Kurzurlaub in Indien: Hausgemachte Dosas essen im Chutnify

© Daliah Hoffmann

Ich habe erst kürzlich wieder "Eat Pray Love" geschaut und mich gemeinsam mit Liz Gilbert, gespielt von Julia Roberts, durch Rom gefuttert, in Bali verliebt und in Indien versucht, die innere Ruhe zu finden. Im Gegensatz zu Liz reizen mich an Indien nicht die Ashrams, sondern die indische Küche. Diese farbenfrohen und intensiven Gewürze, die es hierzulande nur als billigen, geschmacksneutralen Abklatsch gibt und diese bodenständigen und doch komplexen Gerichte. Ob ich jemals nach Indien reise, weiß ich nicht. Mit dem Chutnify habe ich vorerst aber eine authentische und leckere Alternative gefunden, die mich für mindestens einen Abend nach Indien bringt. Und dahin nehme ich euch heute mit.

Aparna Aurora hat mit dem Chutnify ein Stück ihrer indischen Heimat nach Berlin gebracht. Sobald man das Restaurant in Prenzlauer Berg betritt, duftet es nach Curry, Kurkuma, Kokos und vielen anderen exotischen Gewürzen – so muss es wohl in den Straßen Indiens riechen.

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Sowohl die Einrichtung als auch das Essen sind im Chutnify bunt, laut und authentisch. Wer gern scharf isst, ist hier genau richtig und wer seine Hände beim Essen benutzen will, erst recht. Auch für Vegetarier, Veganer und Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit gibt es im Chutnify eine große und leckere Auswahl an Gerichten, zum Beispiel Chaats, Currys und die glutenfreien Reis-Linsen-Crêpes, wegen denen wir heute auch hier sind.

Wir starten mit kalten und warmen Vorspeisen: Ein Korb mit verschiedenen Papad (Linsencracker) und Chutneys, "Medhu Vada", frittierten Linsenteig-Donuts mit Kokosnuss-Chutney und Sambar und "Papdi Chaat", einem Salat aus knusprigen Biskuitstücken, Kartoffeln, Kichererbsen, Honig-Joghurt, Koriander, Tamarinden-Chutney und Granatapfel.

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Was man im Chutnify unbedingt essen sollte? Die hausgemachten Dosas, ein traditionelles südindisches Gericht aus fermentiertem Teig. Dass indisches Essen sehr viel mehr ist und kann als Currypaste, Reis, Tandoori und Naanbrot beweist Aparna in ihren mittlerweile drei Restaurants. Neben zwei Berliner Filialen gibt es das Chutnify auch in Lissabon und was die Gäste hier am liebsten essen, sind eben die Dosas. "Mein Lieblingsdosa ist das 'Masala Dosa' mit Kartoffeln und Sambar-Linsen. Es ist das originale Dosa und damit bin ich aufgewachsen", erzählt Aparna als wir auf unsere Dosas warten. Ein weiteres Original darf bei diesem Besuch auch nicht fehlen, die Coca-Cola in der originalen Glasflasche. Gekühlt, mit Eis und Zitrone hilft die Coca-Cola gut gegen die Schärfe und erfrischt, denn bei einigen der Dips und Soßen kann man hier schon mal ins Schwitzen kommen.

Zurück zu den Dosas: Klar, den Klassiker "Masala Dosa" müssen wir probieren, außerdem bestellen wir die etwas schärferen "Mysore Masala Dosa" und das "Chilli Cheese Dosa". In Indien gehört das Dosa zur täglichen Ernährung – als Frühstück, Mittagessen, für zwischendurch auf die Hand oder zum Abendessen mit der Familie. Der Teig des indischen Crêpes wird aus Reis, Bockshornklee-Samen und Linsen gemacht. Im Chutnify werden die oben genannten Zutaten zusammen gemixt, dann ziehen sie über Nacht. Am Folgetag werden sie gemahlen, der daraus entstehende Teig wird dann fermentiert, das sorgt für den knusprigen Teig und seine leichte Säure. Zu den Dosas werden Chutneys, Sambar und Soßen gereicht.

© Daliah Hoffmann
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In der fünften Folge der Coca-Cola-Webserie "The Original Way" spricht Aparna über Dosas, ihr Restaurant und verrät, wovor, oder besser gesagt, vor wem sie am meisten Angst hatte, als sie ihr Restaurant eröffnet hat. Außerdem begleitet der Zuschauer Aparna auf ihrer Reise nach Kerala, wo sie den indischen Sternekoch Suresh Pillai trifft, der ihr bei dem perfekten Dosa-Rezept fürs Chutnify geholfen hat. Wenn ihr jetzt auch Hunger und Lust auf authentisch originales indisches Essen bekommen habt, dann schaut euch hier die aktuelle Folge an und reserviert danach unbedingt einen Tisch.

Eines noch: Wir waren, als die Dosas kamen, so mit Fotos machen beschäftigt, dass wir den Hinweis "Mit Händen essen" überhört haben. Bei unserem nächsten Indienurlaub aka Abendessen im Chutnify wissen wir es aber besser und lassen das Besteck links liegen.

Chutnify Prenzlauer Berg | Sredzkistraße 43, 10435 Berlin | Montag – Sonntag: 12–23 Uhr | Mehr Info

Dieser Beitrag ist bezahlt von Coca-Cola.

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