11 Cafés, Restaurants und Bars auf der Graefestraße, die ihr ausprobieren solltet

Wer glaubt, Kreuzberg sei nur Kotti, Görli und Hermi, der irrt und zwar gewaltig. Kreuzberg kann auch anders und zwar richtig lecker. Es gibt das Paul-Lincke-Ufer, die Oranienstraße und den Graefekiez. Mittendrin ist die Graefestraße mit ihren vielen Cafés, Restaurants, Bars und kleinen Geschäften. Besonders zwischen der Dieffenbachstraße und dem Planufer ist sie ein echter Leckerbissen. Egal ob portugiesischer Kaffee, italienisches Gelato, kalifornische Burger oder nachhaltig-leckeres Frühstück: Die Graefestraße hält für jeden etwas bereit, macht satt und glücklich. Hier sind unsere 11 leckeren Tipps. Auf nach Kreuzberg!

© Tinanya Mendy

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Bestes Bio-Essen von kleinen Bauernhöfen lunchen bei Solid

Farm to table made in Kreuzberg: Das Solid liegt passedenderweise im grünen, verkehrsberuhigten Greafekiez und serviert euch jede Woche einen anderen leckeren Lunch – regional, saisonal und zum Großteil von kleinen, unabhängigen Höfen in Brandenburg aus solidarischer Landwirtschaft. Je nachdem, was gerade wächst und sprießt bekommt ihr also zum Beispiel Rote-Beete-Salat mit Gerste, Rosmarin-Polenta mit Austernpilzen, Lauchkonfit mit geschmorten Kichererbsen oder Apfelkuchen mit Misokaramell. Superlecker und mit ganz viel Liebe gemacht! Das Solid ist aber nicht nur ein Restaurant, sondern versteht sich als multifunktionaler Eventspace im Kiez, wo abends auch Tanzkurse, Kochabende für die queere Community oder Workshops stattfinden – oder ihr ganz gemütlich im schummrigen Kerzenlicht ein Weilchen trinken könnt.

*barrierefrei

Brot mit Guacamole und pochiertem Ei im Kaffeebar
© Savannah van der Niet

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Avocadotoast und pochierte Eier in der Kaffeebar

In der Kaffeebar bekommt ihr nicht nur wahnsinnig guten Kaffee, sondern auch wirklich leckeres Frühstück. Neben verschiedenen Eiergerichten warten hier auch hausgemachte Kuchen und Zimtschnecken, sowie Avocadostullen und andere Sandwiches auf euch. An die Glutenfeinde unter euch ist aber auch gedacht worden, denn es gibt auch glutenfreies Brot! Außerdem scheint vormittags super schön die Sonne vor dem Laden, sodass man selbst im Winter ein paar der seltenen Sonnenstrahlen dort genießen kann.

© Elisabeth Rank

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Portugiesische Croissants und Natas im Melro

Das Melro ist ein gemütliches Café und genau der richtige Ort, um sein Portugal-Fernweh zu mindern. Zum Frühstück gibt es Galao und Gebäck, für zwischendurch Natas und wer doch mehr Hunger hat, der kann sich zwischen Salat, Auflauf, Sandwiches und Co. entscheiden. Uns gefallen die bunten Fliesen besonders gut, die erinnern uns an die Häuser in Portugal.

© Daliah Hoffmann

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Pub-Küche auf hohem Niveau im St. Bart

Das Essen im St. Bart ist unkompliziert, ehrlich und lebt von der hohen Qualität der einzelnen Produkte. Wer viel Chichi auf seinem Teller will, der ist hier falsch. Wer mal wieder richtig lecker essen gehen und einen entspannten Abend verbringen will, der ist in Lees Gastropub genau richtig. Auf dem kleinen Menü stehen Gerichte wie saftiges Brick Chicken, Scott Eggs, frittierter Rosenkohl, Pastete, Meeresfrüchte und mehr. Das Brot kommt von Albatross, die sind quasi Nachbarn und beim Wein liegt der Fokus auf Naturweinen. Unbedingt die Specials-Karte auschecken.

Cocolo Ramen, Kreuzberg, Graefekiez, Ramen, Suppe
© Marina Beuerle

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Ramen essen im Cocolo Ramen X-Berg

Natürlich ist das Kuchi-Imperium in Berlin kein Geheimtipp mehr. Das ändert aber nichts daran, dass die Ramen im Cocolo einfach wahnsinnig lecker sind. Im Sommer 2019 ist das Restaurant vom Paul-Lincke-Ufer in die Graefestraße gezogen. In der neuen Location ist mehr Platz, sonst ist eigentlich alles gleich geblieben. Serviert wird das Essen in schönen Tonschalen, das Auge isst ja bekanntlich mit. Wer sich lieber in Mitte aufhält, kann auch in der Gipsstraße 3 bei Cocolo Ramen schnabulieren.

