11 Restaurants, in denen ihr richtig gut Koreanisch essen könnt
Fangen eure Augen auch schon an zu leuchten, wenn ihr Worte wie Bibimbap, Kimchi, Gimbab oder koreanisches Barbeque hört? We feel you. Das Tolle an der koreanischen Küche ist, dass es sie für jede Gelegenheit gibt: Egal ob Zwischendurch als Streetfood, lecker zum Lunch oder ganz schick beim Fine Dining für besondere Anlässe, die koreanische Küche ist für alles gewappnet. Wo es uns in Berlin am besten schmeckt, verraten wir euch hier.
1 Hausgemachte Mandus, Bowls und Ramyun im Coréen
Mit dem Coréen in Mitte hat Anfang 2019 ein Ableger des Hanok – das koreanische Restaurant am Ku'damm ist eine Berliner Institution – eröffnet. In dem Restaurant mit Blick auf die Torstraße bekommt ihr koreanische Klassiker wie Mandu, Bibimbap, Ramyun und Starters wie Chicken Wings, koreanische Pfannkuchen und Kimchi. Das Coréen ist minimalistisch eingerichtet. Durch die großen Fenster ist es schön hell im Inneren, Lampions und Holz sorgen für ein warmes Ambiente, der grüne Neonschriftzug und der weißgeflieste Tresen für zwei Hingucker.
2 Koreanische Küche in intimer Atmosphäre im CHOI genießen
Wer, so wie ich, kleine Speisekarten bevorzugt, wird sich hier auf Anhieb wohlfühlen, denn in dem im Januar 2019 eröffneten koreanischen Restaurant CHOI stehen lediglich drei 6-Gänge-Menüs zur Auswahl: Sinseon, das vegetarische Menü, Seonbi, das Fisch-Menü und Sura, das Menü mit Fleisch. Nicht nur die Karte ist klein, auch das Restaurant an sich ist überschaubar. Das sorgt für eine wunderschön gemütliche Atmosphäre. Die Gerichte konzentrieren sich auf das Wesentliche: Gemüse, Fisch, Fleisch oder Soße. Die Küche braucht keinen Schnickschnack, keine Schäumchen oder Tupfer. Die Frische und Qualität der einzelnen Zutaten und die altbewährten Rezepte überzeugen auch so und sorgen bei uns für Wohlbefinden. Den gebratenen Fisch mit süß-saurer Soße und den Signature Dish, die geschmorten Rippchen solltet ihr auf keinen Fall verpassen.
3 Koreanisches Streetfood bei Son Kitchen
Das Son Kitchen auf der Kantstraße ist ein kleiner Imbiss, der nur aus der Küche, einem Fenster und zwei Stehtischen mit Hockern auf dem Gehweg besteht. Und obwohl der Laden klein ist, kann man hier auch seinen großen Hunger stillen. Koreanisches Streetfood in Form von leckeren Kimchi-Tacos, Bibimbap und Burgern mit Brioche-Buns. Und wem der Weg zum Imbiss zu weit ist, der*die kann sich das leckere Essen einfach nach Hause liefern lassen.
4 Fine Dining bei Dae Mon
Wer sich einen schönen Abend mit ausgezeichnetem Essen machen will, der ist im Dae Mon genau richtig. Genauso schlicht wie die Einrichtung hält es sich auch mit der Speisekarte. Statt ausgeschmückter, seitenlanger Erklärungen, findet man hier lediglich die Grundzutaten wie etwa "Somen-Nudeln, Sesam, Pilze" oder auch "Rote Garnelen, schwarze Mandu, Ingwer, Schalotten". Für einen kurzen Imbiss ist das allerdings sicher die falsche Adresse, denn dafür sind die Preise definitiv zu hoch. Wer sich aber mal wieder etwas gönnen möchte, wird hier bestimmt glücklich.
5 Tee trinken und koreanische Klassiker essen im DaBangg Teehaus
Das DaBangg ist ein kleines und gemütliches koreanisches Teehaus mitten in Friedenau. Neben einer großen Auswahl an Premium-Grüntee aus der Hadong-Region gibt es hier koreanische Klassiker wie Bibimbap, Mandu und Bulgogi. Alle Gerichte werden glutenfrei zubereitet, auch die Udon-Nudeln. Geführt wird der Laden von einem älteren Ehepaar, das sich ganz reizend um die Gäste kümmert. Und das supersüße Keramikgeschirr, das überall im Laden ausgestellt ist, könnt ihr direkt vor Ort kaufen und mitnehmen!
