11 coole Influencer, die uns zu mehr Nachhaltigkeit inspirieren

© Lydia Hersberger

Diese starken Frauen wollen Vorbilder sein, neue Werte vorleben und inspirieren statt missionieren. Sie bloggen über Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und ein bewussteres Leben, und alle sind sich einig: Die ersten Schritte in Richtung Nachhaltigkeit und Achtsamkeit im Alltag müssen nicht perfekt sein. Jeder Schritt, jede Veränderung zu mehr Bewusstsein im Umgang mit unserer Umwelt zählt, denn Nachhaltigkeit hat viele Gesichter. Auch die großen Blogger und Bloggerinnen haben mal klein angefangen und es gibt noch immer Kleinigkeiten, die ihnen im Alltag schwerfallen und Hürden, die es noch immer zu überwinden gilt. 11 großartige Bloggerinnen haben mir erzählt, für was sie brennen, haben ihre besten Tipps zum Thema Nachhaltigkeit geteilt und mir verraten, wo sie manchmal noch an ihre Grenzen stoßen, wenn es um Nachhaltigkeit im Alltag geht. Denn authentisch ist das neue perfekt!

Ich glaube jede Verhaltensänderung ist schwierig, weil wir uns dafür aus unserer Komfortzone herausbewegen müssen. Das wichtigste ist aber, anzufangen. Da gibt es kein richtig oder falsch, sondern nur: machen!
Marie Nasemann

1. Achtsamkeit und Fair-Fashion-Tipps von Mia Marjanović

© Mia Marjanović

Mia Marjanović startete ihren Account heylilahey 2010 nach den ersten Eindrücken der New York Fashion Week, die sie zu eigenem Tun inspirierten. Schnell merkte sie aber, dass sie weg wollte von dem unbewussten konsumorientierten Verhalten. Sie startete mit einer Challenge und forderte sich selbst heraus, sechs Monate lang auf den Kauf von Kleidung zu verzichten. Sie brennt für Slow Fashion und zeigt, was fair produzierte Mode alles kann. Mittlerweile bloggt sie auch über Veganismus, direkte Müllvermeidung und Naturkosmetik.

Mias nachhaltiger Lifehack: Am meisten Müll spare ich derzeit mit wiederverwertbaren Abschminkpads und einer Menstruationstasse.

Das fällt mir noch schwer: Am schwierigsten fällt es mir, aufs Fliegen zu verzichten. Das schaffe ich (noch) nicht, aber ich habe in den letzten zwei Jahren bereits auf viele Flüge, Kooperationen und Reisen verzichtet, die ich früher zugesagt hätte und habe stattdessen den Zug genommen.

2. Zero-Waste-Inspiration von Original-Unverpackt-Gründerin Milena Glimbovski

© Matze Hielscher

Milena Glimbovski hat mit Original Unverpackt in Berlin den ersten verpackungsfreien Supermarkt in Deutschland eröffnet. Außerdem ist sie Mitherausgeberin des Achtsamkeitskalenders Ein guter Plan. Damit hätte sie eigentlich schon genug zu tun, aber Milena hält nebenbei noch Vorträge, schreibt Bücher und bloggt privat auf ihrem Account milenskaya über Zero Waste und Nachhaltigkeit. "Das Thema ist heute aktueller denn je und hat sich um den Bereich Klimawandel erweitert. Denn der Klimawandel findet nicht erst morgen statt, sondern schon heute. Wir, und insbesondere die Politik, müssen jetzt handeln, damit unser Planet für alle Arten bewohnbar bleibt", sagt die Gründerin.

Milenas nachhaltiger Lifehack: Zu Ökostrom wechseln. Das macht einen riesigen Unterschied für den eigenen CO2-Fußabdruck, und wenn man es elegant anstellt, spart man noch Geld oder kriegt zum Beispiel noch ein Geschenk dazu. Der Wechsel lohnt sich also in jedem Fall.

