11 schöne Seen in und um Berlin

See(hnsucht)? Wir lassen das jetzt mal mit den schlechten Wortspielen und stürzen uns in die Fluten. Natürlich nur, wenn es nicht zu kalt ist. Also, packt vorausschauend mal die Badehose, eure Mitbewohner*innen und das Seepferdchen ein. Wir haben für euch die schönsten Seen in und um Berlin ausfindig gemacht, denn was ist besser als bei gutem Wetter am Wasser zu chillen? Richtig: nichts!

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Liepnitzsee Berlin

© Insa Grüning Entspannen am Liepnitzsee

Der Liepnitzsee liegt nordöstlich von Berlin, in der Nähe von Wandlitz und bietet Naturliebhaber*innen alles, was man im Sommer braucht. Sandstrände, eine eigene Insel mit Fähre, viel Ruhe, aber auch Wassersportmöglichkeiten sowie ein Waldfreibad, in dem es salzige Pommes und ein kühles Radler gibt. Die Wasserqualität ist spitze und familienfreundlich ist der See obendrein. Von Berlin aus seid ihr mit dem Auto in rund 45 Minuten da, mit dem Bus oder der Bahn dauert es ein wenig länger. Nach einem kleinen Spaziergang durch den dichten Mischwald, erreicht ihr auch schon das Paradies. Allerdings ist der Liepnitzsee an heißen Sommertagen auch längst kein Geheimtipp mehr. Macht aber nichts, denn wunderschön ist es hier trotzdem.

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© Marina Beuerle | © Marit Blossey Am Strand liegen, Boote mieten und baden am Plötzensee

Wer an die "Plötze" denkt, hat entweder den Knast oder den See vor Augen. Dass es rund um das kleine Gewässer ziemlich wuselig zugeht, liegt daran, dass sich Weddinger*innen und Prenzlberger*innen gleichsam nach Feierabend in dem klaren Wasser amüsieren. Mit dem Kurzzeitticket kostet das jetzt auch weniger: Ihr könnt zwei Stunden baden und zahlt dafür nur zwei Euro. Euch erwarten ein gepflegtes Strandbad, ein Bootsverleih und sogar ein FKK-Liegesteg. Der See ist übrigens auch bei Angler*innen beliebt, finden sich hier doch Hechte, Zander, Welse, Flussbarsche und Aale.

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© Marina Beuerle An der Krummen Lanke entlang spazieren und anschließend baden gehen

Schnell nach der Arbeit noch an den See fahren und ins Wasser hüpfen, das ist an der Krummen Lanke sehr gut möglich. Es gibt jede Menge kleine, versteckte Badestellen, an denen man seine Ruhe hat. Und es gibt sogar ein Lied über den See von Fredy Sieg! "Und dann saß ich mit der Emma auf der Banke, unter uns die Krumme Lanke" – wenn das mal kein Hit ist. Wenn es euch zu kalt ist, lohnt sich auch "nur" der Spaziergang allemal, hier gibt es viel Natur und Ruhe zur Entspannung.

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© Marina Beuerle Im Strandbad Müggelsee nackig baden und sonnen

Ein Ausflug zum Müggelsee lohnt sich eigentlich immer – egal, ob mit dem Boot, der Tram von der Innenstadt aus oder als kleine Fahrradtour. Das hübsche Strandbad Müggelsee gibt es schon seit den 1920er Jahren, jetzt werden die Gebäude bei laufendem Betrieb saniert. Das Beste: Der Eintritt ist kostenlos. Am westlichen Ende befindet sich hier übrigens ein ausgedehnter FKK-Bereich. Für die Aktiven gibt es jede Menge Volleyballplätze, für Hungrige natürlich auch knusprige Freibadpommes.

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© Carsten Kretzschmar Am Sandstrand liegen und Pommes futtern am Orankesee

Ein Schwimmbad mit Sandstrand inmitten Hohenschönhausens? Ja genau: Das kleine Strandbad Orankesee mag ein wenig versteckt sein, ist aber ein richtiges Juwel. Der Sand schimmert weiß, das Wasser ist einladend sauber und Strandkörbe, um es sich mit dem neuesten Schmöker bequem zu machen, gibt's schon zur schmalen Tagespauschale von sechs Euro. Das Wichtigste zum Schluss: Die Pommes sind hier genauso knusprig, wie wir es aus den Strandbädern unserer Kindheit kennen.

