11 tolle Tipps für einen schönen Samstag im August

Der Juli hat dieses Jahr in Sachen Hochsommer noch nicht so richtig Gas gegeben. August, wir zählen auf dich! Wenn die Temperaturen in die Höhe schießen und die Sonne uns schon morgens warm ins Gesicht scheint, genießen wir am liebsten jede freie Minute – und am besten geht das natürlich samstags. Dann starten wir den Tag mit einem leckeren Frühstück, gehen spazieren oder wandern, fahren an den See oder gehen – vor allem, wenn es draußen dann doch zu heiß ist – in eine Galerie. Welche Orte für uns perfekt zum Samstag im August passen, verraten wir euch hier.

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KINK Bar & Restaurant-Einrichtung-Restaurantbereich-Edward Lee

© Edward Lee Essen und trinken gehen im KINK Bar & Restaurant

Die Location am Pfefferberg gehört zu den schönsten, die Prenzlauer Berg zu bieten hat. Seit kurzem findet ihr hier das stylische KINK, ein Mix aus Bar und Restaurant mit einem tollen Außenbereich auf dem Pfefferberg. Die geplante Eröffnung wurde wegen Corona von April auf Juni geschoben. Pünktlich zum Sommer könnt ihr jetzt im KINK die saisonale und regionale Küche von Küchenchef Ivano Pirolo (ehemals El Celler de Can Roca und Facil) und die Drinks von Barchef Arun Naagenthira Puvanendran genießen.

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© Pexels Im Berliner Beerengarten Früchte pflücken

Wenn man im Supermarkt Erdbeeren, Heidelbeeren oder Himbeeren kauft, kann man eigentlich davon ausgehen, dass immer ein paar Beeren schon schimmeln oder einfach nicht mehr so appetitlich aussehen. Weil das ziemlich nervig ist und weil es natürlich auch Spaß macht, selbst durch die Felder zu spazieren, könnt ihr in den Berliner Beerengärten von Mai bis August Erdbeeren, Himbeeren, Johannis- und Heidelbeeren selbst ernten und gleich verdrücken. Anschließend könnt ihr euch im hauseigenen Café noch etwas ausruhen, oder die Beeren mit nach Hause nehmen und leckeren Kuchen backen. Insgesamt gibt es sechs verschiedene Gärten rund um Berlin, die sich super für einen schönen Sommerausflug eignen.

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© BDX Helene Beach Festival Umringt von Kiefernwäldern am Helenesee planschen und übernachten

Kilometerweiter, feiner Sandstrand und das mitten in Brandenburg. Kein Wunder, dass der Helenesee, der aus dem früheren Braunkohletagebau entstand, unter der Hand als "Die kleine Ostsee" gehandelt wird. Der Helenesee hat aber nicht nur einen wunderschönen Sandstrand (mit Textil- und FKK-Bereichen) und das sauberste Wasser Brandenburgs, sondern für alle, die nicht nur einen Nachmittag hier verbringen wollen, auch einen fabelhafte Campinganlage mit Stellplätzen für den Bus, Bungalows und einen Minimarkt. Für die Sportlichen unter euch gibt es Beachvolleyballfelder, Tennis- und Fußballplätze, also praktisch alles, was man für einen perfekten Sommerausflug braucht. Und für Festivalliebhaber*innen gibt es noch ein Extra-Zuckerstück: Hier findet jedes Jahr auch das Helene Beach Festival statt.

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© Pressefotos Linda McCartney | C/O Berlin Die Fotografien von Linda McCartney im C/O Berlin anschauen

Ihr habt sicherlich schon mal das eine oder andere Polaroid-Foto von Beatles-Mitglied Paul McCartney gesehen. Habt ihr euch schonmal gefragt, wer eigentlich hinter der Kamera stand? Meistens war das seine Frau: Die Fotografin Linda McCartney fing in den 1970er-Jahren viele intime Momente aus dem Leben der berühmten Persönlichkeiten und Musiker*innen ihrer Generation ein: von Aretha Franklin über Jimi Hendrix bis hin zu Bob Dylan. Ihre Arbeiten könnt ihr aktuell in der C/O Berlin ansehen; die Ausstellung umfasst über 250 Fotografien und läuft noch bis Anfang September.