*barrierefrei (keine Stufe zum Eingang)
6 Bibimbap und Kimchiliebe im Kimchi Princess
Braucht man eigentlich nicht viel zu sagen: Wer ins Kimchi geht, is(s)t bestimmt nicht das erste Mal hier. Die fermentierte koreanische Prinzessin hat sich über die letzten Jahre zum Anlaufpunkt für alle Fressverrückten entwickelt, die sich an langen Tafeln und mit maximalem "Sehen und Gesehen werden"-Faktor die leckeren Tischgrill- und Feuertopf-Gerichte (oder die Vielzahl anderer südkoreanischer Klassiker) einverleiben wollen. Mittlerweile gehen aber auch die Vegetarier*innen, Veganer*innen und auch Kinder (dank des "Kids Menu") nicht hungrig nach Hause. Die Atmosphäre ist wuselig, der Laden meistens rappelvoll – und eine Reservierung empfehlenswert.
7 Kimchi Sandwiches und Bibimbap bei Korean Food Stories
Das Motto im Korean Food Stories lautet: Homemade. Healthy. Hearty. Fresh. Genau deswegen ist hier nicht nur das Essen selbst gemacht, sondern sogar die Möbel, auf denen ihr im Laden sitzt. Jede Woche landen neben dem klassischen Bibimbap und gegrillten Kimchi-Sandwiches auch vegan/vegetarische und fleischige Specials auf euren Tellern. Und wem das Kimchi besonders gut schmeckt, der kann sich direkt ein Glas mit nach Hause nehmen.
8 Koreanisches BBQ bei Mmaah in Schöneberg
Das Mmaah verkauft koreanisches BBQ und macht schon länger “Aaah” mit seinen drei Filialen am Columbiadamm und Kiehlufer in Neukölln, sowie im Westen am Nollendorfplatz. Die Location am Nollendorfplatz ist etwas größer als die anderen, ansonsten bleibt alles gleich. Gleiche Preise, gleiche Qualität, gleiche Liebe. Auf der Karte stehen also wieder u.a. Bulgogi BBQ, mariniertes Rindfleisch auf Reis und Salat, oder Mandu, koreanische Teigtaschen mit Gemüse-Glasnudel-Füllung. Noms.
9 Bibimbap bei Pig & Tiger Geschlossen
Vom Straßenimbiss zum eigenen Restaurant, davon träumen sicher viele. Linh Vu und Mark Roh von der "Ban Ban Kitchen" auf der Hermannstraße haben ihn sich erfüllt und leiten inzwischen das schnuckelige "Pig & Tiger" in der Schillerpromenade. Ein bisschen gemütlich und mehr Auswahl gibt es hier, schmecken tut es aber genauso lecker. Neben Burger und Kimchi-Fries könnt ihr im Restaurant aber auch Suppen und Bibimbap löffeln.
10 Gimbab, Ssam, Ramyun oder Mandu bei Yamyam
Im Yamyam kommt kulinarisch sicher jeder auf seine Kosten, denn hier gibt es bei allen Gerichten mindestens eine vegetarische Variante. Und auch wenn euch die Begriffe Gimbab, Ssam, Ramyun oder Mandu erstmal nichts sagen, wenn ihr die Beschreibung lest, kommt der Aha-Effekt ganz sicher. Dahinter verstecken sich nämlich die koreanischen Pendants zu Sushi, Wraps, Nudelsuppen und Teigtaschen.
11 Kalifornisch-koreanische Fusionküche im Pacifico
Hier dreht sich alles um Buns und Bowls: “Kimcheezy Burger” und “Bibimbäb Bäb” stehen auf der Karte des Pacifico, das Anfang September am Moritzplatz eröffnet hat. Kein Restaurant, eher eine Burger-Bar, in der die Winkekatzen Wrestling-Masken tragen. Das Pacifico selbst beschreibt sein Menü als “Californian-Korean-Fast-Casual-Food”, echte Fusion-Kitchen also. Yum. Menü hier
Wiebke Jann