11 sommerliche Kindheitserinnerungen, die wir nicht vergessen werden

© Nathan Dumlao

Früher war alles besser! Ok, dieser Spruch ist mehr als altbacken, das Wort "altbacken" ebenfalls, lassen wir das also. Allerdings verbindet jede*r von uns bestimmte Dinge mit seiner Kindheit: Besuche bei Oma sind so ein Beispiel, am Wochenende mit den Eltern "Wetten dass.. ?" gucken ein anderes.

Aber was ist eigentlich mit dem Sommer: In unserer Redaktion haben ja viele in den 90ern, manche – diese Jungspunde! – auch Anfang der 2000er ihre Kindheit durchlebt, sind also wesentlich jünger als unsere Chefs, die Worte wie "altbacken" verwenden. Was verbinden wir mit langen Sommertagen zu dieser Zeit? Und, kein unwichtiger Punkt: Welche dieser Dinge wollen wir eigentlich mal wieder machen?

1. Eskalation im Freibad

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Haben Bademeister*innn eigentlich auch andere Aufgaben als "Nicht vom Beckenrand springen!" zu brüllen und undefinierbare Dinge aus dem Kinderbecken zu fischen? Nee, mal ernsthaft: Im Sommer ging es früher von der Schule – mit einem kleinen Zwischenstopp zum Umziehen nach Hause – direkt weiter ins nahe gelegene Freibad.

Dort wurde dann prompt Rutsche und Sprungturm in Beschlag genommen: Wen fetzt es am härtesten aufs Wasser? Die anschließende Rüge des Bademeisters gekonnt überhört, ging das Ganze so weiter, bis es "eine Stunde Badeverbot" gab. Eine herrliche Zeit!

Wollen-wir-das-wieder-machen-Faktor: 10%

Begründung: Am See ist es schöner & ruhiger – wir sind ja nicht mehr die Jüngsten!

2. Eiscreme bis zum Umfallen

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Calippo, Ed von Schleck, Dolomiti, Capri, Bum Bum, Nogger, Himbi, Split, Flutschfinger und wie sie auch alle heißen mögen: Wir hatten sie alle und haben uns nicht gescheut, sie in unzähligen, wissenschaftlich fundierten Fressorgien in uns reinzustopfen. Bauchschmerzen incoming!

Doch leider ist es wie so oft: Nach und nach verschwinden gewisse Dinge aus unserem Fokus – und dazu gehören leider auch viele Eissorten, die irgendwann einfach vom Markt verschwunden sind. Macht aber nix, wir haben längst andere für uns entdeckt und zumindest im Fall von Bum Bum war das Wiedererleben nach vielen Jahren eher widerlich.

Wollen-wir-das-wieder-machen-Faktor: 60%

Begründung: Einige unserer Favoriten aus Kindheitstagen sind ja immer noch erhältlich, anderen wiederum trauert man eher nicht hinterher.

3. Pommes!

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Wollen-wir-das-wieder-machen-Faktor: 100%

Begründung: Reden wir nicht um den heißen Brei herum: Es geht um Pommes!

4. Besuch im Streichelzoo

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Für Dorfkinder völlig normal, in der Großstadt eher selten: Ja, man kann tatsächlich näher in Kontakt mit Hoftieren treten, sie streicheln und sie auch füttern: Auf dem Land haben tatsächlich viele Streichelzoos kleine Automaten, an denen man für wenige Cent Futter bekommt, um es – wir sind schließlich Kinder – den Tieren dann mehr anzuwerfen, als sie damit zu füttern.

Aus eigener Erfahrung kann ich euch berichten, dass die Tiere das relativ gemischt aufnehmen. Aber hey: Man sollte in seinem Leben minimum ein Mal schreiend vor einem jagenden Huhn weglaufen. Das prägt! In urbanen Streichelzoos ist das aus Schutzgründen – der Tiere, nicht von euch – und potentieller Überfütterung leider nicht möglich.

Wollen-wir-das-wieder-machen-Faktor: 80%

Begründung: Ziegen, Schafe & Co. sind tolle Tiere und für Kinder relativ ungefährlich. Außerdem wollen wir natürlich mitstreicheln!

5. Die Bravo lesen

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Mit diesem Punkt verbinden wir gekonnt einige der vorherigen Vorschläge: Nach stundenlangem Austoben im Schwimmbad und dem anschließenden Vollstopfen mit Pommes und Eis war regelmäßig chillen auf der Wiese angesagt. In der coolen Ecke, nicht dort, wo die Familien mit Kindern liegen.

Und natürlich hatte einer das Fledderheftchen der Stars & Sternchen dabei: die Bravo! Diese erfüllte neben dem ganzen Kladderadatsch natürlich auch eine sozialisierende Aufgabe in Form von Dr. Sommer, den es nebenbei wie Dr. Best oder den Valensina-Mann überhaupt nicht gegeben hat. Das war uns egal, wir halbpubertären Steppkes wollten natürlich wissen, ob man "von Zungenküssen schwanger wird" oder ob die Dauererektion von David (11 Jahre) wirklich "normal" ist. Im Anschluss wurde dann gekichert...Standard!

