11 schöne Dinge, die ihr in Berlin kostenlos machen könnt

Du und Berlin, ihr habt definitiv etwas gemeinsam: Ihr seid beide arm, aber sexy! Zum Glück bietet dein Partner in Crime, deine Lieblingsstadt, auch viele schöne Dinge, die du kostenlos machen und erleben kannst. Hier bekommst du 11 Tipps von uns.

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© Manu | FlickrCC BY-SA 2.0 Kunst des 20. Jahrhunderts anschauen im Haus Huth

Im Haus Huth am Potsdamer Platz könnt ihr auf 600 Quadratmetern Fläche wechselnde Kunstwerke des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart bestaunen. Und das für umme. Die Werke gehören zur Daimler Art Collection. Um in die Ausstellungsräume zu gelangen, könnt ihr täglich zwischen 11 und 18 Uhr an der Tür läuten. Das Daimler Contemporary Berlin ist ausgeschildert.

  • Daimler Contemporary Berlin
  • Alte Potsdamer Straße 5, 10785 Berlin
  • Täglich 11–18 Uhr
  • Mehr Info
2

© Daniel Stark | FlickrCC BY 2.0 Führung durch das Haus des Rundfunks

Wie sieht eigentlich ein Radiostudio von innen aus und wie wird aus einer Idee ein Beitrag im Fernsehen? Bei der kostenlosen Führung durch das historische Haus des Rundfunks an der Masurenallee könnt ihr euch in die Medienwelt einführen lassen. Immer samstags um 15 Uhr beginnt die 90-minütige Führung. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

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© mompl | FlickrCC BY-NC-ND 2.0 Oldtimer angucken in der Classic Remise

Einen zehnminütigen Fußmarsch vom S-Bahnhof Beusselstraße entfernt, könnt ihr euch beim Besuch der Classic Remise von wunderschönen alten Autos verzaubern lassen. Ein Ausflug hierher lohnt sich auch für Menschen, die einen Käfer nicht von einem Aston Martin unterscheiden können. Die Oldtimer haben einen ganz besonderen Charme, der sich schwer in Worte fassen lässt. Allein die Vorstellung, welche Menschen alle schon mit diesem Gefährt unterwegs waren und was sie dabei erlebt haben, bietet Stoff für viele Tagträume.

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© Nino | FlickrCC BY-NC 2.0 Die Museumswohnung WBS 70 besuchen

Von außen sehen Plattenbauten ziemlich bedrohlich aus, dabei können sie in ihrem Innern mitunter ganz gemütlich sein. Die Museumswohnung WBS 70 in Hellersdorf sieht noch genauso aus wie 1987. Alle Möbel und Einrichtungsgegenstände dieses sozialistischen Wohntraums stammen aus original DDR-Produktion, inklusive Spanplatten-Schrankwand, Spitzendeckchen und grüner Velours-Couchgarnitur.

5

© mightymightymatze | FlickrCC BY-NC 2.0 Im Ruinengarten an der UdK entspannen

Das Hauptgebäude der Universität an der Hardenbergstraße bietet einen schonen Innenhof, der zum Verweilen einlädt. Eine Besonderheit des Geländes ist der Ruinengarten. Den Name trägt die Gedenkstätte, da von dem historischen Antikensaal nur noch die Grundmauern, also die Ruinen, übrig sind. Hier hat der Künstler Harro Jacob eine Erinnerung-Skulptur zum Gedenken an alle zwischen 1933 und 1945 verfolgten und ermordeten Hochschulangehörigen geschaffen. Ein schöner und gleichzeitig nachdenklicher Ort, den zu besuchen sich lohnt.

6

© Bastian Greshake | FlickrCC BY-SA 2.0 Kino für die Ohren in der Hörgalerie im Ohrenhoch

Jeden Sonntag ab 14 Uhr könnt ihr euch in Neukölln im Geräuscheladen Ohrenhoch von den Klängen der aktuellen Klanginstallation in andere Welten entführen lassen. Der kleine Laden hat ein speziell angefertigtes klangarchitektonisches Raumkonzept für ein einmaliges Klangerlebnis. Bis 21 Uhr könnt ihr jederzeit zur Präsentation hinzu stoßen, da die Installationen keinen wirklichen Anfang und kein Ende haben.

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© Jeremy Yap I unsplash Independent-Filme schauen im Flimmerzimmer

Der Verein Creative Office e.V. organisiert alle zwei Wochen donnerstags in der Bar Herman Schulz einen Filmabend. Auf der Leinwand flimmern Independent-Filme aus unterschiedlichsten Genres, während ihr es euch in dem Lokal mit Wohnzimmer-Atmosphäre gemütlich machen könnt. Wenn ihr auch Filmschaffende seid, könnt ihre eure Meisterwerke jeder Zeit über die Seite des Vereins einreichen.

8

© BIKINI BERLIN Affen gucken und entspannen auf dem Dach des Bikini Berlins

Dass es direkt am Zoo und mitten im Herzen des Berliner Westens eine kleine Oase gibt, wo man das turbulente Treiben rund um den Ku'Damm überhaupt nicht merkt, fällt erstmal schwer zu glauben. Tatsächlich sitzt es sich auf dem Dach des Bikinis mit dem Blick auf den grünen Zoo ziemlich idyllisch. Zur Mittagszeit scheint dort auch noch die Sonne und man kann sich mit einem Kaffee auf die großen Holzbänke setzen und dabei den Großstadttrubel vergessen, zumindest fast.

9

© Lena van Ginkel Ausblick aus der TU Mensa genießen

Wer gern mal entspannt über Berlin gucken möchte und keine Lust auf den Fernsehturm hat, kann in die Caféteria Skyline der TU in die 20. Etage des Telefunken-Hochhauses am Ernst-Reuter-Platz fahren. Hier könnt ihr wahlweise auf einen Kaffee oder belegtes Brötchen bleiben oder bei gutem Wetter einfach den tollen Ausblick über Berlin genießen.

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© Folkert Eilts Stadtführung von New Berlin Tours

Auch wenn du schon länger in Berlin wohnst, bewegst du dich wahrscheinlich meist eher in deinem Viertel und blendest die touristischen Teile der Stadt aus. Dabei sind sie ja nicht ohne Grund Sehenswürdigkeiten. Wenn du ein bisschen Stadtgeschichte nachholen willst, kannst du das bei den kostenlosen Stadtführungen von New Berlin Tours. Pssst, die Guides freuen sich trotzdem über etwas Trinkgeld.

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© Charlott Tornow Den Wedding überblicken auf dem Flakturm Humboldthain

Auf den Überresten eines alten Bunkers aus dem 2. Weltkrieg hat man einfach die beste und friedlichste Aussicht über Wedding. Auf der einen Seite ist der Ausblick urban, auf die Bahnschienen des S-Bahnhofs Gesundbrunnen, das Einkaufscenter und das Straßengewusel Weddings; auf der anderen Seite breiten sich idyllisch die Rosengärten und der ruhige Park aus. Auf jeden Fall ein paar Bierchen mitbringen, hier kann man sich nur zu gut zum Quatschen hinsetzen und in die Ferne schauen.

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