5 Tipps für ein schönes Kulturwochenende in Berlin

In Berlin hat das Wochenende zwar genauso viele Tage, wie in jeder anderen Stadt auch – aber um einiges mehr Auswahl an kulturellen Veranstaltungen! Hier gibt es auf fast 900 Quadratmetern Fläche so viel zu sehen und zu erleben, dass wir für einen vollständigen Artikel darüber einen eigenen Datenserver anlegen müssten. Wenn ihr Lust habt auf Museen, Galerien, Lesungen, Aussichtspunkte und Konzerte, werdet ihr hier fündig. Wir haben die besten 5 für euch ausgewählt und zusammengestellt, wie zum Beispiel einen Besuch in der neu eröffneten Staatsoper.

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© Gordon Welters Opern und Konzerte in der neu eröffneten Staatsoper

Sieben Jahre lang musste Berlin auf seine Staatsoper Unter den Linden verzichten, weil dort umgebaut wurde. Nun ist sie endlich fertig – fast zumindest! Momentan ist in der zweiten Spielstätte der Staatsoper, Neue Werkstatt, das Stück „Rivale“ zu sehen, ab 7. Dezember geht dann auch wieder die reguläre Spielzeit im majestätischen Saal der Staatsoper weiter. Freuen könnt ihr euch jetzt schon auf Klassiker wie La Bohème, Hänsel und Gretel, L’Incoronazione di Poppea, Szenen aus Goethes Faust und Don Giovanni.

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© Urban Nation | Graft Architekten Streetart auf der Bülowstraße entdecken

Berlin ohne Streetart wäre nur halb so bunt, das weiß auch Yasha Young. Seit 2013 holt sie, im Rahmen ihrer Initiative Urban Nation, sowohl aufstrebende als auch bekannte Urban-Art-Künstler in die Hauptstadt und ihre Werke an Hausfassaden und Schaufenster. Mit dem Urban Nation Museum for Urban Contemporary Art, das im Sommer 2017 eröffnet hat, schaffen Yasha und ihr Team einen einzigartigen Raum für urbane Kunst und einen Ort der Begegnung. Tatsächlich ist es eine super Alternative zum klassischen Museum, wie ihr es sonst kennt. Alleine für die Architektur lohnt es sich – es wurde nämlich ein Schöneberger Gründerzeitgebäude umgestaltet.

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© ptwo | FlickrCC BY 2.0 Vom Park Inn über die Stadt schauen

Wenn man nicht gerade als Tourist in Berlin unterwegs ist, vergisst man manchmal, wie viele gute Aussichtspunkte die Stadt zu bieten hat. Und damit meinen wir nicht den Fernsehturm. Direkt daneben am Alex, von der Dachterrasse des Park Inn Hotels, sieht die Stadt auch ziemlich gut aus. Von dort könnt ihr dann auch freudig lächelnd den Besuchern des Fernsehturms gegenüber zuwinken, die für ihren Ausblick das Dreifache zahlen, während ihr meist auch nicht anstehen und warten müsst. Oben drauf gibt's Getränke und Liegestühle.

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© pommesaermchen | FlickrCC BY-NC 2.0 Die Lesebühne im SO36 besuchen

Wer Marc-Uwe Kling mag, wird die Lesedüne lieben. Im Kreuzberger SO36 lesen bei jedem Auftritt er und die drei anderen festen Dünenmitglieder sowie mindestens ein Gast selbstgeschriebene Texte vor. Da Marc-Uwe Kling momentan auf Tour ist und nicht zu jedem Lesedünen-Auftritt kommen kann, gibt es sogar mehr Gäste und damit viele neue, tolle Künstler zu entdecken!

5

© Marcello Zerletti Kostenlose Stadtführung durch Berlin

Wie oft habt ihr schon geführte Touren im Urlaub mitgemacht? Bestimmt etliche. Und wie viele in Berlin? Bestimmt keine einzige. Dabei kann es richtig spannend sein, sich mal durch die eigene Stadt führen zu lassen! Oder wusstet ihr, dass Berlin mehr Brücken hat als Venedig und mehr Museen als Regentage? Besonders empfehlen kann ich euch dafür die Free-Walking-Touren von Sandemans – die sind, wie der Name schon sagt, erstmal kostenlos. Die Guides sind aber so fantastisch, dass ihr nach der Tour sehr gerne den freiwilligen Beitrag zahlen werdet. Versprochen!

Dieser Artikel ist gesponsert von Staatsoper Berlin.

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