Wollen-wir-das-wieder-machen-Faktor: 0%

Begründung: Mit anatomischen Eigenheiten von Frau und Mann kennen wir uns inzwischen aus, inhaltlich hatte das Heft leider nie viel zu bieten.

6. Shopping am Kiosk

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Neben den oben genannten Konsumgütern ging natürlich auch viel des spärlichen Taschengeldes am Kiosk unseres Vertrauens drauf: Jedes Kind liebt Gummitierchen und nirgendwo gab es so eine riesige Auswahl an sauren Zungen, Kirschen, Schlümpfen oder auch Lakritz wie eben an der kleinen Bude an der Ecke.

Dabei handelt es sich übrigens um den selben Kiosk, an dem wir uns die Bravo besorgt haben, auch die ersten Experimente mit Alkohol und Zigaretten fanden an diesem leider längst vergessenen, für uns so prägenden Ort statt.

Wollen-wir-das-wieder-machen-Faktor: 20%

Begründung: Unseren Vorrat besorgen wir uns inzwischen im Supermarkt, zudem ist die Institution des eigentlichen Kiosks leider immer mehr am Aussterben – Spätis sind da leider keine Lösung für dieses Problem.

7. Wenn es ausnahmsweise Spezi gab

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Softdrinks, genauer gesagt Cola, ziehen irgendwie seit Generationen Kinder magisch an. Kein Wunder, schließlich enthält es Koffein und ist somit für Kids bis zu einem bestimmten Alter eigentlich keine sinnvolle Ernährung. Geil war's trotzdem!

Vor allem in Urlauben, wenn Mutti und Vati sich dazu durchringen konnten, dem Kind mal etwas Besonderes zu erlauben – und da kamen besagte Softdrinks ins Spiel. Leider beschränkte sich die Auswahl oft auf Cola, Fanta oder Sprite. Wenn es dann einmal die echte Spezi gab, war die Freude umso größer!

Wollen-wir-das-wieder-machen-Faktor: 60%

Begründung: Das original Spezi ist irgendwann zurückgekehrt und schmeckt immer noch genauso wie damals!

8. Hüpfburgen – das Schlachtfeld der Kindheit

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Wollen-wir-das-wieder-machen-Faktor: 95%

Begründung: Man wird durchaus mal von Eltern schief angesehen, wenn man zu lange die Hüpfburg blockiert.

9. Lagerfeuer

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Das Knistern und Knacken, die Wärme, die Behaglichkeit: Schon als Kind hatten Lagerfeuer immer etwas Beruhigendes, Entspannendes. Und natürlich war es auch aufregend, seine Wurst oder sein Stockbrot punktgenau über's Feuer zu halten und dann genüßlich zu verspeisen. Yummy!

Heutzutage sind diese Momente zumindest in der Großstadt eher selten geworden: Offene Feuer sind (völlig zu recht) fast überall verboten, ein Grill erfüllt eher nicht die gleiche Funktion. Schade!

Wollen-wir-das-wieder-machen-Faktor: 100%

Begründung: Auch als Erwachsene lieben es eigentlich alle, um ein Feuer herumzusitzen – nur dass man jetzt eben länger aufbleiben darf!

9. Oma & Opa

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Die Rollenverteilung ist klar: Während Mutti und Vati durchaus mal streng gewesen sind, waren Oma und Opa genau das Gegenteil: Hier durfte man fast alles, was zu Hause verboten war: lange aufbleiben; Fernsehen, bis die Augen zufielen; dazu gab's Süßigkeiten en masse. Eine tolle Zeit!

Und eine, die uns nachhaltig geprägt hat: Mit Oma waren wir viel im Garten unterwegs, durften die ersten Erdbeeren direkt vom Strauch futtern und auch der spätere Kuchen war für uns bestimmt. Opa wiederum nahm uns mit zum Angeln, hat uns Schnitzen beigebracht und war der ein bisschen grobere, aber genauso liebenswerte Gegenpart zu Oma.

Wollen-wir-das-wieder-machen-Faktor: 100%

Begründung: Wir vermissen euch!

11. Der erste Kuss

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Hände hoch, wer sich an seinen ersten Kuss erinnern kann! Alle da? Dann versteht ihr auch, warum dieser Punkt auf keinen Fall in unserer Liste fehlen darf. Was aus dem damaligen Gegenüber der kurzzeitigen Liebe geworden ist, weiss man leider nur in den wenigsten Fällen.

Wenn man sich denn überhaupt an den Namen erinnert...

Wollen-wir-das-wieder-machen-Faktor: 5%

Begründung: Zu viel Sabber!

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