Das fällt mir noch schwer: Wie die meisten würde ich gerne um die Welt reisen, Neues sehen, erleben und erlernen. Aber der CO2-Abdruck des Fliegen hält mich davon ab, und so versuche ich maximal alle zwei Jahre mal zu fliegen und fahre stattdessen sehr viel Zug. Dann sind da die ganzen Fleischalternativen, die leider immer in Plastik verpackt sind. Die kaufe ich trotzdem, weil ich es immer noch ökologischer als Fleisch finde.

3. Die bunten Buddha-Bowls von Annelina Waller für ein gesundes und bewusstes Leben

© Annelina Waller

Annelina Waller ist tatsächlich von Beruf Vollzeit-Bloggerin, und damit auch unglaublich erfolgreich und viel beschäftigt. Tagtäglich kreiert sie gesunde vegane Rezepte und liefert auf ihrem Blog tollen Input zum den Themen Achtsamkeit und Ernährung. Besonders wichtig ist ihr, dass die Menschen langfristig umdenken und mehr Bewusstsein für das eigene Leben und Miteinander entwickeln: "Nur weil etwas umsonst ist, heißt das noch lange nicht, dass wir es brauchen!"

Annelinas nachhaltiger Lifehack: Ich benutze Essig als absoluten All-Rounder im Haushalt: Egal ob Kalk, Fett, Rost oder zum Desinfizieren – Essig kann alles. Wenn es um Ernährung und meinen Körper geht, ist Kurkuma meine Geheimwaffe, hilft auch gegen eine fiese Erkältung! Unverpackt einkaufen oder Bulk-Packungen kaufen und teilen, das spart Ressourcen und Verpackungsmüll!

Das fällt mir noch schwer: Es fällt mir schwer, eine Entscheidung zu treffen, wenn die, in Plastik verpackte, Bio-Gurke neben der unverpackten konventionellen Gurke liegt. Außerdem liebe ich Obst- und Gemüse, vor allem Papaya und Mango, die kommen natürlich von weit weg und werden nicht regional produziert. Darauf zu verzichten, fällt mir schwer.

4. Go Eko mit Kim Gerlach!

© Marta Miklinska

Für Kim Gerlach hat alles mit einer Wardrobe Challenge angefangen, aus der dann schnell mehrere Veränderungen und eine große Vision wurden. Ein Jahr hat sie konsequent auf fast fashion verzichtet. Das war am Anfang sehr schwer für sie, da sie Mode und Textilien liebt, aber mittlerweile ist es zu ihrem Lifestyle geworden. Auf ihrem Blog Kim goes Eko schreibt sie über sustainable fashion, Minimalimus und Mindfulness.

Kims nachhaltiger Lifehack: Kakaopulver. Damit macht man leckere Energy Balls für die Schoko-Sehnsucht, kann es aber auch als Trockenshampoo benutzen, wenn man dunkle Haare hat.

Das fällt mir noch schwer: Ich finde es ganz schwer, dass man so kritisch beobachtet wird, und jeder seine eigene Interpretation von Nachhaltigkeit hat. Wenn ich mal 'nen Plastikbecher benutze, kommen direkt Kommentare. Ich finde es schwer alles zeitgleich anzugehen. Ein bisschen hier und ein bisschen da. Wenn das bloß alle so machen würden, wäre schon vieles anders.

5. Nachhaltigkeits-News und (un)faire Fakten von Serin Khatib

© Serin Khatib

Serin Khatib zeigt auf ihrem Blog, wie einfach es ist, ein natürliches, nachhaltiges und bewusstes Leben zu führen. Auf Instagram ist sie bekannt für ihre Fakten des Tages: jeden Tag teilt die Journalistin auf ihrem Account serintogo fundierte Informationen mit ihren Followern. Die Thematiken reichen von nachhaltige Naturkosmetik über Fair Fashion, Plastikverzicht, Ernährung und Gesundheit. Serin hat mit einer #30Tageungeschminkt-Challenge begonnen. Eigentlich sollte es nur ein Experiment werden, aber daraus entstand ein Prozess des Hinterfragens, und sie merkte schnell, dass ihr die Thematik offenbar sehr wichtig war und sie sich intensiver damit beschäftigen wollte. Sie schmiss alles aus ihrem Haushalt, was Chemie enthielt, und fing an ihre Kosmetikartikel, von Deo über Mundwasser bis hin zu Bodylotion und sogar Putzmittel selbst herzustellen, und so Nachhaltigkeit in ihren Alltag zu integrieren.

