In Friedrichshain-Kreuzberg soll es bald auch veganes Kantinenessen geben

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Dass in den Berliner Kantinen auch immer eine vegetarische Option auf der Tageskarte steht, ist mittlerweile fast selbstverständlich. Doch beim veganen Angebot verhält es sich noch anders. Das findet die Gruppe "Sentience Politics", die sich selbst als Denkfabrik versteht und sich für Anti-Speziesismus einsetzt, nicht in Ordnung. Sie hat jetzt ein Bürgerbegehren gestartet, das mindestens ein pflanzliches Gericht in den öffentlichen Kantinen in Friedrichshain-Kreuzberg sichert.

Gründe für das Bürgerbegehren sind laut eigenen Angaben unter anderem Nachhaltigkeit, Tierschutz, aber auch gesundheitliche Aspekte (Antibiotika). In der Vergangenheit haben "Sentience Politics" bereits erfolgreich eine ähnliche Initiative in Basel und Zürich gestartet. Die Gruppe ist der Überzeugung, "dass alle empfindungsfähigen Wesen moralische Berücksichtigung verdienen –unabhängig davon, wer sie sind, wie sie aussehen oder welcher Spezies sie angehören."

Für den Antrag in Berlin sind mindestens 6.012 Unterschriften nötig. In der Stadt leben geschätzt 95.000 Veganer, die Erfolgschancen sind also absehbar. 6 Monate läuft die Aktion. Unterstützt wird sie von vebu, dem Vegetarierbund Deutschland, sowie der Albert-Schweitzer-Stiftung. Hier könnt ihr selbst partizipieren.

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