Buntes Bento Box Business – Das Tsukushiya Japanese Deli

© Dinah & Daliah Hoffmann

Unweit vom Kotti, in der Dresdener Straße, gibt es seit kurzem ein neues, kleines Restaurant in dem ihr Mittags mit Stäbchen bewaffnet über leckere Bento Boxen herfallen könnt. Kazuko Yokoya, die frisch aus Japan eingeflogen ist, und ihr Team geben ihr bestes, um von morgens bis abends aus hungrigen Gästen satte und glückliche Gäste zu machen. In den Tag starten könnt ihr im Tsukushiya mit Heißgetränken, japanese style Sandwiches und Gebäck. Für ein leichtes Lunch gibt es Bentoboxen für Fleisch-, Fisch- oder Tofuliebhaber und abends werden Okonomiyaki, also herzhafte Pfannkuchen, und andere japanische Kleinigkeiten aufgetischt.

© Dinah & Daliah Hoffmann
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Wir hatten zwei mal Bento, eine mit Tofu und die andere mit Schweinefleisch. Dazu findet ihr in den Boxen Reis, eingelegtes Gemüse, gekochtes Gemüse wie grüne Bohnen oder Kürbis und eine kleine Portion Nudeln. Bier und Sake aus Japan gibt es auch, das macht die Mittagspause, beziehungsweise den Feierabend, dann noch schöner. Oder man bleibt traditionell beim Tee, so wie wir Frostbeulen. Wen der Appetit auf etwas Süßes immer gleich nach dem Essen überkommt, kann diesen mit japanischem Gebäck stillen, wie zum Beispiel Matcha-Kuchen oder Eis. Oder man schlürft eine der süßen Limos.

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Im Tsukushiya soll es aber nicht nur um's Essen gehen, wie uns Niels Achtermann, einer der Gründer, erzählt. Übersetzt heißt Tsukushiya so viel wie "ein Ort, der dem Menschen dient". Hier findet also viel mehr statt. Am Wochenende gibt es allerlei Events bei denen man der Japanischen Kultur begegnen kann. Ob ihr nun lieber zur Tee-Zeremonie, zum Sake-Tasting, zu einem Konzert oder eine der Lesungen geht, ist euch überlassen.

Von der Idee bis zur Eröffnung hat es natürlich doch etwas gedauert und so ganz einfach war der Weg auch nicht. Chefköchin Kazuko und alle Mitarbeiter in der Küche sind Japaner. Auf seinen Reisen nach Japan, durch Bekannte und Freunde hat Niels sie  gefunden. Die Einreise erwies sich dann doch etwas langwieriger als anfänglich gehofft. Gleiches gilt für die Suche nach der passenden Location. Nun sind aber alle da, das Restaurant hat unweit der Oranienstraße seinen Patz gefunden und anstatt an die Probleme der Vergangenheit zu denken, wird hier lieber in die Zukunft geschaut! Und die sieht ziemlich lecker aus!

Ein ganz dickes Arigato an Kazuko und ihr Team für diesen kurzen aber wunderbar leckeren kulinarischen Ausflug ins ferne Japan. Wir werden wieder kommen!

© Dinah & Daliah Hoffmann

Unbedingt probieren: Die Bento-Box mit Tofu, die hat sogar den Fleischliebhaber überzeugt!

Veggie: Es gibt immer eine vegetarische Variante.

Preis: Die Bento Box bekommt ihr für 8 Euro.

Beste Zeit: Mittags ist das kleine Restaurant schnell voll, also nicht zu lange warten.

Wermutstropfen: Bei der begrenzten Platzauswahl kommt es schnell zu Wartezeiten.

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