11 Restaurants, die ihr am Paul-Lincke- und Maybachufer kennen solltet

Es gibt Straßen in Berlin, auf denen ich meinen ganzen Tag verbringen kann. Das Paul-Lincke- und Maybachufer am Landwehrkanal, genau da wo Kreuzberg auf Neukölln trifft, sind zwei dieser Straßen. Was ich dann so machen würde? Von einem Café ins nächste schlendern, dann ins Restaurant und den Tag mit einem leckeren Dinner und Absacker beenden. Ein Wochenmarkt, nette Cafés, internationale Restaurants und sogar Sterneküche machen die Gegend zu einer meiner liebsten. Hier sind meine 11 Favoriten an zwei der leckersten Ufer Berlins.

Achtung: Aufgrund von Corona können die Öffnungszeiten abweichen. Bitte haltet euch an die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen.

1
Frühstückstisch im La Maison mit Granola, Mandelcroissant und Tuna Melt Sandwich

© Daliah Hoffmann Französische Pâtisserie schlemmen im La Maison

Auf den Geschmack von dem hübschen und köstlichen Gebäck von La Maison sind wir zum ersten Mal beim Breakfast Market in der Markthalle Neun gekommen. Ein halbes Jahr später, im Mai 2019, hat das Café mit angeschlossener Backstube am Paul-Lincke-Ufer eröffnet. In der Auslage liegen hausgemachte Croissants, Pains au Chocolat, Brioche, Zimtschnecken, Mandelcroissants, Baguettes und mehr. Daneben verschiedene Tartes und Küchlein mit Beeren, Karamell, Schokolade und Nüssen. Tollen Kaffee gibt's immer, außerdem kann man im La Maison auch verdammt gut frühstücken und mit einem Aperol Spritz auf den Feierabend anstoßen. Im Sommer lädt die große Terrasse zum Verweilen und Naschen ein.

2

© Daliah Hoffmann Mexikanisch essen im La Lucha Geschlossen

Wer seinen Mexiko-Urlaub plant und kulinarisch schon mal in Stimmung kommen will, der ist im La Lucha genau richtig. Seit Anfang April bekommt ihr in dem bunt eingerichteten Restaurant, das an eine stylische Kantine erinnert, leckeres mexikanischen Essen. Auf der Karte stehen typische Gerichte wie Ceviche, Tacos, Burritos, Enmoladas oder Churros. Bei fast jedem Gericht gibt es auch eine vegane Variante. Bei den Burritos fand ich den veganen und den Beef Brisket Burrito ziemlich gut.

3

© Feed Back Moderne chinesische Küche im Feed Back

Es muss nicht immer Ente kross gebraten und Hähnchen süß-sauer sein, im Feed Back bekommt ihr moderne chinesisch-kantonesische Küche auf hohem Niveau. Die Karte ist klein gehalten, was für chinesische Restaurant eher ungewöhnlich ist. Küchenchef Rong Dong Chen schafft es trotzdem, die Vielfalt der kantonesischen Küche auf den Teller zu bringen. Auch die Weinkarte lässt sich wirklich sehen und die Weine passen perfekt zu den Gerichten im Feed Back, darauf wurde viel Wert gelegt.

4

© Milena Zwerenz Vegane Donuts bei Brammibal’s Donuts

Nomnomnom, gibt es eigentlich Menschen, die keine Donuts mögen? Eben. Lange Zeit mussten Veganer aber mit hängenden Köpfen an Dunkin' Donuts vorbei spazieren und träumten davon, dass es die leckeren Zuckerkringel endlich auch ohne Milch und Knilch geben würde. Wenn man sich etwas nur lang genug wünscht, geht es anscheinend irgendwann in Erfüllung, denn schon seit einer Weile gibt es die wunderbaren Menschen von Brammibal’s Donuts. Hier geht es nicht nur um vegan, sondern vor allem um Donut-Kunst. So lecker, dass es sogar Nicht-Veganer*innen ein verzücktes "Mmmmhhh" entlockt.