Serins nachhaltiger Lifehack: Selbermachen, natürlich! Seitdem ich so viel selber mache, verstehe ich erst, wie simpel Nachhaltigkeit sein kann. Das ist alles kein Hexenwerk und tut nicht nur meiner Gesundheit gut, sondern auch dem Wohlbefinden unseres Planeten. Mein Deo-Rezept enthält zum Beispiel einfach nur Kokosöl, Natron, Tapiokastärke und ätherisches Öl.

Das fällt mir noch schwer: Seitdem ich bewusst einkaufe, habe ich gemerkt, dass ich weniger Müll produziere. Nichtsdestotrotz ist da immer noch Luft nach oben, denn nach wie vor kaufe ich Dinge, die verpackt sind. Wenn ich im Supermarkt einkaufe, dann fällt es mir oft noch schwer, mich zwischen Biogemüse, das meist verpackt ist, und konventionellem Gemüse, das oft unverpackt ist, zu entscheiden. Ich weiß, dass Tiere elendig an Plastik verrecken, gleichzeitig wird konventionelles Obst und Gemüse mit giftigen Pestiziden gespritzt. Plastikverzicht oder Gesundheit? Was ist wichtiger? Mich ärgert es sehr, dass immer noch so viel verpackt wird, auch wenn da in den letzten Monaten schon viel passiert ist. Der Konsument – also ich – könnte noch mehr Druck auf die Industrie ausüben.

6. Marie Nasemann ist fairknallt in ethische Mode und nachhaltige Pflege

© privat

Bei Marie Nasemann hat natürlich alles mit dem Thema Mode angefangen. Jahrelang war sie als Model unterwegs und kam tagtäglich in Berührung mit unethisch produzierter Kleidung. Irgendwann kam dann der Punkt, an dem sie sich nicht mehr wohlgefühlt hat. Sie fing an ihren Kleiderschrank zu reduzieren und sich über fair fashion schlau zu machen. Aus dieser Suche ist ihr Blog fairknallt entstanden. Sie will ihre Reichweite nutzen, um etwas Positives zu bewirken. Marie schreibt über nachhaltige Mode, Naturkosmetik und Feminismus, und das so aufrichtig und sympathisch, das es einen sofort zu mehr Bewusstsein anregt.

Maries nachhaltiger Lifehack: Ich bin ein großer Fan von Pfandbechersystemen wie das von RECUP. Ich kann per App schauen, wo das nächste Café ist, das mitmacht, und dann gegen Pfand einen Kaffee im Mehrwegbecher kaufen. Den Becher kann ich dann überall, wo es RECUP gibt, zurückgeben, er wird dann gewaschen und wieder verwendet. Das ist super praktisch, weil ich zwar eigene Thermobecher habe, aber den morgens in der Hektik auch mal gerne zuhause vergesse.

Das fällt mir noch schwer: Grundsätzlich bedeutet meine Arbeit immer noch, mehr Kleidung zu besitzen, als ich eigentlich bräuchte. Ich versuche, soviel wie möglich für Shootings zu leihen oder mehrfach zu kombinieren. Aber natürlich möchten Brands aktuelle Kollektionen zeigen. Langfristig fände ich es spannend zuhause einen sehr puristischen Kleiderschrank mit wenigen Lieblingsteilen zu besitzen. Auch das Reisen ist ebenfalls ein großes Thema für mich. Ich bin jobbedingt öfter mit dem Flugzeug unterwegs, als es mir lieb ist. Wenn ich kann, versuche ich aber mit dem Zug zu fahren, da ich beim Zugfahren die Zeit wirklich zum Arbeiten oder Entspannen nutzen kann.

