Warum möchtest du kein Millionär sein? – Christian Kroll von Ecosia im Hotel Matze

© Ecosia
Ich könnte mir nichts Schlimmeres vorstellen, als eine Yacht zu besitzen.

Christian Kroll ist Gründer und Geschäftsführer von der Suchmaschine Ecosia. Ecosia ist die nachhaltigste Alternative zu Google, denn Ecosia verwendet ihre Gewinne, um Bäume zu pflanzen. Über 60 Millionen Setzlinge wurden bereits Ländern wie Äthiopien, Brasilien, Indonesien und Spanien gepflanzt.

In unserem sehr umfangreichen Gespräch haben wir darüber gesprochen, wie aus einem 16-jährigen Teenager, der in der Freizeit mit Aktien handelt, später dann dazu passend BWL studiert, ein Unternehmer wird, der schließlich seine millionenschwere Firma verschenkt, um die Welt zu retten. 

Wir starten bei Christians prägenden Reisen nach Indien, Nepal und Argentinien, reden über gescheiterte, erste Versuche eine nachhaltige Suchmaschine zu bauen und warum es beim dritten mal mit Ecosia geklappt hat. Christian gibt mir einen Einblick in die Herausforderung seiner Gründung, er erzählt wie sie es geschafft haben, Ecosia bekannt zu machen, wie er die richtigen Mitarbeiter*innen gefunden hat, welche Ziele sie sich setzen und wie er sein Unternehmen führt. 

Wir sprechen aber auch über den Moment, als er seine Firmenanteile quasi verschenkt hat. Ich habe mich gefragt, wie feiert man, wenn man plötzlich nicht mehr mehrere Millionen in Aussicht hat, sondern nur noch 50 Euro Wert hat. Was ist seine Definition von Glück? Wie geht er mit dem Druck des Klimanotstands um, welche ersten Schritte können andere Unternehmen gehen?

Den Podcast gibt es auch bei SpotifyDeezer und iTunes. 

Diese Folge wird von Detektor.fm und Grover unterstützt.

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