11 Gründe, warum "Wonder Woman" die wichtigste Filmheldin des Jahres ist

© DC Comics

Batman, Superman, Ironman, Spiderman, you name it. Das Superhelden-Universum und dessen filmische Umsetzung sind gemeinhin ziemlich testosterongeschwängert. Ausnahme natürlich: Wonder Woman. Schon 1941 hatte die vom feministischen Psychologieprofessor Moulton Marston und seiner Frau Elizabeth kreierte Heroin ihren ersten Auftritt in einem Comic des DC-Verlags, erst jetzt wird ihr endlich die Ehre einer Leinwand-Inkarnation zuteil. In den USA hat der Film längst die Spitze der Kinocharts erklommen, seit dem 15. Juni sagt die Amazonenprinzessin auch hierzulande Genderklischees den Kampf an.
Ein Gang ins Kino lohnt sich, weil…

1. mit Patty Jenkins eine Frau auf dem Regiestuhl saß – leider noch äußerst unüblich für das Action- und eine Premiere im Superhelden-Genre

© giphy

2. die israelische Schauspielerin Gal Gadot einen noch größeren Girlcrush auszulösen vermag als die verkleidete Rachel Bilson in "The O.C."

3. Wonder Woman hier nicht als feuchte Männerphantasie inszeniert wird, sondern vielmehr als toughe Kick-Ass-Amazone

4. Chris Pine, sonst eher auf die Rolle des langweiligen Chauvis abonniert, als Sympathieträger und Wonder Womans gutaussehender Sidekick glänzen darf

5. die Amazonen mit real life-Heldinnen wie Crossfit-Veteranin Brooke Ence besetzt wurden

6. Wonder Womans entzückende Unkenntnis über die Welt abseits ihrer männerfreien Heimatinsel Themyscira sehr amüsant ist

7. Wonder Woman darauf pfeift, ob ihr Schwert zum Outfit passt

8. die Titelheldin über originelle Ausrüstung verfügt: ein magisches Lasso, ein Schwert, mit dem sie Götter töten kann und zwei Armbänder, die jeden Angriff gegen sie zur doppelten Verletzung ihres Gegners transformieren

9. Wonder Woman Konflikte dennoch eher mit Empathiefähigkeit und weniger mit Fäusten löst

10. der Film die perfekte augenzwinkernde Balance findet – weder nimmt er sich zu ernst, noch zieht er seine Figuren ins Lächerliche

11. wir es wieder mit einem unterhaltsamen Action-Spektakel zu tun haben inklusive gelungener Kampfszenen und viel Situationskomik

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