Die Prinzessinnengärten eröffnen neuen Standort in Berlin

© Milena Zwerenz

Die Prinzessinnengärten sind sowohl für Berliner als auch Zugezogene längst zu einer festen Institution geworden. Seit 2009 war das Urban-Gardening-Projekt, betrieben von Hunderten Freiwilligen, am Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg angesiedelt und seitdem stetig gewachsen. Das Areal hat sich in nur zehn Jahren von einer brachliegenden Industriefläche zu einer der grünsten Inseln inmitten der Stadt entwickelt – und ist damit vor allem zu einem Vorzeigeprojekt für soziale und ökologische Landwirtschaft in Berlin geworden. Zuletzt wurden hier rund 500 verschiedene Gemüse- sowie Kräutersorten angebaut, die anschließend verteilt, verkauft oder direkt im angrenzenden Gartencafé weiter verarbeitet wurden. Jetzt wollen die Betreiber mit einem Teil ihres Konzepts an einen neuen Standort ziehen.

Wie geht es mit den Prinzessinnengärten weiter?

Die Prinzessinnengärten eröffnen nämlich schon in diesem Frühjahr auf den Friedhof Neuer St. Jacobi in Neukölln eine Dependance. Seit 2018 wird auf der zum Teil geschlossenen Anlage bereits fleißig ein neuer Gemeinschaftsgarten angelegt, der schon im Frühjahr 2019 in Betrieb genommen werden soll. Die Initiatoren der Prinzessinnengärten und des Evangelischen Friedhofsverbands verstehen den Ort weiterhin als "Umweltbildungsfläche", die von Schulen, Kitas oder anderen Initiativen aus der Umgebung genutzt werden kann, um das Thema sozial und ökologisch geförderter Anbau zu vermitteln. Unterstützt wird das neue Gartenprojekt darüber hinaus durch das Berliner Programm für nachhaltige Entwicklung (BENE), aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie der Stadt Berlin. Wir halten euch über die Entwicklung und Eröffnungstermine selbstverständlich weiterhin auf dem Laufenden!

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