Ein Radweg unter der U1? – Diese Studie lässt Radlerherzen höher schlagen

© Jonas Marx/BM

In den vergangenen Jahren haben wir bereits des Öfteren von einem tollkühnen Vorschlag berichtet, den eine Gruppe passionierter Stadtplaner und leidenschaftlicher Radsportler seit geraumer Zeit forciert: Ein Radweg quer durch die City West, von der Oberbaumbrücke bis zum Hardenbergplatz am Zoologischen Garten  und das auch noch überdacht durch die Hochbahn, auf der die U-Bahnlinie 1 verkehrt.

Die Idee des Vereins Paper Planes – Team Radbahn wurde lange Zeit belächelt, nun allerdings gab die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz bekannt, dass im kommenden Jahr eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden soll. Nicht nur den Verein freut das, unter dessen Herausgeberschaft nun auch das Buch "Radbahn Berlin: Zukunftsperspektiven für die ökomobile Stadt" erschienen ist. Auch viele andere Radler der Hauptstadt würden sich sicherlich über einen besonders breiten, besonders geschützten und vor allem überdachten Radweg freuen.

Schwierig wird es an den Punkten, an dem Radler auf Autofahrer treffen

Auch wenn die Vorstellung eines Radweg-Bandes in der westlichen City romantisch klingt, so stellt das Vorhaben die Stadtplaner vor enorme Probleme. Besonders schwierig wird es an den Stellen, an denen Radler auf Autofahrer treffen, und natürlich dort, wo der Weg bereits bebaut ist, so wie unter der Station "Schlesisches Tor", wo der beliebte Imbiss Burgermeister eine Filiale in einem ehemaligen Toilettenhäuschen betreibt.

Auch fernab der Planungsbüros kommt Bewegung in das Anliegen. Am Lausitzer Platz soll zunächst ein 200 Meter langes Teilstück erprobt werden. Dann können Bürger, die bisher noch nicht im Plan involviert waren, ihre Meinung zum Projekt abgehen. Sobald sich die Pläne konkretisieren, melden wir uns mit einem Update!

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