7. Der Umwelt etwas Gutes tun mit Laura Mitulla

© Laura Mitulla

"Mein Ziel ist es, Menschen zu zeigen, welche Bandbreite eine nachhaltige Lebensweise hat. Es ist gar nicht so schwer – wir müssen nur anfangen. Jeder kleine Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ist der Richtige", sagt Laura Mitulla, Gründerin des Blogazine The OGNC. Hier und auf Instagram bloggt sie über beliebte Themen wie Fashion, Beauty und Food, der Unterschied dabei ist, dass es hier nur um nachhaltige Produkte, faire Ware und umweltschonende Alltagstipps geht. Laura brennt vor allem für verpackungsfreie Produkte und will damit ein klares Zeichen gegen den ganzen Plastikmüll setzen.

Lauras nachhaltiger Lifehack: Ich schminke mich zwar kaum, aber ab und zu trage ich gerne Mascara. Da meine bisherige Mascara in einer Plastikverpackung kommt, habe ich beschlossen, diese Verpackung weiterzuverwenden und einfach Mascara selbst herzustellen. Momentan bin ich in einer kleinen Testphase.

Das fällt mir noch schwer: Ich habe das Problem, das viele Veganer kennen: Tofu, Joghurt und Co. gibt es kaum unverpackt. Weniger, aber dafür bewusster konsumieren, ist hier mein Schlagwort.

8. Macht euch frei von Müll und Plastik mit Susi Neumer

© Susi Neumer | Free of Waste

Susi Neumer setzt sich dafür ein, dass wir bewusster werden beim Produzieren von Müll. Auf ihrem Instagram-Account Free of Waste gibt sie Einblicke in, und Tipps für einen Zero-Waste-Lifestyle. "Die Akzeptanz, dass jeder noch so kleine Schritt zählt, ist super wichtig. Man sollte nicht zu streng und perfektionistisch mit sich sein. Es ist in Ordnung erst einmal nur winzig kleine Veränderungen in seinen Alltag zu integrieren und sich dann weiter vorzuarbeiten", sagt Susi.

Susis nachhaltiger Lifehack: Ich habe immer ein Stofftuch oder eine Stoffserviette dabei. So kann ich, wenn ich unterwegs bin und spontan etwas "Loses", zum Beispiel Brot beim Bäcker, kaufe, dieses einwickeln und mitnehmen, um Müll einzusparen. Oder ich kann es als Taschentuch oder Serviette im Restaurant verwenden und muss nicht auf Einweg-Produkte wie Tüten,  Verpackungen oder Papierservietten zurückgreifen.

Das fällt mir noch schwer: Ich ernähre mich glutenfrei. Wenn man nicht alle Lebensmittel eigenständig backt oder kocht, dann ist es leider so gut wie unmöglich Unverpacktes zu finden.

9. Die Welt retten mit Alltagsheldin Anna

© Anna Brachetti

Anna Brachetti hat Neurowissenschaften und kognitive Psychologie studiert, sie hat als Babykursleiterin gearbeitet und schreibt als freie Journalistin. Nebenbei ist sie aber auch eine echte Alltagsheldin, Minimalistin und Feministin. Ihre persönliche Leidenschaft gilt ihrem Eltern- und Nachhaltigkeitsblog auf Instagram. Auf Langsam.Achtsam.Echt setzt sie sich für achtsame Elternschaft und Nachhaltigkeit im Alltag ein und möchte Menschen dazu motivieren, ihren Lebensstil zu reflektieren.

Annas nachhaltiger Lifehack: Wege verbinden. Der Weg zum Unverpackt Laden ist weiter als der zum Biomarkt um die Ecke, aber die Boulderhalle ist gleich nebendran. Wenn ich beides miteinander verbinde, bin ich motivierter und spare einen Weg.

Das fällt mir noch schwer: Mir fällt es sehr schwer, vegan zu werden. Ich bin seit mittlerweile vier Jahren Vegetarierin, das ist mir auch nicht schwer gefallen. Für Veganismus sprechen sowohl ethische, als auch Umweltgründe. Ich kenne sämtliche Dokumentationen, esse zu 80% vegan, aber den letzten Schritt schaffe ich nicht. Das hat mehrere Gründe – ein Grund ist die Angst, mangelernährt zu sein. Aber eigentlich sind das Ausreden. Und eigentlich versuche ich, dieses "eigentlich" in meinem Leben abzuschaffen.