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© The Gentle Temper Vom Sandstrand des Werlsees los auf die Liebesinsel schwimmen

Von Wegen Lisbeth singen in ihrem Song "Meine Kneipe" "Zieh' doch nach Brooklyn oder Fürstenwalde-Spree". Da können wir den Jungs nur beipflichten, denn hier versteckt sich auch der zauberhafte Werlsee, der nicht nur einen wunderschönen Sandstrand hat, sondern in dessen Mitte sich außerdem die Liebesinsel befindet. Wer ein*e gute*r Schwimmer*in ist, sollte sich auf den Weg dorthin machen und den Tag genießen.

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© Marina Beuerle Eine Runde um den Sacrower See drehen

Das Schöne am Frühling und Frühsommer: Die Seen rund um die Stadt sind noch nicht so überfüllt wie im Hochsommer. Der perfekte Zeitpunkt also, um am Uferweg entlang zu spazieren. Rund um den Sacrower See führt beispielsweise ein Waldweg, immer mit Blick aufs Wasser. Kleine Badebuchten laden für ein Schläfchen in der Sonne ein und wenn euch am Ende die Füße weh tun, könnt ihr sie im kalten Wasser abkühlen.

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© Marina Beuerle Sonne und Bier tanken am Gorinsee

Der Gorinsee ist brandenburgtypisch umgeben von Wald. Das Beste an dieser Badestelle ist, dass einem dort nicht langweilig werden kann, gerade wichtig für die eher aktiven Badetypen unter uns. Haben wir nicht alle so eine Person im Freund*innenkreis? Wem Sonnenbaden und Chillen nicht genug ist, spaziert einfach mal eine Runde um den See, holt Nachschub im Biergarten oder planscht im Wasser. Und so sind die einen beschäftigt, während die anderen gemütlich in der Sonne liegen können. Außerdem ist der Gorinsee nicht weit weg von Berlin und gut mit dem ÖPNV zu erreichen.

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© Marit Blossey Am Motzener See die pure Sonne genießen

Was einem am Motzener See sofort auffällt, ist das kristallklare Wasser. Der See gilt als einer der saubersten Europas, Motorboote sind hier streng verboten. Was das Motzener Gewässer ebenfalls bekannt gemacht hat, ist seine Freikörperkultur: Vor über 100 Jahren wurde hier einer der ältesten noch bestehenden Vereine für Anhänger*innen des Nacktbadens gegründet.

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© Hella Wittenberg Boot ausleihen, Fisch essen und abkühlen im Seddiner See

Nehmt euer Fahrrad, steigt am Bahnhof Seddin aus und düst von da aus zum Großen Seddiner See. Badestellen gibt es jede Menge. Einige davon kosten 3,50 Euro Eintritt (für Erwachsense), aber wer sich beim Radeln ein bisschen umschaut, findet mit Sicherheit auch eine ruhiges, kostenloses Örtchen zum Schwimmen und in der Sonne braten. Es ist möglich den gesamten See zu umfahren, dabei legt ihr rund neun Kilometer zurück. Für die "Faulen" bietet sich der Bootsverleih an. Ein anliegender Fischerhof (in der Fischergasse 1) lässt einen nicht verhungern und dank der unzähligen Ferienwohnungen rundherum könnt ihr euch auch so richtig ausschlafen nach eurem Tag am See.

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Tegeler See, Strandbad Tegelsee, Freibad, schwimmen, Berlin, Sommer

© Insa Grüning Kunst gucken, Yoga machen und baden im Strandbad Tegelsee

Der Tegeler See ist, nach dem Müggelsee, der zweitgrößte See Berlins. Dort hat der Verein Nachbarschaft/Moabit das alte Strandbad gepachtet und als Zentrum für Kultur und Erholung wiedereröffnet. Neben Maßnahmen zur Erhaltung des Wasserschutzgebietes, gibt es Yoga-Kurse, Kunstausstellungen und ein breites Angebot für Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Zeigt sich auch im Eintritt, der ist mehr als fair.

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