11 Restaurants und Bars auf der Friedrichstraße, die ihr ausprobieren solltet

Die Friedrichstraße ist übersät mit hetzenden Büroangestellten, flanierenden Neureichen und vor sich her trottenden Touristen. Wer hier Hunger hat, ist zwischen Luxus-Quartieren und Starbucks-Filialen schnell aufgeschmissen. Döner-Buden und Fast Food-Imbisse sammeln sich im Bahnhofsgebäude, ansonsten sind meilenweit nur Klamotten und Kaffeekapseln zu finden. Wir sind für euch auf kulinarische Entdeckungstour gegangen und haben festgestellt: Hier gibt's ja doch leckeres Essen!

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House of Small Wonder, 40 Days of Eating

© Nora Tabel Japanisch-europäische Fusionküche im House of Small Wonder

Das House of Small Wonder ist, wie der Name schon erahnen lässt, eine kleine Wunderwelt direkt an der trubeligen Friedrichstraße. Hier begeistert einfach alles: die japanisch-europäische Fusion-Küche, die grünen Kaffees, die Gestaltung, das Personal. Bestellt einfach alles von der Frühstückskarte und kommt abends wieder, um japanisches Comfort Food zu essen.

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© Princess Cheesecake Couscous auf Türkisch im Café CousCous

Couscous ist eigentlich ein traditionell nordafrikanisches Gericht, wird hier im Café aber auf türkische Art mit Bulgur zubereitet. Vegan, vegetarisch oder mit Hühnchen, als Teller oder in einen Burrito gefüllt, die Auswahl ist groß. Und wer kein Couscous mag, der kann zu hausgemachten Ciabatta-Sandwiches greifen.

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© Paula Birnbaum Frischer Fisch im Seaside

Frisch gegrillter Fisch, ein Pfund Riesengarnelen, Pulpo-Salat, Moules & Frites: Das Seaside ist eine fiktive Hafenstadt mitten in Berlin. Hier gibt es Urlaub als Vorspeise und frisch von der Theke. Das Restaurant ist zum Teil kalifornisch, teils skandinavisch eingerichtet und versprüht Sommerfrische, wenn auch ohne salzige Meeresluft.

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© Tran Mau Tri Tam/Unsplash Kulinarisches Yin & Yang bei Gayaya

Essen für die Seele: Im Gayaya wird nach der 5-Elemente-Küche gekocht, ein spirituell-kulinarischer Zufluchtsort an einem stressigen Bürotag. Hier kommen weder Fleisch noch künstliche Geschmacksverstärker in die Pfanne. Klassische asiatische Gerichte nach Ying und Yang.

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© Wiebke Jann Schokoschock im Café von Rausch

Eine der besten Trinkschokoladen kann man im Café vom Rausch Schokoladenhaus am Gendarmenmarkt. Der Edelkakao wird aus weißer, Vollmilch oder Zartbitterschokolade angerührt und kann mit Geschmacksrichtungen wie Chili oder Minze abgerundet werden. Und um auf den Schoko-Schock noch einen draufzusetzen, gönnt man sich dazu ein Törtchen mit mindestens genauso viel Schokolade.

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© Galeries Lafayette Feinkost in der Galerie Lafayette

Genuss à la française gibt‘s im Untergeschoss des französischen Luxuskaufhauses Galeries Lafayette. Hier schlägt das Gourmet-Herz schneller und hat die Qual der Wahl zwischen Käseabteilung, Fischtheke und edelster Patisserie. Wie wäre es mit Champagner zu Austern? Oder doch lieber bretonische Crêpes mit Beaujolais Nouveau? Egal, Hauptsache la belle France in Berlin.

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© Hackendahl | Facebook Im Hackendahl trinken wie in den 20er Jahren

Direkt gegenüber der G & T Bar liegt das Hackendahl, das unterschiedlicher nicht sein könnte. In dem gemütlich-rustikalen Laden im Stile der 20er Jahre, das von Steve Zahnow eröffnet wurde, stehen über 300 Destillate auf der Karte. Passenderweise findet hier auch regelmäßig die 20er-Jahre-Partyreihe Bohemé Sauvage statt, bei der gut gekleidete Menschen zu Swing und Charleston tanzen.

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© Unsplash Brotzeit bei BROTZEIT im Volkswagen-Forum

Der Glaskasten an der Kreuzung Friedrichstraße/Unter den Linden kann nicht nur schnieke Autos, sondern auch hervorragende Stullen. Geklappt, gegrillt, aus Lauge oder Sauerteig, mit Pastrami oder Grillgemüse und dazu ein frischer Saft, fertig ist die Brotzeit. Und wer auf ein gehobenes Ambiente steht, der kann nebenan im ZEITGEIST-Restaurant dinieren.

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Flamingo | Facebook Gesunde Snacks bei Flamingo

Das Flamingo ist eine stylishe Foodbar und versteckt sich hinter dem Bahnhof der Friedrichstraße. Neben gesunden Snacks to go, bietet der Laden eine wechselnde Lunch-Karte mit mindestens ebenso stylishem Essen an.

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© Larry 90er-Cocktails bei Larry

„I don‘t give a fuck!“ leuchtet in Neonröhren im Schaufenster. Kein Mitte-Chic, sondern eine authentische Bar, irgendwas zwischen Vintage und abgenutzt, als Hommage an die vergangenen Jahrzehnte. Im Larry stehen Spielautomaten, die Cocktails wurden schon in den 90ern getrunken und aus den Lautsprechern tönt ein Mix aus Synth-Pop, Neue Deutsche Welle und Techno.

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© Marko Seifert Sterneküche im Nobelhart & Schmutzig

Ein tolles Sternerestaurant in Berlin? Das Nobelhart und Schmutzig! Der Laden von Billy Wagner und Micha Schäfer ist zur Zeit in aller Munde und wirklich mal was Neues. Für Feinschmecker und Anhänger lokaler und saisonaler Küche definitiv ein Muss. Mit der ausgezeichneten Weinbegleitung und Beratung durch Billy persönlich steht einem feuchtfröhlichen Abend nichts mehr im Wege.

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