11 Orte zum Vintage-Shopping in Berlin

Shopping in Berlin kann ziemlich viel Spaß machen. Abgesehen von den (fast schon übertrieben) vielen Einkaufsstraßen und Malls gibt es an vielen Ecken hübsch aufgemachte Boutiquen. Wer aber keine Lust mehr darauf hat, sein neues heiß geliebtes Kleid von H&M an mindestens zwei weiteren Menschen auf der Straße zu sehen, muss für ein individuelleres Teil meist tiefer in die Tasche greifen. Glücklicherweise gibt es mittlerweile allerhand Flohmärkte und Second-Hand-Läden, bei denen man für weniger Geld ganz persönliche Schätze finden kann. Wir haben für euch 11 Berliner Shops und Märkten, in denen ihr auf die Suche nach günstigen und besonderen Kleidungsstücken gehen könnt.

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Auf dem anZiehmarkt auf dem Breitenbachplatz feilschen

Jeder weiß, dass man an einem gemütlichen Sonntag bei seiner Schnäppchensuche im Mauerpark nur noch selten glücklich wird. Um Touristenmagneten zu umgehen, solltet ihr einen Abstecher nach Steglitz machen. Der anZiehmarkt auf dem Breitenbachplatz ist genau so, wie ein Flohmarkt sein sollte: günstig, nicht zu touristisch und die Verkäufer lassen mit sich verhandeln.

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© Cool Cities Kaffee und Second-Kleider im Sing Blackbird

Im Sing Blackbird kann man seinen Shoppingtrip ganz gemütlich mit Café und Kuchen beginnen. Die Speisen sind vegetarisch und vegan und wenn man sich satt gegessen hat, lädt der geschmackvoll eingerichtete Laden zum Stöbern ein. Jeden dritten Samstag im Monat wird im Sing Blackbird ein kleiner Flohmarkt inklusive Snacks, Drinks und Musik veranstaltet.

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© ++ lichtempfindlich | FlickrCC BY-NC-ND 2.0 Antik- und Trödelmarkt auf dem OBI-Parkplatz in Lichterfelde

Wer es mit der Schnäppchensuche ernst meint, sollte früh aufstehen und sich auf den Weg nach Lichterfelde machen. Abgesehen von ein paar Händlern, die für rostiges Werkzeug horrende Preise verlangen, stehen hier meist doch private Verkäufer hinter den Ständen, die ihre Sachen einfach nur loswerden wollen. Der Markt ist groß und wird von vielen Familien besucht. Hier fängt wirklich der frühe Vogel den Wurm, denn viele Verkäufer packen bereits zwei Stunden vor Ende wieder zusammen.

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© Paul’s Boutique Berlin Im Sneakerhimmel bei Paul’s Boutique auf Wolke 7 schweben

Ein Traumland für Sneakerliebhaber. In Paul’s Boutique stapeln sich Turnschuhe verschiedenster Marken. Wer hier nach einem passenden Paar sucht, sollte etwas Zeit und Geduld mitbringen. Der Laden besticht weniger durch seine Organisation, als durch seine große Auswahl auf kleinem Raum. Und wer genug Durchhaltevermögen hat, kann nebenan zu Goo gehen, denn der Inhaber hat anscheinend Geschmack am Verkauf von cooler Vintage-Mode gefunden und betreibt mittlerweile mehrere Stores (Paul’s Boutique, Goo, Torstrasse und Repeater), in denen es Marken von Cheap Monday über Fred Perry bis Dior gibt.

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© Pexels Eine modische Zeitreise machen bei Mankii Vintage

Der perfekte Ort, um Vintage-Unikate zu finden und ein Paradies für jeden, der auf Blumenstickereien, Spitze und Glitzersteine steht. In dem munkeligen Laden, der auch handgemachte Teile verkauft, findet ihr feine Teile von Chanel, Gucci oder Jil Sander, edle Schuhe und Klunkerschmuck, aber genauso lässige, schlichte Jeans und Mäntel.

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© Mit Vergnügen Kreuzberg Flowmarkt in den Prinzessinengärten

Sicher kein Geheimtipp mehr, aber kleiner und weniger überfüllt als das Pendant am Neuköllner Maybachufer ist der Kreuzboerg Flowmarkt in den Prinzessinnengärten. Direkt am Moritzplatz, aber schön im Grünen und irgendwie verträumt. Außerdem sind dort hauptsächlich private Verkäufer, die ihre Klamotten und oft auch Selbstgemachtes verkaufen.

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© Kerstin Musl Ausgewählte Designerkleider im Sommerladen

Wer keine Lust hat, sich durch große Klamottenberge zu wühlen und außerdem Wert auf gute Qualität und große Namen legt, sollte in Johanna Mattners Sommerladen vorbeischauen. Das kleine Geschäft bietet ausgewählte und teilweise sogar limitierte Designerkleidung in einwandfreiem Zustand. Ein Stück Luxus zu Bruchteilen des Originalpreises.

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© Kleidermarkt Vintage Im Garage Kleidermarkt zu Kilopreisen shoppen

In Schöneberg gibt es einen der seltenen Second-Hand-Kleidermärkte, bei denen man nach Gewicht zahlt. Im Garage kann man schon mal seine Zeit und Nerven verlieren, denn es ist groß! Außerdem sollte man sich eher auf die faireren Kilopreise, als auf die Festpreise konzentrieren. Mittwochs ist von 11–13 Uhr Happy Hour, das heißt es gibt 30% Rabatt auf euren Einkauf.

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© Blank Vintage Schöne Second-Hand-Sachen für kleines Geld bei Blank Vintage

In Friedrichshain darf ein Second-Hand-Laden natürlich nicht fehlen. Und in diesen gehören wiederum natürlich Jeansjacken, Wollpullis und Seidenblousons. Hier findet ihr Vintage-Teile, die in keinem Berliner Kleiderschrank fehlen sollten, zu verhältnismäßig guten Preisen.

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© Mühlenmarkt/Facebook Über den Mühlenmarkt in der Griessmühle schlendern

Das frühe Aufstehen für den Flohmarkt ist nicht Jedermanns Sache. Dafür gibt es in der Neuköllner Griessmühle den Mühlenmarkt, auf dem man gemütliches Einkaufen in seine Abendplanung aufnehmen kann. An kleinen Ständen verkaufen junge Leute ihre überschüssige Kleidung oder auch nette Leckereien (vegane Minicupcakes, hmm). Nach dem Shoppen kann man es sich mit einem Bierchen am Schifffahrtskanal bequem machen oder schon die Füße wund tanzen. Denn wer bis 22 Uhr dort ist, spart sich den Eintritt zur Party und darf trotzdem auf die Tanzfläche.

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Made in Berlin

Made in Berlin in der Neuen Schönhauser Straße wird zwar mittlerweile auch von Touristen gern besucht, die Auswahl ist aber beachtlich und gut sortiert. Dienstags könnt ihr zwischen 12:00 und 15:00 einen zusätzlichen Rabatt von 20% rausschlagen.

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