5
Pizza, Zola

© Marina Beuerle Auf der Terrasse Pizza essen und leckeren Rotwein im Zola trinken

Das Zola spart sich eine große Karte, hier geht es wirklich nur um die Pizza, um genau zu sein um neapolitanische Pizza aus dem holzbefeuerten Ofen. Nach 60 bis 90 Sekunden in der 485 Grad heißen Gluthitze ist die Pizza perfekt. Zusammen mit Freund*innen könnt ihr hier ganz wunderbar bei einer Flasche Rotwein in den Abend starten. Lockere Atmosphäre, junges Publikum.

6

© Kerstin Musl Hinterhofatmosphäre bei Concierge Coffee

Das Concierge Coffee muss man finden wollen, um es zu entdecken. In der Einfahrt zum Hinterhof eines Gebäudes am Paul-Linke-Ufer versteckt sich das Café hinter einem Pförtnerfenster. Benjamin Pates und sein Partner Namy Nosratifard, die ihr Handwerk bei Bonanza Coffee Heroes gelernt haben, haben im August 2013 ihr Miniaturcafé eröffnet und zaubern Kaffee vom Feinsten. Mit einem Flat White könnt ihr hier nichts verkehrt machen.

7

© Spindler Leckeres Essen und tolle Einrichtung im Spindler

Im Spindler am Paul-Linke-Ufer stimmt beim Interieur von vorne bis hinten einfach alles. Auch das Essen auf den Tellern sorgt für viele "Oooh’s", "Aaah’s" und glückliche Gesichter. Beim Frühstück ist es – neben Eierspeisen und Sandwiches – der dicke Pancake mit Honig oder Ahornsirup, Obst und Puderzucker. Beim monatlich wechselnden Lunch und den Dinnern sind es die wunderschön angerichteten, deutsch-mediterranen Gerichte. Lecker!

8

© Pexels Abendessen im Sternerestaurant Horváth

Das Restaurant von Sternekoch Sebastian Frank ist eher unauffällig und unkonventionell, allein die Lage ist für ein Zwei-Sterne-Restaurant ungewöhnlich. Im Horváth dreht sich alles um die österreichische Küche, gekocht wird mit regionalen und saisonalen Zutaten. Manchmal geht Sebastian auch rüber auf den Wochenmarkt und kauft Gemüse von Bauern und Bäuerinnen aus der Region oder bringt Zutaten direkt aus dem eigenen Garten mit. Die Atmosphäre ist locker und einladend – auch nicht unbedingt typisch für ein Sternerestaurant.

9

© Wiebke Jann Üppige Füllungen in der Muffle bei Tatas

Die wichtigste Frage zuerst: WTF ist eine Muffle? Antwort: eine ziemlich leckere Kreuzung aus Muffin und Waffel, außen kross wie eine Waffel und innen fluffig wie ein Muffin. Klingt an sich schon lecker und kann pur oder mit Soße und Toppings bzw. Füllung verputzt werden. Im Sommer bietet sich das hausgemachte Eis von Tatas als tolle Füllung an. Und hat man nicht gerade einen an der Muffle, sagt man nicht nein zu dieser Waffel.

10

© Volt Saisonal Essen im Volt

Das Volt im ehemaligen Umspannwerk Kreuzberg überzeugt nicht nur mit cooler Location, sondern auch mit gutem Essen. Das Konzept ist simpel: Regionale und saisonale Küche auf hohem Niveau. Was dann am Ende auf den Tellern landet, sind Berliner und Deutsche Klassiker, die von Küchenchef Matthias Gleiß neu interpretiert wurden. Zur Auswahl stehen drei Fünf- oder Sechs-Gänge-Menüs mit Fleisch, Fisch oder vegetarisch.

11

© Wiebke Jann Essen und Trinken in der Ankerklause

Ohne die Ankerklause wäre das Maybachufer nicht das Maybachfer. Das kleine Häuschen direkt an der Brücke ist Restaurant, Biergarten und Hafenbar in einem und eigentlich immer voll. Wenn im Sommer dann die Möwen über dem Landwehrkanal fliegen und man mit Bier, Burger, Quesadilla oder Salat auf der Terrasse der Ankerklause sitzt, könnte man fast denken, man sitzt irgendwo am Meer.

Titelfoto: © Borke Berlin

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