11 Gedanken, die du beim Sims spielen hast

© Talika Öztürk

Es ist 2006. Ich habe einen langen Schultag hinter mir, komme nach Hause, werfe den 4YOU-Schulranzen in die Ecke und steuere geradewegs auf den Computer zu – jetzt wird Sims gezockt und der Nachmittag fliegt nur so dahin. Bis heute fällt mir kaum eine Tätigkeit ein, bei der die Zeit so unglaublich schnell vergeht, wie beim Sims spielen. Natürlich hat sich seit 2006 einiges verändert (ich trage zum Beispiel kein 4YOU mehr), aber so vieles doch auch nicht: Manchmal möchte man einfach nur Häuser bauen und einrichten, Sims erstellen und in deren Leben eintauchen. Nachdem meine Leidenschaft für das Game ein paar Jahre in Vergessenheit geraten ist, habe ich mir vor ein paar Wochen die neuste Version, Sims 4, heruntergeladen und ich kann euch sagen: die Sucht ist zurück.

1. So jetzt erstelle ich mich mal selbst.

2. Ok, das klappt irgendwie nicht so. Ich lasse es.

3. Mal eben noch ein Haus bauen und einrichten, dann geht's los.

4. Motherlode.

5. Wow schon drei Stunden rum.

6. Was für eine Sprache soll das eigentlich sein?

7. Würde ich doch im echten Leben so schnell mit jemandem flirten können.

8. Kann ich meinen Sims eigentlich im Pool ertrinken lassen, wenn ich jetzt die Leiter entferne?

9. Hm, ich glaube ich habe gerade vier Beziehungen gleichzeitig, aber es interessiert auch keinen.

10. Hihi, Techtelmechtel.

11. Was mache ich hier eigentlich seit acht Stunden?

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