11 Bars und Restaurants rund um den Alexanderplatz, die echt okay sind

Am Alexanderplatz, als Knotenpunkt von S- und U-Bahnen, kommt wohl jeder Berliner eines Tages vorbei – und möchte schnell wieder weg. Den Fernsehturm sieht man aus der Ferne sowieso besser und das kulinarische Angebot reizt nicht wirklich. Nichtsdestotrotz erweist sich die zentrale Lage manchmal als wahnsinnig praktisch. Falls ihr euer nächstes Date hierher verlagern wollt/müsst, seid ihr an diesen Orten gut aufgehoben.

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© Pexels/CC0 Burger und vietnamesische Küche im Momotaro Tavern

Wer direkt am Alex nach einer kulinarischen Zuflucht sucht, wird in der Regel nicht viel finden. Das Momotaro Tavern, nach eigenen Angaben betrieben von "Asian dude, his wife and his dad", bietet einen kleinen Lichtblick. Neben asiatisch angehauchten Burger-Kreationen finden sich außerdem vietnamesische Gerichte wie Bun Bo, erfrischende Limonaden und sogar Cocktails auf der Karte. Noms!

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© Cala | Unsplash Günstig und lecker lunchen im Soup Kultur

Jeden Tag werden in der Suppenküche in Pankow die Suppen frisch zubereitet und an die inzwischen vier verschiedenen Filialen in Charlottenburg und Mitte ausgeliefert. Wöchentlich wechselt das Angebot. Von Kürbis- über Pastinaken- bis hin zu klassischer Tomaten- oder Kartoffelsuppe ist hier alles mal vertreten und auch kleine kulinarische Exkurse bringen uns beispielsweise mit tunesischem Gemüseeintopf auf den Geschmack. Und weil die Suppen meistens um die vier Euro kosten, sind sie ein ziemlich perfekter Lunch an kalten Tagen.

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© Milena Zwerenz Leckeres Essen im Cecconi’s im Soho House

Das Soho House in der Torstraße schmückt sich zwar mit Exklusivität, gleichzeitig öffnet es aber auch immer mehr für Nicht-Mitglieder seine Türen. Letztes Jahr nistete sich The Store im Erdgeschoss ein, ein Shop-Café, perfekt für ein Käffchen nach der Yogastunde. Jetzt kommtCecconi’s dazu, ein Restaurant mit italienisch-amerikanischer Küche, das es bereits in UK, Istanbul und den USA gibt. Die Preise liegen ein bisschen höher als beim Italiener um die Ecke (ist klar), aber als neuen Mitte-Spot kann man sich das Cecconi’s auf jeden Fall merken.

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© Milena Zwerenz Üppige Portionen und deftiges Essen bei Lebensmittel in Mitte

Für ein richtiges gutes Mittagessen lohnt sich das Lebensmittel in Mitte immer. In dem rustikalen Restaurant bekommt ihr leckere Hausmannskost, die Speisekarte wechselt täglich. Echt gemütlich und echt lecker. Das ganze fancy-schmanzy und Hipster-Gehabe von Mitte ist beim Betreten und allerspätestens bei der ersten Gabel Käsespätzle vollkommen vergessen. Viel Holz, üppige Portionen und Lebensmittel kann man hier auch kaufen. Wiener Schnitzel, weißer Spargel, Blutwurst und Sauerkraut werden hier mit saisonalen Zutaten frisch zubereitet, dazu gibt es eine große Weinauswahl und gutes Bier. Nach einem Lunch im Lebensmittel in Mitte brauchen wir dann aber erstmal einen kleinen Spaziergang oder Mittagsschlaf, wir sagen nur: Foodkoma!

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© Milena Zwerenz Vietnamesische Suppen und Reisnudelsalat im SOY

Viele Asiaten wirken prinzipiell "vegan", aber man muss eigentlich sicherheitshalber überall nachfragen, ob auch wirklich keine Fischsauce verwendet wurde. Im Soy sind alle Gerichte vegan, nur manche Getränke mit Milch/Honig, die kann man aber auch einfach auf Nachfrage mit Sojamilch/Agavendicksaft bekommen. Außerdem sind die Suppen ziemlich lecker und mittags gibt's ein Menü mit Vorspeise oder Getränk. Und habt ihr eigentlich schon mal vietnamesische herzhafte Pfannkuchen gegessen?

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© Tigertörtchen Cupcakes naschen im Tigertörtchen

Ins Nikolaiviertel, das älteste Wohngebiet Berlins, verirrt man sich als Berliner viel zu selten. Dabei verstecken sich in den Gassen so süße Cafés wie das Tigertörtchen, das kleine, feine Naschereien verkauft. Wer selbst lernen möchte, wie so etwas zubereitet wird: Die Backstube veranstaltet regelmäßig Cupcake-, Cake-Pop-, Macaron- und Torten-Kurse.

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© Kerstin Musl Rotwein trinken in der Bar 3

Diese Künstlerbar liegt schön versteckt in einer Sackgasse nahe dem Sohohouse und ist ein Treffpunkt der Kunst-, Theater- und Filmszene. Nach Vernissagen und Premieren in der Volksbühne trifft sich hier gern die Kreativszene, um  bei einem Kölsch oder einem Glas Rotwein angeregt zu diskutieren. Die Getränke sind preiswert und an der hufeisenförmige Bar  findet man immer einen Gesprächspartner.

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© Milena Zwerenz Das Essen der Zukunft bei Good Bank

"Vertical Farming" ist das Stichwort: Erst beim zweiten Hinschauen erkennt man, was hier bei Good Bank schlummert. Salätchen wachsen hier in wändefüllenden Vitrinen leise vor sich hin. Die landen dann mit vielen gesunden, frischen und leckeren Zutaten in der Schüssel: mit braunem Reis, Süßkartoffeln, Hummus, aber auch Fleischesser werden fündig. Ein innovatives Konzept und gutem Essen, das auch in kleinen Portionen satt macht.

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© istetiana | Shutterstock Beste Burritos bei Dolores

Es gibt diese Tage, da hat mein einfach richtig Heißhunger auf fette, fette Burritos. Dolores ist die perfekte Antwort darauf. In dem Laden in Mitte gibt es beste kalifornische Wraps, die ihr euch mit oder ohne Fleisch, Bohnen, Käse, Salsa und Guacamole vollstopfen lassen könnt. Wer eher auf Salat steht, kann das Ganze auch so bestellen oder die Quesadillas ordern. Danach seid ihr gut gesättigt und glücklich.

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© Pexels CC0 Guter Kaffee und leckeres Lunch im Café Oliv

Wer sich mittags den Bauch nicht bis zum Anschlag füllen möchte, findet im Café Oliv immer ein gutes Tagesangebot: leckere Salate, Quiches und Suppen. Aber auch am Morgen oder Nachmittag könnt ihr hier gut sitzen, Zeitung lesen, Kaffee schlürfen. Nur wenn samstags halb Berlin zum Shoppen in die Münzstraße stürmt, könnte es auch mal länger dauern, bis ein Platz frei wird.

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© Ngon Asiatisch essen im Ngon

Auf Vietnamesisch bedeutet "Ngon" nichts anderes als "lecker", doch in dem Restaurant unweit des Roten Rathauses beschränkt man sich nicht nur auf eine gute Küche mit Gerichten aus Vietnam, China, Korea, Japan und Thailand. Als Teil einer internationalen Kette besticht das Berliner Lokal auch durch eine durchdachte Inneneinrichtung, durch die man kurz vergisst, dass man eigentlich in Mitte is(s)t.

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