11 Orte in Berlin zum Bouldern

Der Boulder-Sport gewinnt immer mehr an Begeisterung und Boulderhallen schießen wie Pilze aus dem Berliner Boden. Das Praktische beim Bouldern ist, dass man ohne Seil und Gurt an natürlichen Felsen oder an künstlichen Kletterwänden einfach drauf los klettern kann. Man muss also nicht unbedingt zu zweit sein und hat dadurch keine Ausrede mehr, wenn der Trainingspartner mal nicht kann. Mit Vergnügen bekam Hilfe von BertaBerlin, Berlinauskennerin und Macherin von Walk this Way, und gemeinsam haben wir für euch neun Boulderhallen unter die Lupe genommen und auch zwei Outdoor-Kunstfelsen entdeckt, falls ihr im Sommer doch mal Lust habt, zu zweit und mit Seil zu klettern.

© 2015 BertaBlock Boulderhalle GmbH

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Bouldern im Berta Block

Der Berta Block in Pankow ist ein Kletterparadies für alle Boulderfans. Für Anfänger*innen ist die Halle eine gute Gelegenheit, um ins Bouldern einzusteigen, denn die Trainer*innen leben diesen Sport und legen Wert darauf, jeder*m von Anfang an eine perfekte Technik zu vermitteln. Auch die Profis trainieren hier oder tragen Wettkämpfe aus und lassen uns Normalsterbliche an ihren Superkräften teilhaben. Ganz nebenbei sind auch Rücken und Schultern sehr dankbar, wenn sie auf diese Weise stabilisiert und beweglich gehalten werden. An einem Regentag oder zum Austoben ist das der perfekte Ort.

© Pablo Quevedo

2
In- und outdoor Klettern im Magic Mountain

In Magic Mountain bist Du umgeben von vielen bunten Wänden mit ausgefallen geformten Griffen und verhältnismäßig vielen Toprop-Routen. Die hell und freundlich gestaltete Kletterhalle bietet auch einen Boulderbereich, Indoor- und Outdoor-Routen sowie eine Sauna.

© herrvantoll

3
Den Ostbloc bezwingen

Direkt an der Spree mit Blick über den Rummelsburger Hafen liegt der Ostbloc. Eine große, helle Boulderhalle mit elf Sektoren wartet hier auf euch. Egal ob Anfänger*in oder geübte*r Boulderer*innen, hier fühlt sich jede*r sofort aufgehoben und die Orientierung fällt leicht. Es gibt einen Aufwärm- und Krafttrainingsbereich, ein Bistro mit leckerer Pizza und draußen eine große Liegewiese unter einer Trauerweide zum Entspannen und Sonnetanken nach dem Sport.

© Fabian Fischer

4
Bouldern und Saunieren im Bouldergarten

Der Bouldergarten befindet sich in der ehemaligen Neuköllner Kletterhalle T-Hall. Dieser Garten lässt mit einer Vorstiegswand, einem Kurs- und einem Kinderkletterbereich sowie einem Außenbereich das Herz jedes Boulderers höher schlagen. Ach ja, eine Sauna gibt es hier auch. Für manche steht diese sogar im Mittelpunkt!

© Kerstin Musl

5
Den Kegel-Kletterturm in Friedrichshain erklimmen

Garantiert nicht überlaufen ist die Aussicht des Kletterkegels auf dem RAW-Gelände. Nach mehrfachen Übungsanläufen und massivem Muskelzuwachs freut man sich, wenn man es endlich auf die Spitze des Rund 20m hohen Kegels geschafft hat und die Aussicht über Friedrichshain bis zur Eastside Gallery genießt. Die Sonnenuntergänge sind auch toll, nur sollte man schnell wieder unten sein, bevor es völlig dunkel wird.

© Wiebke Jann

6
Trainieren im Boulderklub Kreuzberg

In einem Kreuzberger Hinterhof versteckt liegt der Boulderklub, welcher gleichzeitig einer der zentralsten Boulderspots Berlins ist. Hier geht es ziemlich hip und international zu. Beim Betreten fällt einem zuerst das Holzschiff Renate auf, ein mit Klettergriffen versehener Spielplatz. Auf der restlichen Fläche können sich die Erwachsenen, aber auch Kinder prima austoben. So vergehen Regentage super schnell und nebenbei werdet ihr zum Boulderprofi.

© Kerstin Jana Kater

7
Bouldern unter Glas im Bright Site

Die Boulderhalle mit dem besonderen Clou, denn in ihr stehen alle Boulderwände als Objekte im Raum. Da die Halle rundum verglast ist, kannst Du den ganzen Tag bei Tageslicht bouldern. Ein weiteres Highlight ist der Garten, in dem es einen tollen Außenbereich zum Bouldern und einen Biergarten gibt.

© Boulderworx | facebook

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An den niedrigen Wänden von Boulderworx entlang hangeln

Diese kleine Boulderhalle liegt versteckt in einem Hinterhof in Wilmersdorf und ist etwas in die Jahre gekommen. Die Decke ist nicht sehr hoch, dadurch fallen die Boulder aber durch technischen Anspruch auf, da sie oft nur 2–3 Züge sind. Man kann in- und outdoor klettern und es gibt einen tollen Kinderbereich.

© Südbloc | Facebook

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Den Südbloc entlang klettern

Der neue große Bruder vom Ostbloc bietet auf 1.600 qm Hallenfläche Bouldern für jeden Anspruch. Es gibt einen freistehenden 18-Meter-Doppeldachpilz, eine Boulderspeedwand, eine separate Schulungswand und viele ungewöhnlich strukturierte Wandbereiche. Egal ob Anfänger*in oder Hardmover, durch das Farbsystem in fünf Graden findet jede*r seinen*ihren passenden Boulderer.

© Kerstin Musl

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Auf den Schwedter Nordwand–Kletterturm steigen

Die Schwedter Nordwand ist ein zweiteiliger Kletterturm aus Beton und besteht aus einer großen Stehle mit 15m und einer kleine Stehle mit 7m Höhe. Sie ist eingezäunt, man kann sich aber im Vorhinein beim AlpinClub Berlin nach einer Hinterlegung einer Kaution einen Schlüssel ausfertigen lassen, mit dem man jederzeit klettern gehen kann, denn Öffnungszeiten gibt es nicht. Das Besondere an dieser Wand ist, dass sie so strukturiert und modelliert ist, dass es fast eine "naturnahe" Oberfläche ist. Zusätzlich gibt es natürlich auch künstliche Klettergriffe für die noch nicht so Klettergeübten.

© Wuhletalwächter | facebook

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Den Wuhletalwächter–Kletterturm erklimmen

Den Wuhletalwächter findet ihr im Eiche-Park in Marzahn und ist frei zugänglich. Der sechseitige Kletterturm aus Beton ist 17,5 m hoch und bietet über 500qm Kletterspaß. Das Tolle an diesem Outdoor-Felsen ist aber auch die Boulderwand, die rund um den Kletterturm führt und auch auf eine Fläche von ca. 400 qm kommt. Man braucht hier also nicht unbedingt ein Seil, wenn man bei tollem Wetter draußen etwas bouldern möchte.

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