11 Serien, die ihr unbedingt schauen solltet

Jetzt mal ganz im Ernst: Das war die schwierigste Liste, die wir je erstellt haben. Es gibt mittlerweile so unfassbar viele gute Serien, die wir toll finden und wöchentlich gucken, dass wir eigentlich gar nicht wissen, wo wir anfangen sollen. Derzeit starten viele Serien wieder mit neuen Staffeln, weshalb wir euch heute 11 unserer Lieblingsserien der letzten Monate vorstellen möchten – von brandaktuell bis etwas älter, national und international, lustig, spannend, gruselig und historisch. Los geht's:

1. Die Brücke 

empfohlen von Milena

Worum geht's: Hui, diese Skandinavier und ihre Krimiserien: Auf der Brücke zwischen Schweden und Dänemark, genau auf der Grenze, wird eine Leiche gefunden. Ein dänischer Kommisar und eine schwedische Kommissarin bearbeiten den Fall zusammen. Interessante Charaktere, nicht sofort durchschaubare Handlungsstränge, spannend!

Bester Moment: Die ganze erste Folge und jeder Moment des Soundtracks.

Wer schaut diese Serie: Tatort-Fans, denen beim deutschen Krimi manchmal der Biss fehlt und bei amerikanischen Serien die erzählerische Präzision.

So ähnlich wie: "Nordlicht – Mörder ohne Reue"

2. Game of Thrones

empfohlen von Marie

Worum geht's: Die Serie spielt im Mittelalter, ganz grob gesagt, geht es um die Herrschaft über die sieben Königreiche von Westeros. Zahlreiche Familien und Völker wollen gerne die Herrschaft und ziehen dafür gegeneinander in den Krieg. Ummantelt wird das Ganze von Intrigen, Verrat, Liebe und Lügen. Wenn man es ganz simpel machen will, ist das wie Herr der Ringe nur mit mehr Charakteren, mehr Tiefgang und mehr Handlungssträngen.

Bester Moment: Als endlich dieser dumme König Joffrey Lennister stirbt (oh ja, so weit bringt einen die Serie) und bestschlimmster Überraschungsmoment: "The Red Wedding".

Wer schaut diese Serie: Jeder, der auf Drachen und Überraschungen steht und ein gutes Namensgedächtnis besitzt.

So ähnlich wie: "Wikings", "The Tudors"

3. Hannibal

empfohlen von Charlott

Worum geht's: Will Graham (Hugh Dancy) ist ein FBI-Agent und Profiler mit hyperempathischen Fähigkeiten: Er kann Morde rekonstruieren, indem er sich in die Rolle des Mörders versetzt. Er wird bei der Aufklärung der Fälle von dem Psychiater Dr. Hannibal Lecter (Mads Mikkelsen) unterstützt, der ein Doppelleben als Serienmörder und Arzt führt. Bei seinen Ermittlungen kommt Graham Hannibal auf die Spur, doch der weiß seine Spuren gut zu verwischen und sie gegen Graham zu verwenden. Die Serie erzählt so die Vorgeschichte zu Thomas Harris' Roman "Roter Drache"

Bester Moment: Wohl die Szenen, in denen Dr. Lecter und Will Graham psychologische Spielchen miteinander spielen. Aber definitiv nicht die Aufnahmen der brutalen (wenn auch ideenreichen) Mordmethoden (#schwacheNerven).

Wer schaut diese Serie: Menschen, die die Hannibal-Filme mochten und keine schwachen Nerven haben, werden die Serie lieben.

So ähnlich wie: "Dexter"

4. House of Cards

empfohlen von Julia

Worum geht's: Politik, Macht, Intrigen: Im Weißen Haus spielt jeder mit gezinkten Karten, mittendrin Demokrat Frank Underwood, gespielt von Kevin Spacey, der Präsident anstelle des Präsidenten werden will. Doch nicht nur er, auch die anderen Charaktere bewegen sich alle auf einem schmalen Grat zwischen Legalität, strategischem Handeln und Loyalität. Und jede Sekunde wünscht man sich, dass Politik nicht wirklich so abläuft.