© Latodolce

6
Italienisch-französische Pâtisserie im Latodolce

Wer auf Süßes verzichtet, sollte unbedingt einen großen Bogen um das Latodolce machen. Allein ein Blick in das Schaufenster des kleinen Ladens macht Lust auf Naschen und wenn man erst mal drin ist und den Duft von Schokolade, Teig und Vanillecreme in der Nase hat, ist alles zu spät. Zwischen Petit Fours, Cannoli und italienischem Gebäck steht dann Inhaberin Natalia Giordano in ihrer Backstube und bereitet schon die nächsten Kuchen und Kekse zu. Im Latodolce finden regelmäßig Koch- und Backkurse statt.

© Taqueria el Oso

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Die besten Tacos der Stadt essen bei Tacos El Rey in Kreuzberg

Foodies und Foodblogger*innen behaupten, bei Tacos el Rey gibt es die besten Tacos Berlins. Und was sollen wir sagen? Sie haben recht. Das Restaurant ist der kleine Bruder der Taqueria el Oso aus der Pfefferberg Markthalle (aktuell wegen eines Wasserschadens geschlossen) und serviert euch hier hausgemachte und handgepresste Tortilla Tacos. Obendrauf kommen unverschämt leckere Toppings – von grüner Chorizo mit Zwiebeln über saftiges Rib-Eye mit hauchdünnen und extra crunchy Fries bis hin zu einer veganen Variante mit Pilzen ist hier für jeden Geschmack etwas dabei. Dazu gibt es Cocktails, mexikanisches Bier, Horchata und Michelada, ein mexikanischer Biercocktail. Wenn ihr auf Tacos steht, solltet ihr unbedingt zu Tacos el Rey!

© Charlott Tornow

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Auf einen Absacker in die Minibar

An der Tür steht "Rakete". Für alle anderen bleibt sie die Minibar. Dort landet man, wenn alles andere bereits geschlossen hat oder das Gefühl aufkommt, dass man mittlerweile einen Pegel erreicht hat, mit dem man sich in seinen Stammlokalen nicht mehr blicken lassen sollte. Schließlich muss der nächste Abend ja wieder irgendwo starten. Und die Minibar betritt man nüchtern sicherlich nicht. Wer hier trinkt? Eine Mischung aus Hipstern und Alkoholikern. Und was sollte man trinken? Die neon-grüne Mischung ist legendär.

© Daliah Hoffmann

9
Süßes und salziges Lakritz naschen im Kadó

Wer Lakritz mag, wird diesen Laden lieben. Im Kadó, Deutschlands erstem Lakritzfachgeschäft, gibt es mehrere 100 Sorten Lakritz aus der ganzen Welt. Angefangen hat alles mit einem kleinen Stand auf dem Wochenmarkt am Winterfeldt Platz, Ende der Neunziger kam dann der richtige Shop in der Graefestraße. Von süß-mild über salzig, naturherb bis hin zu Specials wie Getränken, Mischungen und Rezepten – das Kadó von Isle Böge ist ein echtes Lakritzparadies. Hier wird die holländische Süßigkeit übrigens nicht nur verkauft, sondern auch selbst gemacht. Mittlerweile gibt es drei hauseigene Lakritz.

© Daliah Hoffmann

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Pub-Küche auf hohem Niveau im St. Bart

Das Essen im St. Bart ist unkompliziert, ehrlich und lebt von der hohen Qualität der einzelnen Produkte. Wer viel Chichi auf seinem Teller will, der ist hier falsch. Wer mal wieder richtig lecker essen gehen und einen entspannten Abend verbringen will, der ist in Lees Gastropub genau richtig. Auf dem kleinen Menü stehen Gerichte wie saftiges Brick Chicken, Scott Eggs, frittierter Rosenkohl, Pastete, Meeresfrüchte und mehr. Das Brot kommt von Albatross, die sind quasi Nachbarn und beim Wein liegt der Fokus auf Naturweinen. Unbedingt die Specials-Karte auschecken.

© Daliah Hoffmann-Konieczka

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Unwiderstehliches Gebäck bei Albatross

Wer des Öfteren ins Distrikt Coffee geht, schon mal im Annelies frühstücken war und die Brownies im Kaffee 9 liebt, der*die ist schon in den Geschmack des leckeren Albatross-Gebäcks gekommen. Wir lieben die Croissants, (Sauerteig-)Brote und die süßen Schweinereien der kleinen Bäckerei, die ihr Café in der Graefestraße hat. Beim Anblick der Auslage läuft uns regelmäßig das Wasser im Mund zusammen: Pistachio Ricotta Croissants, Zimtschnecken, Queen A, Mandelcroissants und und und. Wer auf süße Teilchen steht, ist hier genau richtig.

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