt. Das minimalistische Interieur besticht mit einfachen Holzmöbeln und einigen wenigen Dekorationselementen, die Wände sind unverputzt. Leben hauchen der neuen Adresse an der Prinzenstraße vor allem die Besucher ein, die bis tief in die Nacht am Tresen versacken dürfen.

3

© Sarah Liewehr Wenig Chi-Chi und allerhand Cocktail-Variationen bei Freya Fuchs

Nicht gerade bekannt für die freundlichsten Bedienungen der Wedding-Welt, gibt es hier immerhin allerhand an Cocktail-Variationen und ein erstaunlich dunkles Raucherzimmer. Vor allem dieses Zimmer sowie auch der viele Beton und wenig überflüssiges Chi-Chi entschädigen auch, dass an dem eigentlich perfekten Ort für eine Eck-Kascheme tatsächlich früher der "Bierbrunnen" hauste. Bis der Freya Fuchs kam und sich die Urigkeit der Tegelerstraße stahl. Nun ja, das Herrengedeck findet man im Wedding glücklicherweise noch an einigen anderen Tresen, und so ist das Freya Fuchs doch deutlich mehr Gewinn als Verlust.

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© Quentin Dr | Unsplash Im Biergarten der Hausbrauerei Eschenbräu verweilen

Im Wedding braut Martin Eschenbrenner sein eigenes Bier. Die Braustube befindet sich gleich neben dem schönen, rustikalen Bierkeller. Besucher können sich jederzeit über das Verfahren und die Zutaten informieren. Es gibt die Standartsorten wie Pils, Dunkel- und Weizenbier, aber auch ausgefallenere Biere wie der Dunkle Bock oder der Weddinator. Auch eigene Obst- und Edelbrände und Apfelsaft stehen auf der Getränkekarte und im Sommer lädt ein großer Biergarten zum längeren Verweilen ein. Obendrein wird hier auch Whisky produziert, somit ist das Eschenbräu der perfekte Ort für eines der frischesten Herrengedecke überhaupt. Und der Flammkuchen ist wirklich lecker.

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© Lena Meyer Weißwein trinken und die Natur genießen im Himmelbeet

Das Himmelbeet ist ein Gartenkollektiv, das war keine ausgewiesene Bar ist, dennoch genügend Weißwein und Lammsbräu stellt, dass ein hinreichend schöner Sonntagnachmittag kaum schöner zu verbringen ist als hier. Zu empfehlen ist auch der „Gartenteller“ für knappe 6€, der mit eingelegtem Kürbis, überhaupt ganz viel eingelegtem Gemüsen, Blattsalaten und Gartenkräutern dafür sorgt, dass man ein klein wenig seltener versucht ist, bunte Beeren zu stibitzen und sich der Illusion hinzugeben, dass alles eigentlich irgendwie möglich ist.

6

© Café Dujardin | Facebook Jazzkonzerten lauschen im Café Dujardin

Das Café Dujardin im Wedding sieht aus wie ein neuaufgelegtes Tanzcafé der 50er-Jahre. Und genau das ist es auch, zumindest ab und zu, wenn hier Tanzabende mit Balboa und Swing stattfinden. Da passt es gut, dass die Uferstudio Tanzfabrik Wedding nur wenige Gehminuten entfernt ist. Regelmäßig kann man hier auch Jazzkonzerten lauschen, ohne zu tanzen oder einfach ein leckeres Stück Kuchen essen. Das Personal ist übrigens ausgesprochen freundlich, auch mal erfrischend. In der wärmeren Jahreszeit kann man draußen genauso schön sitzen wie drin.

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© Nora Tabel Wohnzimmerfeeling in der Oh! Calcutta Bar

Innen erinnert die Oh! Calcutta Bar an ein modernes Berliner Wohnzimmer mit schummrigen Kerzenlicht, alten Möbeln und einer schicken Tapete. Die große Auswahl an edlen Tröpfchen kann sich sehen lassen. Feinster Berliner Gin, mexikanischer Mezcal oder Bulleit Bourbon zieren die eingebauten Wandregale, die selbstgestaltet und zusammengezimmert sind. Unbedingt probieren: Jeudi After Fuck – von Freunden der Bar kreiert!

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© Nadir Keklik | Shutterstock Griechisch essen und Ouzo bis zum Umfallen im Aman!

Streng genommen, ist das Amani gar keine Bar, sondern ein Restaurant. Aber nicht irgendein Restaurant, sondern ein griechisches. Es gehört nun aber auch nicht irgendeinem Griechen, sondern einer ganz bestimmten Griechin. Sie ist nicht besonders groß, dafür ausgesprochen garstig. Sie mag keine Fragen und korrigiert zur Not auch Eure Gespräche, sollten sie das Gesagte für besonders Bescheuert befinden. Das Gyros ist lecker, der Wein gut und die garstige Griechin eine Bekanntschaft, die man unbedingt machen sollte. Geht hin, wenn ihr euch traut, vielleicht gibt es ja ein Geheimrezept. Und vielleicht ist das durchsichtig, hochprozentig und schmeckt nach Anis.

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© Tabea Mathern Gepflegte Trinkkultur im Basalt

Grün befliest, mutet das Basalt beinah an wie ein botanischer Garten, ein kleines ästhetisches Flecken guter Trinkkultur. Es gibt keinen Drink, der hier nicht kredenzt werden kann und auch für die Raucher gibt es ein schick schwarzes Aquarium, in dem einfach alles besprochen werden kann, was für den Cafétisch zu düster ist. An vollendeter Trinkkultur interessierte Weddinger hatten es die längste Zeit schwer.

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© Thrillist.com Kleine aber fein: Die Wilma Bar

Die Wilma ist eine winzig kleine Bar, in die sich sofort verliebt, wer mit Backstein-Holz-Kombinationen zu begeistern ist. Wir, zum Beispiel. Auf dem Hof finden zauberhafte Veranstaltungen statt, man sitzt um das Lagerfeuer oder lässt sich besingen, und plötzlich ist die Studienzeit und den Feiern auf besetzten Hausdächern dann doch nicht mehr so ewig lange her.

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© Moritz Bar Gin Tonic Happy Hour und Gay-Pride in der Moritz Bar

In der Moritz Bar findet die einzige schwule Party an einem Weddinger Wochenende statt, dazu gibt's eine Gin Tonic Happy Hour und dann soll nochmal einer sagen, der Wedding gehöre nicht zu Berlin. Wenn man einen Ort mit den Attributen „unprätentiös“ und „heimelig“ beschreiben nennen sollte, es wäre diese Bar. Außerdem hat die Moritz Bar ihr eigenes Bier – das Moritz Bier. Man muss das trinken, wirklich. Eine Bar zum Liebhaben.

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