Was braucht ein Perfektionist, um zufrieden zu sein? – Tom Schilling im Podcast-Interview

© Matze Hielscher
Ich wollte schon immer anders sein als der große Rest.

Ich habe Tom Schilling das erste Mal im Film Crazy wahrgenommen. Das ist jetzt – oh, Hilfe – 17 Jahre her. Seitdem habe ich mir wahnsinnig gern Filme mit ihm angesehen, allen voran Oh Boy. Und ich habe mich gefragt – vermutlich wie ihr auch – warum werde ich älter, Tom Schilling aber nicht.

Wir sprechen dennoch über sein Erwachsenwerden und die Emanzipation von Vorbildern. Tom ist ein Perfektionist, der wahnsinnig viel Vorbereitung für seine Rollen braucht. Er erzählt, wie schwer es ihm manchmal fällt, die Ruhe und die Argumente dafür zu finden, damit seine Familie nicht denkt, dass er sich um die Arbeiten im Haushalt drücken will. Er bedauert ein wenig, dass er – in seinen Augen – ein ziemlich gewöhnlicher Mensch ist. Ein gewöhnlicher Mensch mit Film- und Fernsehpreisen.

Wir haben uns im Berliner Hotel de Rome getroffen. Kurz zuvor habe ich seinen neuen Film "Werk ohne Autor" gesehen. Darin spielt Tom einen Künstler, der in der Nachkriegszeit in der DDR aufwächst und über die Flucht in den Westen und die Aufnahme an der Düsseldorfer Kunstakademie zu seiner wahren künstlerischen Natur findet. Und das ist nur ein Teil der Geschichte.

Was braucht ein Perfektionist? Und was braucht er nicht? Ist Kunst mehr wert, wenn sie weh tut? Darüber sprechen wir im Podcast.

Den Podcast gibt es auch bei SpotifyDeezer und iTunes.

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