Bester Moment: Wann immer sich Frank Underwood zur Kamera dreht und genau das Gegenteil von dem sagt, was er tut.

Wer schaut diese Serie: Vermutlich Bill Clinton. Tatsächlich: Freunde starker, durchdachter Serienplots.

So ähnlich wie: "The Wire"

5. Orphan Black

empfohlen von Matze

Worum geht's: Sarah Manning (Tatiana Maslany) ist eine Kleinkriminelle und Waise, die in ihre Heimatstadt zurückkehrt, um ihre Tochter aus der Obhut ihrer eigenen Pflegemutter Mrs. S zu holen. Bei ihrer Ankunft am Bahnhof beobachtet sie den Suizid einer Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Hier beginnt Sarahs gefährliche Suche nach ihrer eigenen Identität, während derer sie auf weitere Frauen trifft, die ihre Klone zu sein scheinen.

Bester Moment: Tatiana Maslany beim Schauspielen zuzusehen, macht richtig Spaß. Sie nimmt bis zum Ende der 2. Staffel 12 verschiedene Rollen ein und schafft es, jedem Klon ein anderes Gesicht und einen anderen Charakter zu verleihen.

Wer schaut diese Serie: Habt ihr euch schon mal vorgestellt, ihr hättet einen Doppelgänger?

So ähnlich wie: "Misfits", "Eureka", "Supernatural"

6. Der Tatortreiniger

empfohlen von Milena

Worum geht's: Bjarne Mädel spielt Heiko „Schotty“ Schotte, einen bodenständigen Typen, der als Gebäudereiniger auf das Reinigen von Tatorten spezialisiert ist. Das betont er selbst auch ganz gern: Er ist keine Putzfrau! Er ist Tatortreiniger. Zum Blutwegwischen kommt er meist gar nicht wirklich, weil Hinterbliebene der Opfer hereinstürmen, er in Flirts oder tiefgründige Gespräche verwickelt wird. We like!

Bester Moment: Wann immer Schottys Handy klingelt und die "Tatort"-Titelmelodie losgeht. Düüdüüüdüüdadadadede.

Wer schaut diese Serie: Natürlich nur Menschen mit Humor.

So ähnlich wie: "Stromberg"

7. The Americans

empfohlen von Pierre

Worum geht's: Die Serie spielt während der Hochzeit des Kalten Krieges im Jahr 1980. Die KGB-Spione Elizabeth (Kerri Russel) und Philip Jennings (Matthew Rhys) führen seit mehr als zehn Jahren als Reisekaufleute ein Doppelleben in Washington D.C. Während sie Aufträge aus Moskau annehmen, haben sie aber auch mit ihrem eigenen Privatleben zu kämpfen. Ihre arrangierte Ehe droht vor ihren zwei Kindern zu zerbrechen und auch ihr neuer Nachbar, der FBI-Agent Stan Beeman, macht ihr Leben nicht einfacher.

Bester Moment: Die Gespräche zwischen Elizabeth und Philip über den Sinn und Zweck ihres "Jobs", denn "The Americans" erzählt unaufgeregt von dem Leben als Doppelagent. Das hat nichts mit wilden Schießereien und heroischen Taten zu tun, sondern mit innerer Zerrissenheit, Patriotismus und der Frage, ob man sein Leben lang eine Lüge leben möchte.

Wer schaut diese Serie: Menschen, die nicht nur schwarz und weiß sehen.

So ähnlich wie: "Alias – Die Agentin"

8. The Unbreakable Kimmy Schmidt

empfohlen von Julius

Worum geht's: Die Serie dreht sich um die 29-jährige Kimmy Schmidt, die als Teil einer Weltuntergangssekte ihre letzten 15 Lebensjahre in einem Bunker verbracht hat. Befreit startet Kimmy einen Neuanfang in New York City. Ohne eine Ahnung über das Leben in der Großstadt und die Geschehnisse der letzten Jahre, landet sie schließlich in einer Keller-WG mit dem urkomischen Drama-König Titus Andromedon und arbeitet als Mädchen für Alles für die überzogen reiche Familie Voorhes. Entwickelt von Tina Fey und Robert Carlock (30 Rock) ist "The Unbreakable Kimmy Schmidt" nicht nur verdammt lustig, sondern vor allem scharf, kritisch und aufbauend.