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© Hella Wittenberg Wandern im Naturpark Nuthe-Nieplitz

Erreicht man das Ortsschild Stangenhagen, sollte direkt das Auto stehengelassen und losgelaufen werden. Dort führt der Pfefferfließ entlang, ein Bach, in dem auch Biber entdeckt werden können. Wenn ihr dem Weg durch Wiesen, Felder und sumpfige Gebiete folgt, stoßt ihr unweigerlich auf den Aussichtsturm von Stangenhagen. Dieser bietet euch die Möglichkeit Fischadler und Störche zu beobachten. Immer dabei: Ein Sound-Gemisch aus Fröschen, Wasserrauschen und Vogelgezwitscher. Aber Achtung, hier herrscht auch überall Zeckengefahr.

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© Max Müller Burning Chicken und Pad Thai im Bangkok City

Der Mehringdamm ist bekanntermaßen nicht die kulinarische Meile Berlins. Dennoch gibt es hier ein paar leckere Highlights. Das Bangkok City in eines davon. Hier gibt es thailändisches Street Food und Showküche. Die Spezialität des Hauses ist das Burning Chicken, das erst einige Stunden im Ofen schmort, dann im Ganzen serviert wird und kurz vor dem Zerlegen nochmal in Alkohol geschwängert und anschließend angezündet wird. It's getting hot in here! Auch sehr zu empfehlen ist das Pad Thai.

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@ Daliah Hoffmann Pizza, Brezeln, Bierchen und Bootfahren im Café am Neuen See

Ein Geheimtipp ist das Café am Neuen See schon lange nicht mehr – aber weiterhin ein guter. Dreht eine Runde durch den Tiergarten, fahrt eine Runde mit dem Boot auf dem See und lasst euch anschließend im Biergarten nieder, hier gibts knusprige Steinofenpizza, Leberkäse und Brezel. Wer es lieber gemütlich mag, der sollte ins Restaurant. Kerzenlicht, viel Holz und gute Küche laden zum Verweilen ein. Andere tolle Biergärten im Tiergarten: der Schleusenkrug und das Teehaus im Englischen Garten.

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© Hokey Pokey/Facebook Ausgefallene Eissorten bei Hokey Pokey

Wenn die Menschen in Berlin für irgendetwas außer Mustafa's Gemüse Kebap Schlange stehen, dann ist es wohl das Eis von Hokey Pokey im Prenzlauer Berg. Im Gegensatz zum Döner schmeckt es ganz fantastisch und ist in so tollen Sorten wie Passionsfrucht, Tahiti-Vanille- und Butterkaramelleis mit Knalle Popcorn oder Mohn-Marzipan zu haben. Wer mag, kann seine Kugeln noch in Marshmallows oder Streusel dippen. Kaum fertiggegessen, will man sich sofort für die nächste Kugel wieder hinten anstellen.

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© Reiseland Brandenburg Holzfloß mieten und über den Templiner See schippern

Ihr wollt euch schon immer mal wie Huckleberry Finn fühlen und nicht nur mit einem Holzfloss schippern, sondern auch – ganz nah an der Natur – darauf schlafen? Das könnt ihr in Potsdam zum Beispiel auf dem schönen Templiner See und der angrenzenden Seenlandschaft machen. Der Bootsverleih “Huckleberrys Tour” bietet Flöße nicht nur für Tagestouren, sondern auch für Ausflüge mit bis zu sieben Übernachtungen. Dafür können eine Trockentoilette, Petroleumlampen, Gaskocher, Koch- und Essgeschirr für vier Personen, eine Campingheizung und eine LED-Fahrbeleuchtung zusätzlich gebucht werden.

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© Stefan Wolf Lucks Bier, Burger vom Grill und Live-Sets im Bierhof Rüdersdorf

Der Sonntag ist heilig, ja, aber das Berghain bleibt leider weiterhin geschlossen. Dafür hat nun der Bierhof Rüdersdorf direkt am Berghain immer donnerstags bis sonntags geöffnet. Auch hier findet natürlich kein normaler Clubbetrieb statt – es legen zwar ab und zu DJs auf, getanzt werden darf aber leider nicht. Dafür gibt's Bier und was zu Futtern vom Schiller Burger-Grill. Ab dem 15. Juli ist der Bierhof zusätzlich auch noch mittwochs geöffnet, dann gibt es nämlich auch eine Klanginstallation in der Halle am Wriezener Bahnhof zu sehen.

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© Freiluftkino Friedrichshain | Facebook Im Freiluftkino Friedrichshain Sommerabende ausklingen lassen

Dort, wo sich am Nachmittag die Familien tummeln, kann man es sich allabendlich auf der Wiese gemütlich machen und in romantischer Atmosphäre einen Film genießen. Das Angebot wechselt täglich, außerdem gehört das Open-Air-Kino im Volkspark Friedrichshain zu den größten der Stadt. An guten Plätzen mangelt es also nicht.

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