Mit Quartiermeister könnt ihr Bier trinken und Berliner Projekte unterstützen

© Quartiermeister/Instagram

Bier kaufen und Gutes tun klingt immer ein bisschen nach Regenwald und Orang Utans retten, irgendwo am anderen Ende der Welt, wo man sich eh nie so sicher sein kann, wie viel Geld vom Bierverkauf tatsächlich bei den Menschen und Affen vor Ort ankommt. Warum sollten wir auch immer den Regenwald retten, wenn es vor unserer eigenen Haustür genügend Dinge gibt, die Hilfe und Förderung bedürfen? Das haben sich auch die Bierbrauer von Quartiermeister gedacht.

2010 von Sebastian Jacob als Verein gegründet, produziert Quartiermeister sein Bier nachhaltig und regional in Wittichenau/Lausitz aus lokalen Zutaten. Dazu nutzt das Unternehmen die deutsche Gemeinschaftlichkeit beim Biertrinken, um sich sozial zu engagieren. Teile der Einnahmen gehen an soziale und kulturelle Projekte in der Nachbarschaft und werden direkt aus dem Bierverkauf finanziert.

Quartiermeister fördert regelmäßig soziale Projekte

Alle sechs Wochen werden zwei Projekte mit jeweils 1000 Euro unterstützt (ein Kasten kostet 10 Euro, 3 Euro werden gespendet). Nach eigenen Angaben kamen so bereits 50.000 Euro für Initiativen und Projekte zusammen. Und die nächsten Runde läuft gerade. Bis zum 15. August könnt ihr wieder für zwei aus vier Projekten abstimmen. Dabei sind diesmal: die Berliner Büchertaube, die ein Jahr lang jeden Monat ein Buch an benachteiligte Kinder schickt, das Theaterprojekt Theater am Tisch, das Filmprojekt Fenstergeschichten und das Cateringunternehmen für Geflüchtete Bantabaa e.V.

Helfen war tatsächlich noch nie so einfach, denn alles, was ihr tun müsst, ist einfach für euer Lieblingsprojekt abzustimmen (hier lang) und – falls ihr Bierliebhaber seid – hin und wieder zum Quartiermeister-Bier und nicht zum ollen Becks zu greifen. Wer jetzt etwas empört fragt, ob Quartiermeister Alkoholkonsum fördert, dem entgegen die Macher auf ihrer Homepage:

Wir erkennen , dass diese Verbindung nicht ganz widerspruchsfrei ist. Es ist nicht unser Anliegen, dass Menschen durch uns mehr Alkohol konsumieren. Unser Ziel ist vielmehr, eine gute Alternative zu bestehenden Bieren zu bieten. Unser Marketing zielt nicht darauf ab, Menschen zum Biertrinken zu animieren, sondern ihren bisherigen Konsum mit einem sozialen Mehrwert zu verknüpfen.

Na dann: Prost!

Quartiermeister findet ihr übrigens in jedem gut sortierten Späti und in allen Berliner BioCompany-Filialen. Mittlerweile gibt es das Bier auch in Leipzig, Dresden und München.

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