Dünger für eure Pflanzen, ganz ohne Chemie: So baut ihr euren eigenen Kompost

© Neslihan Gunaydin | Unsplash

Wenn ich an Kompost denke, sehe ich die Vollblut-Gärtner in Gummistiefeln in ihrem Schrebergarten am Stadtrand stehen, wie sie ihren aus der Wohnung mitgebrachten Bio-Abfall verstreuen. Zugegeben, nicht unbedingt sexy. So unsexy wie meine Vorstellung ist das Ganze aber nicht, denn durch Kompostieren entsteht ein wahnsinnig nährstoffreicher Boden, der sich super als Dünger für eure Pflanzen eignet und das ganz ohne Chemie.

Um einen eigenen Kompost anzulegen, könnt ihr euch entweder eine Holzkiste bauen, oder sogar einen Kompost mauern. Wichtig ist allerdings, dass das Ganze mindestens 1 x 1 x 1 Meter und maximal 2,5 x 1 x Meter groß ist, weil nur so die Temperatur zur Entstehung der Bakterien gewährleistet ist. Ist eure Kiste fertig, könnt ihr auch schon mit dem Schichten beginnen. Zuerst kommt eine etwa 30 cm hohe Drainageschicht, bei der ihr grobes Geäst nutzt, anschließend folgt eine Schicht mit normaler Erde, weil dort bereits die Mikroorganismen vorhanden sind, die man später auch in seiner kompostierten Erde haben will und die den Zersetzungsprozess anleiten.

Wichtig ist natürlich, dass ihr auch wirklich nur organische Materialien auf euren Kompost werft, Plastik und Co. haben hier also nichts zu suchen. Wer künftig seinen Pflanzen was Gutes tun und seine Bio-Abfälle ausnahmsweise mal nicht in den Müll, sondern lieber auf den Kompost werfen will, lernt in diesem Video der Spreegärtner, wie man sich ein eigenen Kompost anlegt und was man beim Kompostieren beachten sollte.

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Vattenfall.

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