11 Orte in Berlin zum Bouldern

Der Boulder-Sport gewinnt immer mehr an Begeisterung und Boulderhallen schießen wie Pilze aus dem Berliner Boden. Das Praktische beim Bouldern ist, dass man ohne Seil und Gurt an natürlichen Felsen oder an künstlichen Kletterwänden einfach drauf los klettern kann. Man muss also nicht unbedingt zu zweit sein und hat dadurch keine Ausrede mehr, wenn der Trainingspartner mal nicht kann. Mit Vergnügen bekam Hilfe von BertaBerlin, Berlinauskennerin und Macherin von Walk this Way, und gemeinsam haben wir für euch 9 Boulderhallen unter die Lupe genommen und auch 2 Outdoor-Kunstfelsen entdeckt, falls ihr im Sommer doch mal Lust habt, zu zweit und mit Seil zu klettern.

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© Berta Block Boulderhalle Berta Block

Nach einem Ausbau ist die Berta inzwischen Berlins größte Boulderhalle und bietet Kindern und Erwachsenen gleichermaßen riesigen Kletterspaß. Für Anfänger ist die Halle eine gute Gelegenheit, um ins Bouldern einzusteigen, denn die Trainer hier leben diesen Sport und legen Wert darauf, jedem von Anfang an eine perfekte Technik zu vermitteln. Auch die Profis trainieren hier oder tragen Wettkämpfe wie “Berlin Block Masters” aus und lassen uns Normalsterbliche an ihren Superkräften teilhaben. Ganz nebenbei sind auch Rücken und Schultern sehr dankbar, wenn sie auf diese Weise stabilisiert und beweglich gehalten werden.

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© Pablo Quevedo In- und outdoor Klettern im Magic Mountain

In Magic Mountain bist Du umgeben von vielen bunten Wänden mit ausgefallen geformten Griffen und verhältnismäßig vielen Toprop-Routen. Die hell und freundlich gestaltete Kletterhalle bietet auch einen Boulderbereich, Indoor- und Outdoor-Routen sowie eine Sauna.

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© herrvantoll Den Ostbloc bezwingen

Direkt an der Spree mit Blick über den Rummelsburger Hafen liegt der Ostbloc. Eine große, helle Boulderhalle mit elf Sektoren wartet hier auf euch. Egal ob Anfänger oder geübter Boulderer, hier fühlt jeder sofort aufgehoben und die Orientierung fällt leicht. Es gibt einen Aufwärm- und Krafttrainingsbereich, ein Bistro mit leckerer Pizza und draußen eine große Liegewiese unter einer Trauerweide zum entspannen und Sonne tanken nach dem Sport.

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© Fabian Fischer Bouldern und Saunieren im Bouldergarten

Der Bouldergarten befindet sich in der ehemaligen Neuköllner Kletterhalle T-Hall. Dieser Garten lässt mit einer Vorstiegswand, einem Kurs- und einem Kinderkletterbereich sowie einem Außenbereich das Herz jedes Boulders höher schlagen. Ach ja und eine Sauna gibt es auch.

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© Der Kegel Kegel-Kletterturm in Friedrichshain

Garantiert nicht überlaufen ist die Aussicht des Kletterkegels auf dem RAW-Gelände. Nach mehrfachen Übungsanläufen und massivem Muskelzuwachs freut man sich, wenn man es endlich auf die Spitze des Rund 20m hohen Kegels geschafft hat und die Aussicht über Friedrichshain bis zur Eastside Gallery genießt. Die Sonnenuntergänge sind auch toll, nur sollte man schnell wieder unten sein, bevor es völlig dunkel wird.

  • RAW Tempel Club
  • Revaler Straße 99, 10245 Berlin
  • Montag: 10–23 Uhr, Dienstag – Freitag: 8–23 Uhr, Samstag, Sonntag & Feiertage: 10–23 Uhr
  • Tageskarte: 7 Euro, ermäßigt 5,50 Euro
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© Boulderklub Trainieren im Boulderklub Kreuzberg

In einem Kreuzberger Hinterhof versteckt liegt der Boulderklub, welcher gleichzeitig einer der zentralsten Boulderspots Berlins ist. Hier geht es ziemlich hip und international zu. Beim Betreten fällt einem als erstes das Holzschiff Renate auf, ein mit Klettergriffen versehener Spielplatz. An den restlichen 1.300m2 können sich die Erwachsenen austoben.

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© Kerstin Jana Kater Bouldern unter Glas im Bright Site

Die Boulderhalle mit dem besonderen Clou, denn in ihr stehen alle Boulderwände als Objekte im Raum. Da die Halle rundum verglast ist, kannst Du den ganzen Tag bei Tageslicht bouldern. Ein weiteres Highlight ist der Garten, in dem es einen tollen Außenbereich zum Bouldern und einen Biergarten gibt.

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© Boulderworx | facebook An den niedrigen Wänden von Boulderworx entlang hangeln

Diese kleine Boulderhalle liegt versteckt in einem Hinterhof in Wilmersdorf und ist etwas in die Jahre gekommen. Die Decke ist nicht sehr hoch, dadurch fallen die Boulder aber durch technischen Anspruch auf, da sie oft nur 2–3 Züge sind. Man kann in- und outdoor klettern und es gibt einen tollen Kinderbereich.

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© Südbloc | facebook Den Südbloc entlang klettern

Der neue, große Bruder vom Ostbloc bietet auf 1600qm Hallenfläche Boulder für jeden Anspruch. Es gibt einen freistehender 18-Meter-Doppeldachpilz, eine Boulderspeedwand, eine seperate Schulungswand und viele ungewöhnlich strukturierte Wandbereiche. Egal ob Anfänger oder Hardmover – durch das Farbsystem in 5 Graden findet jeder seinen passenden Boulderer.

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© Kerstin Musl Auf den Schwedter Nordwand–Kletterturm steigen

Die Schwedter Nordwand ist ein zweiteiliger Kletterturm aus Beton und besteht aus einer großen Stehle mit 15m und einer kleine Stehle mit 7m Höhe. Sie ist eingezäunt, man kann sich aber im Vorhinein beim AlpinClub Berlin nach einer Hinterlegung einer Kaution einen Schlüssel ausfertigen lassen, mit dem man jederzeit klettern gehen kann, denn Öffnungszeiten gibt es nicht. Das Besondere an dieser Wand ist, dass sie so strukturiert und modelliert ist, dass es fast eine "naturnahe" Oberfläche ist. Zusätzlich gibt es natürlich auch künstliche Klettergriffe für die noch nicht so Klettergeübten.

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© Wuhletalwächter | facebook Den Wuhletalwächter–Kletterturm erklimmen

Den Wuhletalwächter findet ihr im Eiche-Park in Marzahn und ist frei zugänglich. Der sechseitige Kletterturm aus Beton ist 17,5 m hoch und bietet über 500qm Kletterspaß. Das Tolle an diesem Outdoor-Felsen ist aber auch die Boulderwand, die rund um den Kletterturm führt und auch auf eine Fläche von ca. 400 qm kommt. Man braucht hier also nicht unbedingt ein Seil, wenn man bei tollem Wetter draußen etwas bouldern möchte.

Titelfoto: © vincenzo di giorgi | Unsplash

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