10. Nachhaltigkeit und DIY für ein harmonisches Familienleben

© Katja Vogt

Susanne Mierau, auch bekannt als geborgen.wachsen, verbindet Nachhaltigkeit und Familienleben: Ganz im Kleinen zu Hause und im Großen als Familienbegleiterin und Autorin, will sie andere Familien zu mehr Nachhaltigkeit inspirieren. "Es wird oft gesagt, das sei nicht einfach für Familien, und wenn man sich den Berg der Möglichkeiten ansieht, dann kann man schnell davor stehen und nicht wissen, wie und womit man angefangen soll. Dabei bietet gerade der Familienalltag sehr viele Möglichkeiten, um Nachhaltigkeit einfach zu leben: im Bezug auf Ernährung, auf Pflege, Kleidung – eigentlich alles", sagt Susanne. Seit sie Nachhaltigkeit in ihr Leben integriert hat, hat sie sogar viel mehr Zeit für ihre Kinder und ihre Beziehung: "Weniger Zeug, mehr Zeit" ist ihr Motto.

Susannes bester Lifehack: Ich mache gar keine besonderen Sachen, sondern die ganz normalen Oma-Tricks: Hübsche Aufnäher kaufen, wenn die Kinder Löcher in den Hosen haben, nicht gegessene Schulbrote klein schneiden und anbraten zum Salat beim Abendessen, statt Frischhaltefolie einfach einen Teller auf die Schüssel legen, fürs Abschminken einfaches Öl auf waschbarem Stoff und so weiter. Es sind die kleinen, einfachen Dinge, die sich summieren.

Das fällt mir noch schwer: Meine Achillesferse ist Kaffee. Zwar benutze ich unterwegs meinen KeepCup, aber ich trinke eben Kaffee, der aus anderen Ländern importiert wird. Auch wenn es mittlerweile sehr guten Kaffee aus biologisch-dynamischem Anbau gibt, ist das dennoch schwierig. Auch ist es natürlich gerade bei schlechterem Wetter sehr verlockend, ein Auto zu nutzen, aber ich ermahne mich immer wieder selbst, für alle Strecken, bei denen es machbar ist, mit dem Lastenrad zu fahren statt mit dem Auto.

11. Werdet aktiv und setzt euch für eine faire Welt gemeinsam mit Fashion Changers ein

© Lydia Hersberger

Jana Braumüller, Vreni Jäckle und Nina Lorenzen sind die Gründerinnen von Fashion Changers. Die Drei haben es sich zum Ziel gemacht, Menschen zusammenzubringen, die gemeinsam die Modeindustrie verändern möchten. Fashion Changers bringt Bloggerinnen, Journalisten und Medienschaffende zusammen, um faire Mode medial sichtbarer zu machen und damit auch einen Ort für die Fair-Fashion-Community zu schaffen, an dem gegenseitige Unterstützung und persönliche Weiterentwicklung selbstverständlich ist, sowohl online als auch offline. Aktuell arbeiten sie an einer Community-Plattform, die 2019 an den Start geht und randvoll mit allerhand Infos rund um faire Mode sein wird.

Der beste nachhaltige Lifehack der drei Gründerinnen: Definitiv Reparieren statt neu kaufen. Irgendwie haben wir das über die letzten Jahre verlernt. Dabei ist es so easy, die Schuhe oder Tasche zum Schuster zu bringen, den kaputten Mantel zur Schneiderin oder einfach mal eine Näh-Party mit ganz viel Glühwein und guten Freundinnen und Freunden zu schmeißen.

Das fällt uns noch schwer: Wenn es um die konsequente Vermeidung von Plastik und Müll geht, stoßen wir regelmäßig wieder an unsere Grenzen. Viele Gewohnheiten lassen sich durch nachhaltige Verhaltensweisen gut umsetzen, zum Beispiel feste statt flüssige Seife, ein Beutel statt einer Plastiktüte. Aber wenn wir uns die Realität anschauen, produzieren wir noch immer viel zu viel Müll.

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