Bester Moment: Während eines verzweifelten Versuches Berühmtheit zu erlangen, dreht Titus ein Musikvideo namens „Peeno Noir“. Sein Weg dorthin sowie das Endprodukt sind ein Traum!

Wer schaut diese Serie: Liebhaber von Tina Feys schlauer Schreibe und alle, die es gerne bunt und etwas „over the top“ mögen.

So ähnlich wie: "30 Rock", "Parks and Recreation", "Arrested Development"

9. The Mindy Project

empfohlen von Julius

Worum geht's: Mindy Lahiri, gespielt von der wunderbaren Mindy Kaling, arbeitet als Gynäkologin und Geburtshelferin in einer chaotischen New Yorker Praxis und versucht ihr Leben als Erwachsene auf die Reihe zu bekommen. Dabei stolpert sie von sturen Kollegen über schlechte erste Dates zum Kampf gegen Stereotypen. Die Serie bewegt sich währenddessen gekonnt zwischen leichtem, popkulturellem Witz und ehrlichen, herzbewegenden Momenten.

Bester Moment: Mindy wartet auf dem Empire State Building auf ihren Herzensmann und beweist, dass manche Klischees sehr wohl eine Daseinsberechtigung haben.

Wer schaut diese Serie: Fans von romantischen Komödien, die genug von Katherine Heigl und langweiligen "Kommen sie jetzt zusammen oder nicht?"-Storylines haben.

So ähnlich wie: "New Girl", "Happy Endings", "Cougar Town"

10. True Detective

empfohlen von Charlott

Worum geht's: Es gibt viele Serien, die das Medium Serie in den letzten Jahre revolutioniert haben. Aber keine entzieht sich den Genregrenzen so wie "True Detective". Erfinder Nic Pizzolatto erzählt die Geschichte der zwei Detectives Rustin Cohle (Matthew McConaughey) und Marty Hart (Woody Harrelson), die einen rituellen Mord an einer ehemaligen Prostituierten aufklären, auf drei Zeitebenen und derart spannend und temporeduziert, dass man hypnotisiert vor dem Fernseher sind. (Die neue Staffel mit Colin Farrell, Rachel McAdams und Vince Vaughn in den Hauptrollen ist gerade in den USA gestartet.)

Bester Moment: Matthew McConaughey und sein nihilistischer Seriencharakter sind der eigentliche Star der Serie. Aber der Vorspann allein ist schon ein kleines Meisterwerk für sich und so hypnotisierend wie die Serie selbst.

Wer schaut diese Serie: Geduldige Menschen mit nihilistischen Tendenzen und Fans von vertrackten Geschichten.

So ähnlich wie: "Life", "Fargo"

11. Twin Peaks

empfohlen von Linda

Worum geht's: Surrealität, Kitsch, Befremdlichkeit – das ist Twin Peaks. In zwei Staffeln klärt FBI-Agent Dale Cooper den mysteriösen Mord an Laura Palmer auf und stößt dabei auf mysteriöse sowohl menschliche als auch übermenschliche Abgründe der Kleinstadt.

Bester Moment:

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Wer schaut diese Serie: All diejenigen, die einen Faible für verstörende Ästhetik haben. Und all diejenigen, die sich zukünftig in sämtlichen Wälder immer ein bisschen komisch fühlen möchten.

So ähnlich wie: "Akte X"

 

Wir könnten die Liste ewig weiterführen: Arrested Development, Boardwalk Empire, Buffy, Die Sopranos, Fargo, Girls, Mad Men, Misfits, Modern Family, Sherlock, Stromberg, The Wire, United States of Tara…

Aber was sind eure Lieblingsserien?


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Grafik: © Charlott Tornow

Dieser Artikel ist gesponsert von Teufel.

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